Stefan Mross steht vor einem Einschnitt, der viele Fans überrascht haben dürfte. Nach dem angekündigten Ende seiner langen Zeit bei „Immer wieder sonntags“ richtet der Entertainer den Blick bereits nach vorn – und bringt dabei ausgerechnet eine der beliebtesten ZDF-Serien ins Spiel.
Abschied nach Jahrzehnten

Für Stefan Mross endet in wenigen Wochen eine Ära. Am 13. September wird er die ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“ nach 31 Jahren zum letzten Mal moderieren. Als Hintergrund werden Sparmaßnahmen genannt – ein Abschied also, der nicht nur für den Moderator selbst, sondern auch für sein Stammpublikum eine Zäsur bedeutet.
Gerade deshalb wirkt sein nächster Gedanke umso bemerkenswerter: Statt lange zu hadern, scheint Mross bereits neue Pläne im Kopf zu haben. Noch bleibt offen, ob daraus tatsächlich etwas wird. Klar ist aber schon jetzt, dass er seinen möglichen Neuanfang nicht hinter den Kulissen sieht. Weiter geht es mit der Frage, wohin es ihn stattdessen ziehen könnte.
Ein überraschender Wunsch ans ZDF

Mross hat bereits sehr konkret ausgesprochen, wo er sich künftig sehen könnte. Sein Blick geht zum ZDF – genauer gesagt zu „Der Bergdoktor“. Dabei formuliert er seinen Wunsch unmissverständlich: „Jetzt wird es ja langsam Zeit, dass ich beim ZDF und beim ‘Bergdoktor’ vorbeischaue.“
Mit diesem Satz bringt der Schlagerstar eine Idee ins Rollen, die weit mehr ist als nur ein flüchtiger Gedanke. Der Wechsel von der Sonntagsshow in eine erfolgreiche Fernsehserie wäre schließlich ein ganz anderer Auftritt – und genau das macht die Sache so spannend. Doch warum ausgerechnet diese Produktion für ihn so naheliegt, zeigt der nächste Blick.
Die Verbindung zu Hans Sigl

Ein Grund für Mross’ Interesse liegt offenbar auch in seiner persönlichen Beziehung zu Serienstar Hans Sigl. Nach eigenen Worten verbindet die beiden seit Jahren eine Freundschaft. Dazu sagt Mross: „Wir haben schon viel zusammen gelacht.“
Diese Nähe verleiht seinem Wunsch eine zusätzliche Ebene. Es geht also nicht nur um eine prominente Serie, sondern auch um vertraute Kontakte, die einen solchen Gastauftritt zumindest gedanklich greifbarer machen. Noch ist das alles Zukunftsmusik – aber der Name „Bergdoktor“ fällt nicht ohne Grund. Noch interessanter wird es, als Mross selbst ein mögliches Szenario skizziert.
Seine Idee für den Rollenwechsel
Besonders neugierig macht die Art, wie Mross seinen Wunsch weiterspinnt. Er belässt es nicht bei einer losen Andeutung, sondern entwickelt sofort ein kleines Gedankenspiel. Seine Vorstellung: „Vielleicht machen wir ja mal einen kleinen Rollentausch. Ich komme nach Elmau, und Hans schaut vorher noch mal schnell in meiner Show vorbei.“
Genau diese Formulierung wirkt fast wie ein offenes Angebot. Sie klingt locker, hat aber zugleich Charme, weil sie beide Fernsehwelt miteinander verknüpft: die volkstümliche Sonntagssendung und die erfolgreiche ZDF-Serie. Ob daraus mehr werden kann, ist unklar – ausgeschlossen wirkt es nach dieser Vorlage jedenfalls nicht. Dabei wäre ein Abstecher vor die Serienkamera für Mross keineswegs völliges Neuland.
Kein kompletter Neuanfang vor der Kamera

Auch wenn viele Stefan Mross in erster Linie als Moderator und Musiker kennen, hat er bereits Erfahrungen als Darsteller gesammelt. Schon 2010 war er in zwei Folgen von „Dahoam is Dahoam“ zu sehen. Später folgte 2014 ein Auftritt in „In aller Freundschaft“, dazu 2017 eine Gastrolle in „Bullyparade – Der Film“.
Damit wird deutlich: Der Schritt in eine Serienrolle wäre für ihn keine absurde Fantasie, sondern eher eine Rückkehr in ein Feld, das er bereits betreten hat. Gerade deshalb wirkt sein „Bergdoktor“-Wunsch nicht nur wie ein lockerer Einfall, sondern wie eine Option, die er sich tatsächlich vorstellen kann. Und dann gibt es noch eine weitere Verbindung, die seine Chancen in den Augen vieler Fans zusätzlich spannend macht.
Auch Ronja Forcher spielt eine Rolle

Hinzu kommt, dass Mross auch zu Ronja Forcher einen engen Draht haben soll. Die Schauspielerin steht seit 2008 für „Der Bergdoktor“ vor der Kamera und ist seit 2024 als Außenreporterin bei „Immer wieder sonntags“ dabei. Nach Angaben des Moderators verstehen sich beide nicht nur beruflich, sondern auch privat gut.
Genau dadurch schließt sich der Kreis: Mross verabschiedet sich zwar von seiner langjährigen ARD-Bühne, doch sein Blick richtet sich bereits auf ein mögliches neues Kapitel. Noch gibt es keine Bestätigung für einen Auftritt in Elmau. Aber sein Wunsch ist nun öffentlich – und genau das dürfte bei vielen Fans die Fantasie beflügeln, ob Stefan Mross nach dem Abschied von „Immer wieder sonntags“ tatsächlich bald beim „Bergdoktor“ auftaucht.

