„Ikkimel kifft mit Kurt Krömer: ‚Nur mal kurz die Nase erfrischt‘“

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Eine Berliner Podcast-Aufnahme eskaliert zur Comedy-Drogen-Farce: Rap-Provokateurin Ikkimel trifft auf Kult-Satiriker Kurt Krömer – und überrascht mit einem fragwürdigen „Erfrischungspulver“, während ganz nebenbei ein alter Beef mit Fler aufflammt.

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Wenn zwei Berliner Originale aufeinandertreffen

Image: IMAGO / Stefan Schmidbauer
Image: IMAGO / Stefan Schmidbauer

Kurt Krömer sitzt – wie immer bei „Feelings“ – mit verbundenen Augen im Studio, als plötzlich die Stimme von Ikkimel erklingt. Die 22-jährige Rapperin, bekannt für hyperpoppige Tracks und gnadenlose Texte, hat sich ihren Gastgeber ausgesucht, um nach Wochen der Festival-Saison endlich wieder „mal richtig zu labern“. Krömer, selbst Ex-Drogenkonsument, erkennt sie sofort und ahnt, dass das Gespräch heute härter als jede Late-Night-Nummer wird.

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Zwischen beiden knistert es vor Berliner Spott: Krömer stichelt über Ikkimels psychedelische Outfits, sie kontert mit Zitaten aus seinem Bühnenprogramm. Noch wirkt alles wie freundschaftliches Gerangel – doch der wahre Knalleffekt liegt bereits auf dem Tisch.

Lasst uns weitersehen, was in diesem ominösen Geschenk steckt …

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„Nur mal kurz die Nase erfrischt“ – das Pulver-Geständnis

Image: IMAGO / APress
Image: IMAGO / APress

Ikkimel packt ein unscheinbares Döschen aus: „Schneeberg“, ein nikotin- und tabakfreies Schnupfpulver. Krömer grinst breit: „Haste mir Koks mitgebracht, wa?“ Die Rapperin lacht und erklärt, es sei bloß Traubenzucker mit Menthol – perfekt, um sich „die Nase ein wenig zu erfrischen“. Der Comedian fordert prompt eine EC-Karte zum Durchziehen, bevor er überhaupt wissen will, wofür das Zeug gut ist.

Die Szene ist Podcast-Gold: Zwei Mikrofone, ein weißes Pulver, ein Publikum, das nur hören kann, wie die beiden ziehen, husten und kichern. Krömer nutzt seine Vergangenheit als Running Gag, Ikkimel liefert das passende Meme-Material.

Doch der echte Zündstoff liegt noch in der Luft – denn jetzt kommt Rap-Veteran Fler ins Spiel …

Beef im Studio: Ikkimel vs. Fler

Image: IMAGO / mix1
Image: IMAGO / mix1

Krömer hakt nach: „Was isn da los mit Fler?“. Die Rapperin erzählt, wie der 43-Jährige sie online beleidigte und sogar mit Gewalt drohte, als ihre Single „Keta und Krawall“ viral ging. „Er ist traurig, dass Hip-Hop nicht mehr für ihn funktioniert“, sagt sie trocken. Krömer macht den Konflikt sofort zu Comedy: „Dit is doch wie bei alten Egoshootern – plötzlich kommt ’ne Frau mit besserem Highscore.“

Das Gespräch driftet zwischen Ernst und Sarkasmus. Ikkimel stellt klar, dass sie sich nicht einschüchtern lässt, während Krömer den Machtverlust alter Rap-Alphas genüsslich seziert. Die Podcast-Audience spürt: Hier entsteht ein neuer Popkultur-Moment, halb Therapie, halb Roast.

Bleibt nur noch eine Frage offen – wie geht es nach diesem Schnupf-Intermezzo weiter?

Katerstimmung und große Pläne

Image: IMAGO / Gonzales Photo
Image: IMAGO / Gonzales Photo

Nachdem das Pulver verflogen ist, reflektiert Krömer seine „trockenen Jahre“ und lobt Ikkimel für ihren offenen Umgang mit Drogenpoesie. Die Rapperin wiederum teasert eine Deluxe-Edition ihres Albums „Fotze“ an – inklusive Live-Version des „Schneeberg-Skits“. Krömer verspricht, in einer Bonusfolge clean zu bleiben, „es sei denn, der nächste Gast bringt Red Bull Light und Mentholpastillen“.

Am Ende entlässt das Duo die Hörer mit einem Lacher und dem Versprechen, dass neue „Feelings“-Folgen jeden Donnerstag erscheinen. Die entscheidende Pointe: Ausgerechnet ein harmloses „Erfrischungspulver“ vereint zwei Generationen Berliner Schnauze – und macht Lust auf die nächste Eskapade im Podcast-Universum.

Fortsetzung? Garantiert – denn im Berliner Untergrund wartet schon die nächste schrille Überraschung.

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