„Keinen Pfennig mehr Gehalt“: Andrea Kiewel platzt der Kragen – der Grund ist umstritten

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Ein scheinbar harmloser Moment wurde für Andrea Kiewel plötzlich zum Aufreger. Die Moderatorin, die sonst im „Fernsehgarten“ für Leichtigkeit sorgt, erlebte einen Moment, der sie fassungslos zurückließ.

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Ein Einkauf, der alles veränderte

Image: IMAGO / BOBO
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Andrea Kiewel wollte nichts Außergewöhnliches kaufen, sondern schlicht Sonnencreme. Weil sie nach eigener Aussage auf spezielle Produkte für empfindliche Haut angewiesen ist, führte der Weg in die Apotheke. Dort kam dann der Moment, der sie aus der Fassung brachte: Für zwei kleine Tuben sollte sie plötzlich tief in die Tasche greifen.

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Besonders dieser Augenblick blieb hängen. Kiewel beschreibt die Szene mit den Worten: „Die nette Apothekerin sagt: ‚45 Euro bitte‘. Und ich bin mir sicher, mich verhört zu haben“. Aus einem Routinekauf wurde damit ein Erlebnis, das bei ihr spürbar Frust auslöste. Und genau hier beginnt erst die größere Debatte – denn hinter der Summe steckt für sie weit mehr als nur ein teures Pflegeprodukt.

Doch die entscheidende Frage ist nicht nur, warum sie so überrascht reagierte – sondern weshalb sie den Preis so persönlich nimmt.

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Warum Andrea Kiewel der Kragen platzte

Image: IMAGO / IMAGO / STAR-MEDIA
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Der Ärger der Moderatorin entzündete sich nicht allein an der Rechnung, sondern am Gefühl, dass vieles teurer wird, ohne dass die Einkommen Schritt halten. Genau diesen Widerspruch machte sie in ihrer Kolumne deutlich. Für Kiewel steht der Apothekenbesuch sinnbildlich für eine Entwicklung, die sie nicht mehr einfach hinnehmen will.

Besonders deutlich wird das in ihrer Formulierung: „Mag ja sein, dass die Firma mehr bezahlen muss für alle chemischen Zutaten meiner Sonnencreme, sorry, aber ich bekomme keinen Pfennig mehr Gehalt“. Damit richtet sie den Blick weg vom Einzelpreis und hin zu einem grundsätzlichen Missverhältnis. Es geht also nicht nur um Sonnencreme – sondern um das Gefühl, dass selbst alltägliche Dinge plötzlich Luxuscharakter bekommen. Und genau das macht ihre Wut so nachvollziehbar.

Doch noch aufschlussreicher wird der Fall, wenn man erfährt, welcher Vergleich Kiewel dabei sofort durch den Kopf ging.

Der Preisvergleich macht den Schock noch größer

 IMAGO / BOBO
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Was Andrea Kiewel besonders empörte, war offenbar nicht allein die aktuelle Summe an der Kasse. Ausschlaggebend war vor allem die Erinnerung daran, was sie für ein vergleichbares Produkt noch im vergangenen Jahr bezahlt hatte. Erst dieser direkte Vergleich ließ die neue Rechnung für sie so drastisch wirken.

Nach ihrer Darstellung habe eine Tube zuvor noch rund 15 Euro gekostet. Wenn nun für zwei kleine Tuben 45 Euro fällig werden, wirkt das aus ihrer Sicht wie ein Sprung, der kaum noch erklärbar scheint. Gerade dieser Vergleich macht verständlich, warum sie nicht bloß überrascht, sondern regelrecht verärgert reagierte. Aus ihrer Perspektive wurde aus einer normalen Preissteigerung ein Symbol dafür, dass Verhältnisse aus dem Gleichgewicht geraten.

Doch sobald Andrea Kiewel über Geld spricht, rückt automatisch ein weiteres Thema in den Mittelpunkt: Wie steht es eigentlich um ihre eigene finanzielle Lage?

Zwischen TV-Erfolg und Gelddebatte

 IMAGO / STAR-MEDIA
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Andrea Kiewel zählt seit Jahren zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Fernsehens. Seit 1999 steht sie für den ZDF-„Fernsehgarten“ vor der Kamera und ist damit längst eine feste Größe im Unterhaltungsprogramm. Gerade deshalb sorgt jede Aussage über Geld bei ihr für besondere Aufmerksamkeit.

Rund um ihre Bezahlung wurde in der Vergangenheit immer wieder spekuliert. Im Raum steht eine Jahresgage von etwa 400.000 Euro für den „Fernsehgarten“, was pro Sendung ungefähr 20.000 Euro entsprechen könnte. Genau dieser Kontrast macht ihre Wortmeldung so interessant: Auf der einen Seite eine erfolgreiche TV-Karriere, auf der anderen Seite eine sehr bodenständige Verärgerung über einen überteuerten Einkauf. Doch gerade darin liegt wohl der Nerv dieser Geschichte – denn der Frust über steigende Preise scheint längst keine Frage des Bekanntheitsgrades mehr zu sein.

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