Jetzt also doch: „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ fliegt aus dem Programm

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Ausgerechnet der SWR, also jener Sender, der das Format seit Jahren fest in seinem Programm verankert hat, soll die beliebte Musikshow nun abgeben.

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Ein Format, das für viele längst Kultstatus hat

Image: IMAGO / imago/Future Image
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Für Fans von Andy Borgs „Schlager-Spaß“ gibt es eine Nachricht mit zwei Seiten. Die beliebte Musikshow bleibt zwar im Programm, doch hinter den Kulissen ändert sich einiges.

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Der SWR produziert die Sendung künftig nicht mehr selbst. Im Zuge seines Sparkurses gibt der Sender die Produktion an eine externe Firma ab.

Für Andy Borg, seine Gäste und das Team bedeutet das einen deutlichen Einschnitt. Denn die Show wird nicht nur anders produziert, sondern zieht auch an einen neuen Standort. Damit endet für den „Schlager-Spaß“ eine vertraute Produktionsphase.

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Diese Firma übernimmt die Produktion

Image: IMAGO / Zoonar
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Künftig ist Kimmig Entertainment für die Produktion des „Schlager-Spaß“ verantwortlich. Damit verlässt die Sendung die bisherigen internen Produktionsstrukturen des SWR.

Auch der Aufzeichnungsort verändert sich. Statt in den bisherigen Räumlichkeiten soll die Show künftig in einer Eventhalle im badischen Mahlberg im Ortenaukreis entstehen.

Diese Halle wird vom Europa-Park angemietet. Ganz aus dem Sendegebiet des SWR verschwindet die Sendung damit nicht. Mahlberg liegt weiterhin in Baden-Württemberg und damit im Kerngebiet des Senders.

Für Fans soll möglichst wenig anders werden

Trotz des Wechsels betont der Sender, dass sich für die Zuschauer möglichst wenig verändern soll. Der „Schlager-Spaß“ soll weiterhin das bleiben, was viele Fans seit Jahren schätzen.

Dazu gehören bekannte Schlagerstars, volkstümliche Musik, persönliche Gespräche und natürlich Andy Borg als Gastgeber. Gerade seine lockere und herzliche Art macht die Sendung für viele Zuschauer so vertraut.

Ob der neue Standort und die externe Produktion später auf dem Bildschirm spürbar sein werden, bleibt vorerst offen. Die große Frage ist: Bleibt die gemütliche Atmosphäre wirklich genauso erhalten?

SWR setzt seinen Sparkurs fort

Die Entscheidung ist Teil einer größeren Neuausrichtung beim SWR. Der Sender will künftig weniger eigene Studios betreiben, Produktionskosten senken und flexibler arbeiten.

Dafür werden mehrere Formate ausgelagert oder an andere Orte verlegt. SWR-Intendant Kai Gniffke erklärt, man entscheide sich aus „Verantwortung für die anvertrauten Mittel“ für die jeweils wirtschaftlichste Lösung.

An der Qualität der Sendungen solle sich dadurch „nichts verändern“. Trotzdem ist klar: Für viele Beteiligte bedeutet dieser Schritt eine große Umstellung.

Abschied von vertrauten Strukturen

Programmdirektor Clemens Bratzler spricht trotz aller wirtschaftlichen Argumente von einem „schmerzhaften“ Abschied von bisherigen Produktionsstrukturen.

Der SWR sieht sich wegen finanzieller Unsicherheiten jedoch gezwungen, flexibler zu werden. Genau deshalb werden Formate wie der „Schlager-Spaß“ nun anders organisiert.

Für Andy Borgs Show bedeutet das: Sie bleibt zwar erhalten, verliert aber ein Stück ihrer bisherigen Produktionsheimat. Gerade langjährige Fans dürften nun genau hinschauen, ob sich der Charakter der Sendung verändert.

Schlagerfans erleben die nächste Veränderung

Image: IMAGO / imago/Zoonar.com
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Für Schlagerfans kommt die Nachricht zu einem besonders sensiblen Zeitpunkt. Denn auch bei „Immer wieder sonntags“ hat der SWR bereits den Rotstift angesetzt. Die beliebte Live-Show mit Stefan Mross soll nach der laufenden Saison enden.

Im Vergleich dazu hat Andy Borgs „Schlager-Spaß“ immerhin eine Zukunft. Dennoch zeigt die Entscheidung, wie stark sich die Schlagerlandschaft im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gerade verändert.

Für viele Sängerinnen und Sänger sind solche Shows wichtige Bühnen, um neue Musik zu präsentieren und ein großes Publikum zu erreichen. Deshalb werden Fans und Künstler genau beobachten, wie sich der „Schlager-Spaß“ nach dem Wechsel entwickelt.

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