Ein temperamentvolles Nachspiel zur Dschungelcamp-Folge sorgt aktuell für Gesprächsstoff: In der RTL-Aftershow „Die Stunde danach“ geriet Ex-Fußballstar Mario Basler mit seiner Tirade gegen Camperin Ariel an die Grenze des guten Tons – bis die Moderatorin eingreifen musste.
Die polarisierendste Camperin der Staffel

Ariel gehört in diesem Jahr zweifellos zu den auffälligsten Figuren im Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!. Kaum ein Tag vergeht, an dem sie nicht aneckt, provoziert oder für hitzige Diskussionen sorgt. Besonders häufig gerät sie mit Mitcamper Gil Ofarim aneinander – ein Konflikt, der ihr konstant Aufmerksamkeit und damit reichlich Sendezeit sichert.
Doch während Ariel im Camp für Gesprächsstoff sorgt, wächst bei vielen der Unmut. Nicht nur ihre Mitstreiter im australischen Busch wirken zunehmend genervt. Auch außerhalb des Camps, im Studio und vor den Bildschirmen, spaltet ihr Auftreten die Gemüter.
Wutrede in der Aftershow

In der RTL-Aftershow „Die Stunde danach“ entlädt sich der Frust besonders deutlich. Ex-Fußballprofi und TV-Persönlichkeit Mario Basler findet klare – und harte – Worte. Er macht keinen Hehl daraus, dass er Ariel nicht ausstehen kann.
„Sie macht seit acht Tagen das Gleiche. Den Scheiß kann sich keiner mehr anhören. Sie hat nur ein Thema – und das ist Gil.“
Damit war der Ton gesetzt. Was folgte, war eine regelrechte Tirade, die sich über mehrere Minuten zog und das Studio spürbar auflud.
Persönliche Angriffe und fehlende Grenzen

Mario Basler ließ nicht locker. Immer wieder griff er die Reality-TV-Darstellerin an und warf ihr grundlegende Charakterprobleme vor. Sie sei „null kritikfähig“ und habe „null Respekt“, wetterte er weiter.
Auch ihr Verhalten in Konfliktsituationen nahm er ins Visier: „Entweder fängt sie an zu heulen oder rumzuschreien.“ Die Wortwahl wurde zunehmend schärfer, als er Ariel wiederholt als „die Kleine“ und sogar als „das Waschpulver“ bezeichnete. Spätestens an diesem Punkt drohte die Diskussion aus dem Ruder zu laufen.
Moderatorin greift ein

Moderatorin Angela Finger-Erben reagierte schließlich und stoppte den verbalen Rundumschlag. Sie legte Mario Basler beruhigend eine Hand auf den Arm und erinnerte ihn deutlich an die Gesprächsregeln: „Wir sagen Ariel bei uns in der Sendung.“
Mit einem Blick auf seine hochkochenden Emotionen schob sie hinterher: „Du wirst ganz rot, trink mal einen Schluck, Mario.“ Anschließend lenkte sie das Gespräch geschickt in eine andere Richtung. Doch der Eindruck blieb: Ariels Auftritt sorgt nicht nur im Dschungel, sondern auch im Studio für explosive Stimmung.
Unerwartete Unterstützung

Während viele kritisch auf Ariel blicken, bekommt sie auch Rückendeckung – ausgerechnet von Dolly Buster. Sie sieht Ariels Rolle im Camp deutlich positiver und erklärte offen: „Ich bin froh, dass sie drin ist. Sie ist die Einzige, die auf Krawall aus ist.“
Für Dolly Buster erfüllt Ariel damit genau das, was Reality-TV brauche: Reibung, Konflikte und Emotionen. Ohne solche Figuren, so ihre Ansicht, würde das Format schnell an Spannung verlieren. Eine Meinung, die offenbar auch viele Zuschauer teilen.
Das Publikum entscheidet

Trotz – oder gerade wegen – der hitzigen Debatten konnte sich Ariel vorerst retten. Das Publikum entschied, sie im Camp zu behalten. Stattdessen traf es Schauspielerin Nicole Belstler-Boettcher, die als erste Kandidatin die Show verlassen musste.
Ihren Exit nahm sie überraschend gelassen und kommentierte ihn kurz nach der Entscheidung mit Humor: „Keiner will gehen, aber schlafen und essen wäre schon toll.“
Ariel bleibt also – und damit auch der Streit. Denn eines ist sicher: Solange sie im Dschungelcamp ist, wird es garantiert nicht ruhig.

