Demo-Eklat sorgt für Wirbel: Xavier Naidoo irritiert mit Verschwörungs-Thesen – diese Aussagen lassen aufhorchen

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Seit dem frühen Morgen schlagen die Wogen der Empörung hoch: Xavier Naidoo, einst gefeierter Soul-Star, liefert nur Wochen nach seinem gefeierten Bühnen-Comeback erneut reichlich Stoff für Schlagzeilen – und diesmal wieder aus der düsteren Ecke der Verschwörungserzählungen.

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Demonstration vor dem Kanzleramt

Image: IMAGO / Berlinfoto
Image: IMAGO / Berlinfoto

Vor dem Bundeskanzleramt versammelten sich am Dienstag zahlreiche Menschen zu einer Demonstration unter dem Motto Kinderschutz. Hintergrund waren jüngste Diskussionen rund um sogenannte „Epstein-Akten“, die im Netz erneut für Spekulationen sorgen.

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Mitten unter den Teilnehmern: Xavier Naidoo. Der Sänger fiel dabei erneut mit drastischen Aussagen auf.

Schon in der Vergangenheit hatte Naidoo mit der Verbreitung von Verschwörungserzählungen für Schlagzeilen gesorgt. Seine jüngsten Wortmeldungen knüpfen an frühere Narrative an – und sorgen erneut für heftige Kritik.

Radikale Aussagen vor laufender Kamera

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In mehreren Videos, die in sozialen Netzwerken kursieren, äußerte sich Naidoo in drastischer Wortwahl.

„Wir reden nicht von normalem Sex-Trafficking und jungen Frauen. Die fressen unsere Babys, verdammt nochmal.“

Er sprach von „Kinderfressern“ und „Dämonen“ und erklärte: „Das sind keine Menschen, bitte nenne sie nicht Menschen.“

Die Aussagen greifen bekannte Motive aus dem Umfeld der QAnon-Bewegung auf – darunter unbelegte Behauptungen über Kannibalismus und geheime Eliten.

Forderung nach Gespräch mit Merz

Naidoo forderte vor Ort ein Treffen mit Friedrich Merz.

„Ich habe die richtigen Fragen. Ich weiß, wo die Leichen begraben sind. \[…\] Ich denke, ich kann nicht weggehen, bevor ich diese Fragen gestellt habe“, sagte er laut Videoaufnahmen.

Zu einem Gespräch kam es nicht. Stattdessen wurde der Musiker des Platzes verwiesen und zog mit einigen Anhängern weiter in Richtung Hauptbahnhof.

Rückblick auf frühere Distanzierung

Image:  IMAGO / Revierfoto
Image: IMAGO / Revierfoto

Die neuerlichen Äußerungen überraschen viele Beobachter, da Naidoo sich 2022 öffentlich von Verschwörungstheorien distanziert hatte.

In einem Instagram-Video erklärte er damals: „Ich habe mich Theorien, Sichtweisen und teilweise auch Gruppierungen geöffnet, von denen ich mich ohne Wenn und Aber distanziere und lossage.“

Er sprach von „Irrwegen“ während der Pandemie-Jahre.

Zweifel an der Kehrtwende

Schon nach seiner Entschuldigung blieben Zweifel, wie nachhaltig diese Distanzierung tatsächlich war.

Die aktuellen Aussagen legen nahe, dass er weiterhin Narrative verbreitet, die im Umfeld extremistischer Verschwörungsideologien kursieren.

Solche Behauptungen sind nicht belegt und werden von Fachstellen als typische Elemente verschwörungsideologischer Erzählungen eingeordnet.

Erneute Debatte entfacht

Der Auftritt vor dem Kanzleramt dürfte die Debatte um Naidoo erneut anheizen. Bereits in den vergangenen Jahren hatte sich der Musiker zunehmend aus dem Mainstream zurückgezogen und war vor allem durch politische und ideologische Aussagen aufgefallen.

Ob und wie er auf die Kritik an seinen jüngsten Äußerungen reagieren wird, bleibt offen.

Fest steht: Mit seinem Auftritt in Berlin hat Xavier Naidoo die Diskussion um seine Positionierung und seine frühere Distanzierung von Verschwörungstheorien neu entfacht.

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