Eine echte Ikone ist von uns gegangen. Fans sind zutiefst bestürzt.
Theaterwelt verliert große Persönlichkeit

Die britische Theater- und Filmwelt trauert um eine preisgekrönte Schauspielerin, die über Jahrzehnte hinweg Maßstäbe setzte. Mit 81 Jahren ist eine Darstellerin gestorben, die sowohl auf den großen Bühnen Londons als auch international für Aufsehen sorgte.
Sie erhielt die höchsten Auszeichnungen ihres Fachs – darunter einen Tony und einen Olivier Award. Noch in den vergangenen Jahren war sie in internationalen Serienproduktionen zu sehen.
Eine Rolle für die Ewigkeit

Unvergessen bleibt ihre Darstellung der französischen Chansonsängerin Édith Piaf. Diese Performance gilt bis heute als Meilenstein der Theatergeschichte.
Für diese Rolle wurde sie mit den renommierten Preisen ausgezeichnet, wie unter anderem The Guardian berichtete. Ihre Interpretation verband emotionale Intensität mit beeindruckender Bühnenpräsenz.
Von Shakespeare bis Netflix

Sie stand auf nahezu allen bedeutenden Bühnen Großbritanniens: am Bristol Old Vic, am National Theatre unter der Leitung von Laurence Olivier sowie bei der Royal Shakespeare Company. Zudem war sie Mitbegründerin des Young Vic im Jahr 1970.
Später wurde sie auch einem internationalen Publikum bekannt – etwa durch Auftritte in der Netflix-Serie The Crown sowie im Weihnachtsspecial von Downton Abbey.
Jetzt wird bekannt, wer gestorben ist

Die verstorbene Schauspielerin ist Jane Lapotaire.
Am 5. März starb sie im Alter von 81 Jahren. Erst im vergangenen Jahr war sie für ihre Verdienste mit dem Titel CBE (Commander of the British Empire) ausgezeichnet worden – die Ehrung fand am 17. Februar auf Schloss Windsor statt.
Schicksalsschlag und Comeback

Im Jahr 2000 erlitt sie während einer Tournee in Paris einen Hirnschlag, als sie in Terrence McNallys „Master Class“ die Maria Callas spielte. Zwei lebensrettende Operationen folgten.
Diese Erfahrung verarbeitete sie später in ihrem Buch „Time Out of Mind“ (2003). Trotz der gesundheitlichen Rückschläge kehrte sie 2004 erfolgreich auf die Bühne zurück und trat 2013 erneut bei der Royal Shakespeare Company auf – unter anderem in „Richard II.“ an der Seite von David Tennant.
Ein bleibendes Vermächtnis

Zu ihren letzten Rollen zählten Auftritte in der Verfilmung von Daphne du Mauriers „Rebecca“ sowie in der Paramount+-Miniserie „The Burning Girls“.
Mit Jane Lapotaire verliert das britische Theater eine prägende Persönlichkeit, deren Bühnenkraft und Vielseitigkeit Generationen von Schauspielern beeinflusste. Ihr Werk bleibt – auf der Bühne, im Film und in der Erinnerung des Publikums.

