So offen hat er noch nie über seine Kindheit gesprochen: Yaris Makkay, Sohn von Rocklegende Peter Maffay, blickt in einem Interview auf die Trennung seiner Eltern zurück – und findet dabei überraschend deutliche Worte über seinen berühmten Vater.
Ein Sohn bricht sein Schweigen

Yaris Makkay ist selbst Musiker und steht seit einigen Jahren immer wieder im Rampenlicht. Über sein Privatleben und seine Familie spricht er aber nur selten.
Jetzt hat der Sohn von Peter Maffay im Interview mit der Zeitschrift „Bunte“ eine Ausnahme gemacht. Es geht um die Zeit, als seine Eltern getrennte Wege gingen – und um die Rolle, die sein Vater damals spielte.
Seine Worte zeigen: Diese Jahre haben Spuren hinterlassen.
Die Trennung der Eltern: „Keine rosigen Zeiten“

2015 trennte sich Peter Maffay von seiner damaligen Ehefrau Tania Spengler, der Mutter von Yaris. Der Junge war damals erst elf oder zwölf Jahre alt.
Er blieb bei seiner Mutter auf Mallorca. Rückblickend sagt der heute 23-Jährige laut „Bunte“: „Das waren keine rosigen Zeiten.“
Besonders nah ging ihm, wie sehr seine Mutter litt. „Ich habe natürlich gesehen, wie schlecht es meiner Mutter ging, und habe sie beschützt“, erzählt er.
Die schwere Phase hat Mutter und Sohn aber auch zusammengeschweißt: „Diese intensive Zeit zu zweit hat uns ein Stückchen nähergebracht.“ Heute nennt er seine Mutter laut t-online den wichtigsten Menschen in seinem Leben.
„Mein Vater war auch nicht der Vorbildvater“

Und Papa Peter? Der war beruflich schon vor der Trennung viel unterwegs – und genau das wurde für den Sohn zum Problem. Telefonate konnten die fehlende Nähe nicht ersetzen.
Yaris gibt offen zu, dass er oft sauer war, weil sein Vater so wenig da war. Dann folgt der Satz, der aufhorchen lässt:
„Mein Vater war auch nicht der Vorbildvater, aber er hat sein Bestes gegeben. Das habe ich allerdings erst später verstanden. Damals habe ich es ihm eine Zeit lang richtig übel genommen.“
Yaris Makkay im Interview mit „Bunte“
Heute sieht er die Situation milder: „Er hat sich bemüht, aber als Kind weiß man das nicht zu schätzen. Da fehlt der Vater einfach.“
Zwischen Mama und Papa

Belastend war für Yaris auch, dass beide Eltern ihn schon früh nach seiner Meinung fragten. Partei ergriffen hat er nach eigenen Worten aber nie. Seine Haltung war laut „Bunte“ klar: „Ich werde weder dich weniger lieben, Papa, noch dich Mama.“
Auch beruflich haben Vater und Sohn es miteinander versucht. Die gemeinsame Phase endete laut t-online jedoch schnell. Yaris konnte nach eigenen Angaben Familie und Geschäft emotional nicht trennen.
Was die beiden außerdem unterscheidet:
– Lebensstil: Peter Maffay achtet sehr auf eine gesunde Lebensweise – das fiel dem Sohn besonders auf, als er mit 17 nach Deutschland zog.
– Nähe und Distanz: Was für den Vater beruflicher Alltag war, bedeutete für den Sohn oft Abwesenheit.
– Familie und Job: Für Yaris lassen sich beide Bereiche nicht sauber trennen.
Heute: eine Patchworkfamilie mit Happy End

Abgerechnet wird in dem Interview aber nicht nur – am Ende steht Versöhnung. Zur Familie gehören heute auch Peter Maffays Ehefrau Hendrikje Balsmeyer und die gemeinsame Tochter Anouk, Yaris‘ Halbschwester.
Leicht war das Zusammenwachsen nicht. Doch inzwischen ist das Verhältnis eng, wie Yaris betont:
„Heute sind wir alle sehr innig, aber am Anfang war es nicht so leicht.“
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Yaris Makkay im Überblick

Die wichtigsten Fakten zum Sohn von Peter Maffay:
| Yaris Makkay: Steckbrief | |
|---|---|
| Alter | 23 Jahre |
| Beruf | Musiker |
| Eltern | Peter Maffay (77) und Tania Spengler |
| Trennung der Eltern | 2015, Yaris war elf oder zwölf Jahre alt |
| Aufgewachsen | bei der Mutter auf Mallorca, mit 17 Umzug nach Deutschland |
| Patchworkfamilie | Stiefmutter Hendrikje Balsmeyer, Halbschwester Anouk |
| Aktuelles Interview | „Bunte“, November 2026 |
Das Fazit des Interviews: Die Wunden aus der Kindheit sind nicht vergessen. Doch Yaris Makkay hat seinen Frieden mit dem Vater gemacht – und kann heute verstehen, dass Peter Maffay damals sein Bestes gegeben hat.

