Kaum war die Krone vergeben, überschlugen sich die Emotionen: Gil Ofarim ist seit dem späten Sonntagabend (8. Februar 2026) offiziell Dschungelkönig – doch der virtuelle Orkan, der danach losbrach, stellt alles in den Schatten, was diese Staffel bisher geboten hat.
Er ist König – und die Reaktionen explodieren

Es ist entschieden: Gil Ofarim ist Dschungelkönig. Laut Verkündung erhielt er seit Tag eins die meisten Anrufe und setzte sich im Finale von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! gegen Samira Yavuz und Hubert Fella durch.
Doch statt Jubel brandet unmittelbar nach der Krönung Kritik auf. Auf X melden sich zahlreiche Zuschauer zu Wort – und der Ton ist scharf. Sehr scharf.
„Die unangenehmste Krönung aller Zeiten“

Zwei Kommentare fassen die Stimmung vieler Nutzer zusammen: „Sonja merklich unzufrieden mit dem Ausgang“ und „Das war die unangenehmste Krönung aller Zeiten“.
Viele Zuschauer glauben, den Moderatoren die Anspannung angesehen zu haben. Gemeint sind Sonja Zietlow und Jan Köppen. Der Vorwurf: Die Krönung wirkte alles andere als entspannt – und genau das befeuert die Debatte zusätzlich.
Harte Worte – und politische Vergleiche

Einige Kommentare gehen weit über TV-Kritik hinaus. Ein Nutzer schreibt: „Gil Ofarim als Dschungelkönig ist übrigens auch die Antwort darauf, wie AfD so erfolgreich und Friedrich Merz Kanzler sein kann – wir sind so lost einfach.“
Ein weiterer legt nach: „Die diesjährige Staffel zeigt ganz deutlich die moralische Verkommenheit Deutschlands auf.“
Die Reaktionen zeigen: Der Sieg wird nicht als Unterhaltung wahrgenommen, sondern als gesellschaftliches Statement – ob gewollt oder nicht.
„Das ist kein Spiel mehr“

Am Ende der Show versuchte Sonja Zietlow zu relativieren und betonte, das Ganze sei ja nur ein Spiel. Doch genau das lassen viele Zuschauer nicht gelten.
Die direkte Antwort eines Users: „Das ist in diesem Fall leider einfach kein Spiel, sondern zeigt die Dummheit der heutigen Gesellschaft einfach perfekt.“
Für viele Kritiker ist die Grenze zwischen Reality-TV und realer Verantwortung überschritten – und der Sieg Ofarims der Beweis dafür.
Massive Vorwürfe gegen RTL

Neben dem Sieger selbst gerät vor allem der Sender unter Beschuss. Ein Vorwurf taucht immer wieder auf: bewusste Inszenierung.
Ein Nutzer schreibt: „RTL hat alles gegeben um Gil bestmöglich dastehen zu lassen und zum Sieg zu heben. Ich hätte nicht gedacht, dass sie es wirklich schaffen würden. Ekelhaft!“
Die Kritik richtet sich gegen Schnitt, Erzählweise und Studiokommentare – viele sehen darin eine gezielte Imagepolitur.
Leiser Jubel – lauter Frust

Natürlich gibt es auch Glückwünsche und positive Stimmen. Einige Fans freuen sich über den Ausgang, gratulieren Gil Ofarim oder sprechen von einem verdienten Sieg. Doch diese Kommentare gehen im Lärm der Kritik fast unter.
Ein sarkastischer Kommentar bringt die Stimmung vieler auf den Punkt: „Man muss das ganze auch mal positiv sehen: Nächstes Jahr kann es nur besser werden.“
Ob der Sieg Ofarims langfristig als TV-Moment oder gesellschaftlicher Wendepunkt erinnert wird, bleibt offen. Sicher ist nur: Diese Krönung hat tiefe Spuren hinterlassen – bei den Zuschauern, bei RTL und im Dschungelcamp selbst.

