Es ist ein Donnerhall im Show-Geschäft: Eine ehemalige „Let’s Dance“-Teilnehmerin hat gnadenlos mit der beliebten Sendung abgerechnet.
„Ich hatte keine Chance“

Senna Gammour blickt mit gemischten Gefühlen auf ihre Teilnahme bei Let’s Dance im Jahr 2021 zurück. In ihrem Podcast „Recall“ findet die Sängerin nun deutliche Worte.
„Die Sendung hat mich total enttäuscht. Das war nicht so eine geile Produktion“, sagt sie offen. Dabei habe sie sich riesig auf das Format gefreut und intensiv trainiert. Am Ende landete sie jedoch nur auf Platz zwölf – für sie eine bittere Erfahrung.
Kritik an Jury und Bewertung

Ihre Enttäuschung richtet sich nicht nur gegen die Produktion, sondern auch gegen die Jury. Besonders Juror Joachim Llambi steht im Fokus.
Laut Gammour habe sie das Gefühl gehabt, keine echte Chance bekommen zu haben. Die Bewertungen seien hart gewesen, die Kritik teilweise verletzend.
Für viele Zuschauer gehört Llambis Strenge zwar zum Konzept der Show – für die Kandidatin war sie offenbar schwer zu verkraften.
Unterstützung von Sandy Mölling
Rückendeckung bekommt Gammour von Sandy Mölling, die selbst in der ersten Staffel von „Let’s Dance“ den dritten Platz belegte.
Im Podcast kritisiert Mölling Llambi ebenfalls deutlich: „Der war aber auch gemein zu dir. Das fand ich auch nicht schön.“
Die beiden Sängerinnen sprechen offen darüber, wie sehr negative Kommentare das Selbstbewusstsein angreifen können – gerade bei einem Live-Format mit Millionenpublikum.
Positive TV-Erfahrungen
Ganz anders erlebte Senna Gammour hingegen ihre Teilnahme bei Das große Promibacken.
Dort habe sie sich deutlich wohler gefühlt. Ohne „gemeine Sprüche“ schaffte sie es 2025 sogar bis ins Finale.
Der Vergleich zeigt: Nicht jedes Unterhaltungsformat funktioniert für jede Persönlichkeit gleich gut.
Llambis Rolle im Showkonzept
Joachim Llambi ist seit Jahren das Gesicht der strengen Bewertung bei „Let’s Dance“. Seine direkten Urteile sorgen regelmäßig für Diskussionen.
Interessanterweise wollte er ursprünglich gar nicht Teil der Show sein – erst ein Anruf änderte seine Meinung. Heute ist er aus dem Format kaum wegzudenken.
Für Fans gehört seine Kritik zum Spannungsfaktor dazu.
Enttäuschung mit Abstand betrachtet
Vier Jahre nach ihrer Teilnahme blickt Senna Gammour reflektiert auf die Zeit zurück. Die Enttäuschung sitzt offenbar noch immer tief, doch sie spricht offen darüber.
Gleichzeitig zeigt ihre Karriere, dass ein frühes Aus in einer Show kein Rückschlag fürs Leben sein muss.
Mit Podcasts, TV-Auftritten und neuen Projekten bleibt sie präsent – auch ohne Tanzpokal.

