„Das war so gar nicht“: Simone Ballack klärt auf, wie ihr Sohn Emilio wirklich starb

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Im australischen Dschungelcamp öffnet Simone Ballack ein Kapitel, das sie jahrelang nur hinter verschlossenen Türen zuließ – den tragischen Verlust ihres Sohnes Emilio. Millionen TV-Zuschauer erleben, wie die 49-Jährige die Schleier aus Gerüchten, Schuldzuweisungen und eigenen Ängsten beiseitezieht.

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Ein Verlust, der nicht vergeht

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Bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! hat Simone Ballack bereits zuvor offen über die Nacht gesprochen, in der ihr Sohn starb. Damals habe sie nicht schlafen können, ungewöhnliche Geräusche wahrgenommen – und gespürt, dass etwas nicht stimmt.

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An Tag 13 des Camps kommt der Verlust erneut zur Sprache. Dieses Mal im Gespräch mit Hardy Krüger, der selbst eine ähnliche Tragödie erlebt hat. Beide verbindet ein Schmerz, der sich kaum in Worte fassen lässt.

Wenn Trauer alles verändert

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Hardy Krüger berichtet, dass sein Sohn im Alter von nur acht Monaten am plötzlichen Kindstod starb. Damals habe er keinen anderen Ausweg gesehen, als sich im Alkohol zu verlieren.

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Simone Ballack erkennt sich in dieser Beschreibung wieder. „Ich konnte am Anfang gar nicht ohne meinen Wein einschlafen!“, sagt sie offen.

Beide sprechen darüber, wie sich das Umfeld nach einem solchen Schicksalsschlag verändert. „Die wissen nicht, wie sie damit umgehen und wollen sich nicht damit konfrontieren, also gehen sie dem aus dem Weg“, erklärt Krüger ruhig.

Die Einsamkeit nach dem Verlust

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Ballack ist den Tränen nahe, als sie beschreibt, was nach dem Tod ihres Sohnes geschah. „Du gehst über die Straße und siehst dann Leute, die du kennst, die dann weggehen“, sagt sie.

Freunde hätten sie beobachtet, bewertet, kritisiert. „Viele melden sich nicht mehr und du bist die Frau mit dem toten Kind. Du wirst nicht mehr eingeladen.“

Ganz gleich, was sie tat – es wurde negativ ausgelegt. „Ja, die säuft jetzt zu viel! Du bist ständig in der Schuld“, beschreibt Ballack diese Zeit. Schließlich zog sie nach Italien, um Abstand zu gewinnen.

Der Tag des Unfalls

Dann spricht Simone Ballack über den Unfall ihres Sohnes Emilio. Seine beiden Brüder waren dabei. „Die waren im Urlaub alle, in Michas Ferienhaus in Portugal. Ich war daheim“, erinnert sie sich.

Nach einer Party wollte Emilio ein Mädchen aus der Nachbarschaft mit dem Quad nach Hause bringen. Es kam zu einem tragischen Missverständnis. Die Gangschaltung war defekt. „Er hat gedacht, er ist im Vorwärtsgang, aber der Rückwärtsgang war noch drin.“

Kein Rasen, kein Alkohol

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Das Quad fuhr rückwärts an, stürzte durch ein Loch im Zaun – und fiel auf Emilio. „Das Quad ist rückwärts hoch und dann durch ein Loch im Zaun runtergefallen und das Quad auf ihn drauf und hat ihn erdrückt.“

Ballack stellt klar: Der Unfall geschah nicht während der Fahrt. „Er war kein Raser. Emilio war ganz vorsichtig. Er hat Pech gehabt. Verschaltet.“

Auch die Anwesenden hätten nichts mehr tun können. Das Fahrzeug war zu schwer, um ihn zu befreien.

Stärke aus dem Schmerz

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Nach dem Unfall folgten Spekulationen. „Da wird er besoffen gewesen sein, da wird er zu schnell gefahren sein.“

Simone Ballack widerspricht entschieden: „Das war so gar nicht.“

Der Verlust habe sie verändert – und stärker gemacht. „Außer meinen Kindern brauche ich niemanden mehr“, sagt sie leise, aber bestimmt.

Im Camp wird in diesem Moment klar: Diese Geschichte ist keine Vergangenheit. Sie ist Teil ihres Lebens – jeden Tag.

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