Ein schwerer Verlust erschüttert die Familie von Diana Körner: Nun gibt es erstmals Worte aus dem engsten Kreis zu dem Tod ihres Enkels Remo.
Erste Worte nach dem Schock

Am 9. Mai machte eine Passantin an der Münchner Ludwigsbrücke eine schreckliche Entdeckung. In der Isar trieb ein lebloser Körper. Der junge Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Schnell wurde klar: Hinter dem tragischen Fund steht ein schwerer Verlust für eine bekannte Schauspielerfamilie.
Bei dem Verstorbenen handelte es sich um Remo Aimé Pollert. Der 19-Jährige war der Sohn von Schauspielerin Lara Joy Körner und Enkel von Diana Körner. Für die Familie bedeutete der Tod des jungen Mannes eine kaum fassbare Tragödie.
Besonders bitter: Die Angehörigen mussten ihren Schmerz auch noch unter öffentlicher Aufmerksamkeit verarbeiten. Nun zeigte sich Diana Körner erstmals wieder auf einem Event.
Remo Aimé Pollert starb in der Isar

Nach der Obduktion stand fest, dass Remo Aimé Pollert ertrunken ist. Wie genau es zu dem Unglück kam, ist jedoch weiterhin unklar. Der 19-Jährige soll zuvor mit Freunden einen Geburtstag in einem Club auf der Museumsinsel gefeiert haben.
Es wird von einem Unfall am Ufer ausgegangen. Zeugen dafür gibt es nach den bisherigen Informationen allerdings nicht. Gerade diese Ungewissheit dürfte für die Familie zusätzlich belastend sein.
Ende Mai nahmen die Angehörigen bei einer Trauerfeier Abschied von Remo. Nur wenige Wochen später trat Diana Körner nun wieder in die Öffentlichkeit – ein Schritt, der angesichts des Verlustes sicher nicht leicht gewesen sein dürfte.
In Weiß auf dem roten Teppich

Rund einen Monat nach der Trauerfeier erschien Diana Körner beim „Friedenspreis des Deutschen Films“ in München. Ganz in Weiß gekleidet und mit den Augen hinter einer großen Sonnenbrille verborgen, ging die 81-Jährige über den roten Teppich.
Der Auftritt wirkte ruhig, gefasst und zugleich von großer Schwere geprägt. Für viele Beobachter dürfte klar gewesen sein, dass dieser öffentliche Moment nach den vergangenen Wochen eine besondere Bedeutung hatte.
Diana Körner ist seit Jahrzehnten eine feste Größe der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. Doch an diesem Abend stand weniger ihre Karriere im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie ein Mensch nach einem solchen Schicksalsschlag überhaupt wieder nach außen treten kann.
„Das ist ein unermesslicher Verlust“
RTL sprach Diana Körner auf den Tod ihres Enkels an. Die Schauspielerin fand dafür klare, aber sehr schwere Worte. Sie sagte: „Das ist ein unermesslicher Verlust.“
Sie machte deutlich, dass dieser Schmerz kaum in Worte zu fassen sei. Es sei ein solches Unglück, „dass man darüber eigentlich gar nicht reden kann.“ Besonders nicht „mit der Umwelt und nicht mit anderen und nicht mit Fremden“, betonte der „Liebling Kreuzberg“\-Star.
Diese Aussagen zeigen, wie privat Trauer für Diana Körner ist. Sie möchte den Verlust nicht öffentlich erklären müssen. Für sie bleibt der Schmerz offenbar etwas, das vor allem im engsten Kreis getragen werden muss.
Trauer ist für jeden Menschen anders
Diana Körner sprach auch darüber, dass jeder Mensch anders mit einem solchen Verlust umgeht. Trauer sei sehr individuell, und jeder habe „einen anderen Umgang mit dieser Situation“.
Damit machte die Schauspielerin deutlich, dass es keinen richtigen oder falschen Weg durch eine solche Zeit gibt. Manche Menschen ziehen sich vollständig zurück, andere versuchen vorsichtig, wieder in den Alltag zurückzukehren.
Ihr eigener öffentlicher Auftritt bedeutet deshalb nicht, dass der Schmerz kleiner geworden ist. Vielmehr zeigt er, dass das Leben trotz der Trauer weitergeht – auch wenn nichts mehr so ist wie vorher. Für Angehörige bleibt die Aufgabe, mit dem Verlust leben zu lernen.
„Das Leben geht weiter“
Diana Körner formulierte schließlich sehr nüchtern, was für sie und ihre Familie nun bleibt. Sie sagte: „Wir müssen es gut meistern und machen. Es bleibt doch gar nichts anderes übrig“.
Dann fügte sie hinzu: „Das ist die Normalität, das ist das Leben. Und das Leben geht weiter.“ Diese Worte klingen nicht leicht, sondern eher wie der Versuch, dem Unfassbaren etwas Standhaftigkeit entgegenzusetzen.
Der Tod von Remo Aimé Pollert bleibt für seine Familie ein unermesslicher Verlust. Doch Diana Körners Auftritt zeigt auch: Trauer und Weiterleben schließen sich nicht aus. Manchmal bedeutet Weitergehen nicht, den Schmerz hinter sich zu lassen – sondern ihn mitzunehmen und trotzdem einen Schritt vor den nächsten zu setzen.

