Désirée Nick, einstige Dschungelkönigin und Meisterin der scharfen Zunge, meldet sich zurück – und ihr Urteil über die aktuelle Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ist vernichtend.
Eine Dschungelkönigin meldet sich zurück

Die aktuelle Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! läuft auf Hochtouren – und wird nicht nur von den Zuschauern aufmerksam verfolgt. Auch ehemalige Kandidaten schauen genau hin. Besonders eine Ex-Teilnehmerin meldet sich nun lautstark zu Wort: Désirée Nick.
Die Kabarettistin gewann das Dschungelcamp bereits 2004 und gilt bis heute als eine der schillerndsten Figuren der Show-Geschichte. Wer Désirée Nick kennt, weiß: Wenn sie urteilt, dann ohne diplomatische Umwege. Genau das beweist sie jetzt erneut – mit scharfer Kritik an den aktuellen Promis im australischen Busch.
Eva Benetatou im Visier

Ihr erstes Ziel ist Eva Benetatou. Gegenüber RTL findet Désirée Nick klare – und wenig schmeichelhafte – Worte. „Sie biedert sich an, sie biedert sich bei den Zuschauern an, sie biedert sich an bei den anderen Protagonisten. Und jetzt biedert sie sich beim Patrick Romer an, weil sie denkt: ,Oh, jetzt mit dem Bauern, da käme ich einen Schritt weiter. Wenn ich mir den Bauern angle, hab ich eine Geschichte‘.“
Damit spielt Nick auf die Annäherung zwischen Eva Benetatou und Patrick Romer an, die im Camp für Gesprächsstoff sorgte. Für die Ex-Dschungelkönigin ist das kein Zufall, sondern Kalkül.
Ein vernichtendes Urteil

Désirée Nick belässt es nicht bei Andeutungen. Ihr Fazit über Eva Benetatou fällt gnadenlos aus. „Die Langweilerin der Nation. Ein kompletter und totaler Flop.“
Worte, die sitzen – und die zeigen, dass Nick keinerlei Respekt vor taktischem Reality-Spiel hat. In ihren Augen fehlt Benetatou das, was sie selbst einst ausgezeichnet habe: echte Schlagfertigkeit, Präsenz und Unterhaltungswert. Für Nick ist klar: Aufmerksamkeit um jeden Preis ersetzt keine Persönlichkeit.
Auch Ariel gerät ins Kreuzfeuer

Doch Eva Benetatou bleibt nicht die Einzige, die sich Désirée Nick vorknöpft. Auch Reality-Star Ariel sorgt in der aktuellen Staffel für reichlich Wirbel – und für Nicks Spott. Ariel musste in der ersten Woche nahezu jede Dschungelprüfung absolvieren und geriet mit zahlreichen Mitcampern aneinander.
Für Désirée Nick steckt dahinter eine klare Strategie. Mit ihrer typischen Ironie sagt sie: „Ich weiß gar nicht, wie die jemals wieder nach Hause zurückkehren will. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es in der Schweizer Eidgenossenschaft überhaupt erlaubt ist, so laut zu kreischen.“ Ein Seitenhieb, der im Netz für Reaktionen sorgt.
„Madame Kreischalarm“

Einen neuen Spitznamen hat Désirée Nick für Ariel gleich parat: „Madame Kreischalarm“. Damit spielt sie auf Ariels laute Auftritte und emotionalen Ausbrüche an, die das Camp regelmäßig in Aufruhr versetzen.
Für Nick ist dieses Verhalten kein Zufall, sondern Teil eines Plans, um möglichst lange im Gespräch zu bleiben. Ob Kalkül oder Charakter – für die ehemalige Dschungelkönigin ist das Ergebnis dasselbe: viel Lärm, wenig Substanz. Eine Einschätzung, die nicht jeder teilt, die aber typisch für Nicks kompromisslose Haltung ist.
Warum Désirée Nick weiß, wovon sie spricht

Désirée Nick kann sich diese Urteile erlauben – denn sie kennt das Dschungelcamp aus eigener Erfahrung. 2004 nahm sie an der zweiten Staffel teil und schrieb Geschichte: Sie wurde zur ersten weiblichen Dschungelkönigin überhaupt gekürt.
Während ihrer Teilnahme absolvierte sie neun Dschungelprüfungen und sammelte dabei beeindruckende 86 Sterne. Bis heute gilt sie als eine der prägendsten Gewinnerinnen des Formats. Ihre Botschaft zwischen den Zeilen ist klar: Wer im Dschungel bestehen will, braucht mehr als Taktik – nämlich Haltung.

