In den 80ern war sie ein gefeierter Star: Deutsche Musikerin ist tot

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In den frühen 80er Jahren war sie ein gefeierter Star. Nun ist die Stimme einer beliebten Sängerin für immer verstummt.

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Stimme der Achtziger verstummt

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Die Musikszene trauert um eine prägende Figur der frühen Achtzigerjahre. Eine Künstlerin, die den Westberliner Underground entscheidend mitgestaltete, ist im Alter von 66 Jahren in Italien gestorben.

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Ihre frühere Bandkollegin bestätigte den Tod gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Ich war sehr froh, dass ich mit Freunden noch bei ihr sein konnte.“ Das sei sehr schön gewesen.

Ikone der Post-Punk-Szene

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Das Magazin Rolling Stone würdigte sie als eine der prägenden Figuren der frühen Westberliner Underground- und Avantgarde-Szene.

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Auch der Der Tagesspiegel ehrte sie als Legende der Post-Punk-Bewegung. Ihre Stimme sei dunkel und geheimnisvoll gewesen – mit den Jahren noch tiefer, ohne dabei an Anziehungskraft zu verlieren.

Von Mania D. zu Malaria!

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Zunächst war sie Teil der Band Mania D., später entstand daraus die Gruppe Malaria!.

Mit Songs wie „Your Turn to Run“, „You You“, „Thrash Me“ und „Geld/Money“ wurde die Formation bekannt. Zu ihren größten Erfolgen zählt der Hit „Kaltes klares Wasser“, der später auch von Chicks on Speed aufgegriffen wurde.

Jetzt wird bekannt, wer gestorben ist

Image: IMAGO / Future Image
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Die verstorbene Musikerin ist Bettina Köster.

Sie lebte viele Jahre in New York, zuletzt in Süditalien. Ein Bestattungsinstitut im Ort Capaccio Paestum bestätigte ihren Tod ebenfalls. Köster war an Krebs erkrankt.

Mut als Markenzeichen

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In einem Interview mit dem Magazin „L-Mag“ sagte Köster einst:

„Eines der bemerkenswerten Dinge über die Mädchen von Mania D. und Malaria! ist, dass wir Mut hatten.“

Und weiter:

„Ich bin wirklich stolz, heute sagen zu können, dass wir durch diesen Mut einige Leute inspiriert haben.“

Vermächtnis einer Avantgarde-Pionierin

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Mit Bettina Köster verliert die Musikszene eine Stimme, die weit über Berlin hinaus wirkte. Ihre Kunst bewegte sich früh zwischen Punk, Performance und experimenteller Musik.

Ihr Einfluss auf die Post-Punk-Generation bleibt spürbar – in Songs, in Stimmen, in Künstlerinnen und Künstlern, die sich bis heute auf ihren Mut berufen.

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