Doch nicht alles echt: Marlene Lufen spricht offen über ihre Schönheitseingriffe

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Marlene Lufen gilt seit Jahren als Gesicht des natürlichen TV-Looks – umso überraschender ist, womit die Moderatorin jetzt ganz offen an die Öffentlichkeit geht. In einem sehr persönlichen Gespräch spricht die 55-Jährige über Eingriffe, die sie lange nicht an die große Glocke hängen wollte.

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Der Ärger saß tiefer als gedacht

Image: IMAGO / Matthias Wehnert
Image: IMAGO / Matthias Wehnert

Marlene Lufen macht kein Geheimnis daraus, dass sie sich über längere Zeit an einer bestimmten Stelle ihres Körpers gestört hat. Vor allem eine kleine Problemzone an der Taille habe sie immer wieder beschäftigt – unabhängig davon, wie viel Sport sie machte oder wie diszipliniert sie war.

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Besonders ehrlich klingt ihre Schilderung, weil sie das Gefühl dahinter direkt benennt. „Da konnte ich Sport machen, wie ich wollte, die war immer da und hat mich richtig genervt.“ Gerade in Bademode habe sie sich damit nicht wohlgefühlt. Aus diesem Frust heraus traf sie schließlich eine Entscheidung, die sie nun offen offenlegt. Und damit ist die Geschichte noch längst nicht zu Ende – denn es blieb nicht bei diesem einen Eingriff.**

Ein Eingriff in nur kurzer Zeit

IMAGO / Gartner
IMAGO / Gartner

Um die störende Stelle loszuwerden, entschied sich die Moderatorin nach eigenen Worten für eine Kryolipolyse. Dabei werden Fettzellen mit Kälte behandelt. Lufen formuliert es selbst deutlich einfacher und direkter: Sie habe sich den „Bauch ein bisschen wegeisen lassen“.

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Bemerkenswert ist dabei auch, wie nüchtern sie den Ablauf beschreibt. Der Eingriff habe lediglich rund 20 Minuten gedauert. Kein großes Drama, keine lange Leidensgeschichte – sondern eher ein praktischer Schritt gegen etwas, das sie schon lange belastet hatte. Doch wer denkt, damit sei alles gesagt, unterschätzt ihre Offenheit. Denn anschließend spricht sie noch über eine zweite Methode, die stärker mit dem Thema Jugendlichkeit verknüpft ist.**

Auch die Haut wurde zum Thema

Image: AI
Image: AI

Neben der Behandlung an der Taille verrät Marlene Lufen, dass sie außerdem ein Radiofrequenz-Needling hat machen lassen. Dabei wird die Haut mit feinen Nadeln und Wärmeimpulsen behandelt – mit dem Ziel, sie frischer und jünger wirken zu lassen.

Gerade dieser Schritt ist deshalb spannend, weil Lufen früher offenbar deutlich kritischer auf kosmetische Maßnahmen geblickt hat. Sie gibt zu, dass sie einst über Frauen geschmunzelt habe, die mit Botox oder ähnlichen Methoden nachhelfen. Heute klingt das ganz anders. „Die Schönheit geht flöten“, sagt sie offen – und beschreibt damit schonungslos das Gefühl, wenn sich Jugendlichkeit Stück für Stück verabschiedet. Doch noch interessanter ist, wie sehr sich ihr Blick auf andere Frauen dadurch verändert hat.**

Ein überraschend selbstkritischer Rückblick

Image: IMAGO / Future Image
Image: IMAGO / Future Image

Mit ihrer neuen Offenheit spricht Marlene Lufen nicht nur über Äußerlichkeiten, sondern auch über Haltung. Sie räumt ein, dass ihre frühere Sicht auf Beauty-Eingriffe von oben herab gewesen sei. Genau davon distanziert sie sich heute sehr klar.

Besonders deutlich wird das in einem Satz, der fast mehr Gewicht hat als das Geständnis zu den Eingriffen selbst: „Es ist nicht cool, wenn man sich über andere erhebt.“ Für sie sei inzwischen klar, dass niemand wisse, was im Inneren eines anderen Menschen vorgehe. Deshalb müsse am Ende jede Frau selbst entscheiden, wie sie mit dem Älterwerden umgeht. Und genau an dieser Stelle wird ihre Beichte am persönlichsten.**

Sie nimmt sich selbst nicht aus

Lufen macht keinen Hehl daraus, dass sie selbst längst nicht so unberührt von diesen Fragen ist, wie man vielleicht denken könnte. Im Gegenteil: Sie ordnet sich selbst ausdrücklich mit ein und gesteht, dass auch sie das Bedürfnis kennt, ein wenig nachzuhelfen.

Gerade diese Selbstentlarvung wirkt erstaunlich offen. „Es muss jeder für sich selbst entscheiden.“ Und noch klarer wird sie, als sie zugibt, „nicht frei davon“ zu sein, selbst etwas zu tun. Damit rückt sie von jeder moralischen Bewertung ab und zeigt, dass auch vermeintlich sehr natürliche TV-Gesichter ihre ganz eigenen Unsicherheiten haben. Doch das eigentliche Fazit hebt sie sich bis ganz zum Schluss auf.**

Das ist ihr klares Schlusswort

Am Ende ihrer Offenheit zieht Marlene Lufen eine Grenze. Größere Operationen kann sie sich derzeit nicht vorstellen, auch wenn sie zugleich einräumt, dass man im Leben besser nie nie sagen sollte. Genau diese Mischung aus Entschlossenheit und Vorsicht macht ihre Aussagen so nachvollziehbar.

Ihr abschließender Gedanke fällt deshalb überraschend bodenständig aus. „So, jetzt wisst ihr, was ich habe machen lassen“, sagt sie – und liefert damit die Auflösung ihrer ungewöhnlich ehrlichen Beauty-Beichte. Noch wichtiger ist aber ihr letzter Blick auf das große Ganze: Aus ihrer Erfahrung heraus sei es oft auch eine „gute Entscheidung, etwas nicht zu machen.“ Ein Satz, der nach all den Enthüllungen fast noch länger nachhallt als die Eingriffe selbst.

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