„Ich will Spaß“-Sänger Markus Mörl hat jetzt einen Normalo-Job

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Markus Mörl, einstige NDW-Ikone und Stimme hinter dem Megahit „Ich will Spaß“, sucht den Kick noch einmal neu – diesmal nicht auf der Bühne, sondern in einem Normalo-Job.

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Vom Popstar zum Gastgeber

Image: IMAGO / STAR-MEDIA
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Er wollte einst nur eins: „Spaß“ – und machte damit Musikgeschichte. Jahrzehnte später schlägt Markus Mörl ein völlig neues Kapitel auf. Der frühere NDW-Star hat sich beruflich neu erfunden und das Rampenlicht gegen den Rheinblick getauscht.

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Rund 60 Kilometer von Frankfurt entfernt, im idyllischen Assmannshausen im Rheingau, übernahm der Musiker ein Hotel. Statt Bühnen und Tourbusse bestimmen nun Gäste, Zimmerpläne und Baustellen seinen Alltag. Der Einstieg ins Gastgewerbe ist für Mörl ein mutiger Schritt – und einer, der sein Leben grundlegend verändert.

Ein Hotel direkt am Rhein

Das Landhotel liegt unmittelbar am Rhein und gehört zu Rüdesheim-Assmannshausen. Gemeinsam mit seiner Familie betreibt Markus Mörl das Haus, das über 13 Zimmer verfügt.

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Der Ort ist für ihn mehr als nur ein neuer Wohn- und Arbeitsort. Assmannshausen hat für Mörl und seine Ehefrau Yvonne eine ganz persönliche Bedeutung – hier gaben sie sich einst das Jawort. Nun kehren sie an diesen besonderen Ort zurück, diesmal nicht als Gäste, sondern als Gastgeber mit Verantwortung.

Ein Schritt, den Kameras begleiten

Image: IMAGO / Future Image
Image: IMAGO / Future Image

Der Wechsel vom Musikbusiness in die Hotellerie bleibt nicht unbeobachtet. In der sechsten Staffel der ARD-Reihe Raus aufs Land wird Markus Mörls Neuanfang begleitet. Die Folgen sind seit dem 27. Januar in der ARD Mediathek abrufbar.

Die Dokumentation zeigt, wie der einstige Popstar versucht, sich in einer Branche zurechtzufinden, die wenig Glamour verspricht. Statt Applaus gibt es To-do-Listen, statt Fans Handwerker – und statt kurzer Auftritte lange Arbeitstage.

Ein Haus mit Geschichte – und Problemen

Das traditionsreiche Gebäude hatte Mörl Anfang 2025 erworben. Viele Teile der Einrichtung stammen noch aus den 1980er Jahren und wurden seitdem kaum modernisiert. Schnell wird klar: Die Renovierung ist umfangreicher als geplant.

Die Kosten explodieren, Zeitdruck kommt hinzu, und der Umbau belastet auch das Familienleben. Die Dokumentation zeigt offen, dass der Einstieg ins Gastgewerbe deutlich schwieriger verläuft als erwartet – körperlich, finanziell und emotional.

Familie als Rückhalt

Markus Mörl stemmt das Projekt nicht allein. Seine Frau Yvonne steht an seiner Seite, ebenso sein volljähriger Sohn Hannes, der aktiv in den neuen Alltag auf dem Land eingebunden ist.

Gemeinsam versucht die Familie, den Spagat zwischen Baustelle, Betrieb und Privatleben zu meistern. Für Mörl bedeutet das eine Rolle, die mit seinem früheren Leben als Popstar kaum noch etwas gemein hat. Entscheidungen müssen pragmatisch getroffen werden – Fehler kosten Geld und Nerven.

Ein neues Leben jenseits des Rampenlichts

Der Musiker, der einst die Neue Deutsche Welle prägte, findet sich nun als Hotelier wieder – bodenständig, gefordert und fernab vom Blitzlicht. Die ARD-Doku zeigt einen Mann, der bereit ist, Komfortzonen zu verlassen und Verantwortung zu übernehmen.

Ob das Landhotel langfristig ein Erfolg wird, bleibt offen. Sicher ist jedoch: Markus Mörl hat seinen persönlichen „Spaß“ neu definiert. Nicht mehr auf der Bühne, sondern zwischen Rhein, Rezeption und Renovierungsstaub – und genau darin liegt die Spannung seines neuen Lebens.

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