Genug geschwiegen: Gil Ofarims Exfrau Verena äußert sich zum Davidstern-Skandal

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Die Promiwelt hält den Atem an: Verena Ofarim, einst an der Seite von Sänger Gil Ofarim, spricht jetzt öffentlich über den Skandal ihres Exmannes.

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Wenn Privates im Dschungel öffentlich wird

Image: RTL
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Während im Dschungelcamp der sogenannte Davidstern-Skandal rund um Gil Ofarim immer wieder thematisiert wird, rückt zunehmend auch sein Privatleben in den Fokus. Der Musiker sprach vor laufenden Kameras über seine aktuelle Situation, über fehlende Aufträge, finanzielle Sorgen – und über seine Familie. Besonders seine beiden Kinder, die aus der Ehe mit seiner Ex-Frau stammen, spielten dabei eine zentrale Rolle.

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Diese Offenheit blieb nicht ohne Reaktion. Denn nun meldet sich Verena Ofarim selbst zu Wort. In einem Interview reagiert sie auf Aussagen, die Gil im Camp gemacht hat – und zeigt sich sichtlich irritiert. Für sie steht dabei weniger die Vergangenheit im Vordergrund als die Frage, warum familiäre Themen erneut öffentlich verhandelt werden.

Eine Aussage sorgt für Unbehagen

Image:  IMAGO / Plusphoto
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Auslöser der aktuellen Debatte ist eine Schilderung Gil Ofarims im Camp. Rückblickend auf die erste Schwangerschaft seiner damaligen Ehefrau sagte er: „Bis mein Sohn eineinhalb Jahre alt war, war ich nur zu Hause.“

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Verena Ofarim kommentiert diese und weitere Aussagen nun gegenüber der Bild. Ihre Worte sind deutlich, aber sachlich: „Vor dem Hintergrund einer seit Jahren angespannten Situation finde ich es schwierig zu beobachten, dass familiäre Themen immer wieder von einer Seite nach außen getragen werden.“

Für sie sei diese Form der öffentlichen Darstellung problematisch. Nicht, weil sie die Vergangenheit leugnen wolle, sondern weil sie befürchtet, dass dadurch alte Konflikte neu angefacht werden – und vor allem, weil Kinder erneut Teil einer medialen Erzählung werden.

Ehe, Trennung und heutige Lebensrealitäten

Image: IMAGO / POP-EYE
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Gil und Verena Ofarim gaben sich im Jahr 2014 das Jawort, drei Jahre später folgte die Trennung. Die Ehe wurde 2018 geschieden. Aus der Beziehung gingen zwei Kinder hervor: Sohn Leonard (geboren 2015) und Tochter Anouk (geboren 2017). Beide leben bei ihrer Mutter in München.

Gil Ofarim erklärte im Camp, er sei aus finanziellen Gründen aus der bayerischen Landeshauptstadt weggezogen. Heute lebt er mit seiner neuen Ehefrau in Freiberg am Neckar. Die räumliche Distanz habe Auswirkungen auf den Kontakt zu seinen Kindern. Nach eigenen Angaben sehe er sie derzeit nur noch jedes zweite Wochenende.

Im Dschungelcamp schilderte er zudem, dass die Betreuungssituation sich im Laufe der Zeit verändert habe: Anfangs hätten die Kinder überwiegend bei ihm gelebt, später sei eine Wechselregelung vereinbart worden. Aussagen, die nun Teil einer öffentlichen Diskussion geworden sind.

Verknüpfung mit dem Skandal

Image:  IMAGO / Christian Ohde
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Besonders sensibel wird es dort, wo Gil Ofarim seine familiäre Situation mit dem Davidstern-Skandal verknüpft. Im Camp erklärte er, er hätte seine Kinder verloren, wenn er nicht die Schuld auf sich genommen hätte.

Hintergrund ist der Vorfall aus dem Jahr 2021, als Gil Ofarim in einem Instagram-Video einem Hotelmitarbeiter antisemitische Beleidigungen vorwarf. Der Mitarbeiter widersprach den Vorwürfen und ging juristisch gegen den Musiker vor. Im November 2023 räumte Gil Ofarim vor dem Landgericht Leipzig ein, gelogen zu haben. Das Verfahren wurde gegen eine Zahlung von 10.000 Euro eingestellt.

Diese juristische Aufarbeitung verbindet Gil nun mit seiner Rolle als Vater – eine Darstellung, die bei seiner Ex-Frau auf Unverständnis stößt.

„Ich war sehr verwundert“

Image: IMAGO / Eventpress
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Verena Ofarim reagiert auf diese Verknüpfung mit deutlichen Worten. „Ich war sehr verwundert über die im Dschungelcamp getätigte Aussage, wonach bestimmte Erklärungen notwendig gewesen seien, um den Kontakt zu den gemeinsamen Kindern zu behalten.“

Sie betont weiter: „Von einer solchen Situation wusste ich nichts, war daran nicht beteiligt und hatte mit dem genannten Verfahren keinerlei Berührungspunkte.“

Besonders kritisch sieht sie, dass die Kinder erneut in Zusammenhang mit dem Skandal gebracht werden. „Ich finde es sehr schade, dass die gemeinsamen Kinder dadurch erneut Teil einer öffentlichen Erzählung werden.“ Für sie sei klar: Verantwortung für Kinder zeige sich nicht in TV-Formaten, sondern im Alltag.

Wunsch nach Ruhe statt neuer Schlagzeilen

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Aus Sicht von Verena Ofarim trägt die erneute öffentliche Behandlung der Themen nicht zur Entspannung bei. „Ich bin der Auffassung, dass Verantwortung für Kinder sich vor allem im gelebten Alltag und im privaten Rahmen zeigt – nicht über mediale Darbietungen.“

Die aktuelle Berichterstattung empfindet sie als zusätzliche Belastung. „Was die Situation aus meiner Sicht unnötig belastet“, sagt sie mit Blick auf die anhaltende Aufmerksamkeit.

Damit steht weniger ein persönlicher Angriff im Raum als ein klarer Wunsch: mehr Zurückhaltung, mehr Schutz für die Kinder und weniger öffentliche Deutung von familiären Fragen. Ob diese Ruhe einkehrt, bleibt offen. Sicher ist jedoch: Die Aussagen aus dem Dschungelcamp haben eine Debatte ausgelöst, die weit über das Lagerfeuer hinausreicht – und die Beteiligten noch länger beschäftigen dürfte.

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