Gil Ofarim gibt zu: Er hat seine Kinder angelogen – das ist der Grund

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Es ist eine Beichte, die Deutschland erschüttert: Gil Ofarim hat seine Kinder angelogen und verrät sogar den Grund.

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Zwischen Skandal und Dschungelkrone

Image: RTL
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Nach dem Davidstern-Skandal, seinem Geständnis vor Gericht und dem Sieg bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! 2026 steht Gil Ofarim (43) erneut im Fokus der Öffentlichkeit. Im Gespräch mit Frauke Ludowig blickt er auf die wohl schwierigste Phase seines Lebens zurück.

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Was einst mit einem viralen Video begann, entwickelte sich zu einem juristischen und medialen Dauerbrenner. Nun spricht Ofarim reflektierter als zuvor über seine Fehler – und über die Konsequenzen, die weit über ihn selbst hinausgingen.

Der Musiker scheint verstanden zu haben, dass sein Fall nicht nur eine Schlagzeile war, sondern ein tiefer Einschnitt in sein persönliches und familiäres Leben.

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„Man hätte das anders lösen können“

Image:  IMAGO / BOBO
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Im Interview räumt Ofarim erstmals in dieser Deutlichkeit ein: „Man hätte das anders lösen können und das weiß ich.“

Dieser Satz gilt vielen als Wendepunkt in seiner öffentlichen Aufarbeitung. Während frühere Statements oft defensiv wirkten, klingt hier Selbstkritik durch.

Die Frage bleibt dennoch: Reicht diese Einsicht aus, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen? Oder braucht es mehr als Worte, um Verantwortung sichtbar zu machen?

Fest steht: Die Diskussion um das, was sich 2021 im Leipziger Westin-Hotel ereignete, wird ihn weiter begleiten.

Psychischer Druck und Absturz

Image:  IMAGO / STAR-MEDIA
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Ofarim schildert, dass er damals unter enormem Druck gestanden habe. Das Scheitern seiner Ehe mit Verena Ofarim, der Tod seines Vaters und die mediale Dauerbelastung hätten ihn stark getroffen.

Er spricht offen über Alkoholprobleme und eine schwere persönliche Krise. Schließlich suchte er professionelle Hilfe in einer Tagesklinik.

Die Therapie sei ein entscheidender Schritt gewesen, sagt er rückblickend. Sie habe ihm geholfen, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen – und sich seinen inneren Konflikten zu stellen.

„Ich habe ihn angelogen“

Image:  IMAGO / Plusphoto
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Besonders eindringlich schildert Ofarim eine Szene mit seinen Kindern. Während der Hochphase der Berichterstattung sah sein Sohn am Zeitungskiosk das Gesicht seines Vaters auf zahlreichen Titelseiten.

Der Junge freute sich – ohne zu wissen, worum es ging. „Ich habe ihn angelogen“, gesteht Ofarim heute. Er habe seinem Sohn erzählt, die Artikel handelten von seiner Musik.

Heute sieht er seine Kinder als „die wahren Verlierer“ der vergangenen Jahre. Dieser Moment scheint ihn bis heute zu verfolgen – und dürfte einer der Gründe sein, warum er nun Prioritäten neu setzt.

„Papa kommt zurück, und alles wird wieder gut“

Image: RTL
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Vor dem Dschungelcamp und dem Klinikaufenthalt versprach er seinen Kindern: „Papa kommt zurück, und alles wird wieder gut.“

Nach eigener Aussage arbeitet er genau daran. Sein Alltag sei inzwischen geprägt von Schulwegen, Hausaufgaben am Küchentisch und bewusstem Verzicht auf alte Muster.

Der Sieg im Dschungel habe ihm finanzielle und emotionale Stabilität gegeben – wichtiger sei jedoch die innere Ordnung, die er sich zurückerarbeitet habe.

Fokus auf Familie und Versöhnung

Heute, fernab von Reality-Drama und roten Teppichen, strebt Ofarim vor allem nach Normalität. Die langfristige Sicherung seiner Abstinenz und die emotionale Stabilität seiner Familie stehen im Mittelpunkt.

Zugleich signalisiert er Gesprächsbereitschaft gegenüber anderen Beteiligten des Skandals. Ob es tatsächlich zu einer Versöhnung kommt, bleibt offen.

Sicher scheint nur: Für Gil Ofarim ist der Dschungelsieg kein Triumph im klassischen Sinne – sondern der Beginn eines neuen Abschnitts. Ein Abschnitt, in dem Verantwortung, Familie und persönliche Heilung wichtiger sind als Schlagzeilen.

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