Klare Ansage: Barbara Schöneberger schimpft öffentlich – „Übernimm‘ mal Verantwortung!“

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Barbara Schöneberger hat genug – und redet sich aus einem speziellen Grund in Rage.

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Kritik am Selbstoptimierungswahn

Image: IMAGO / Stephan Wallocha
Image: IMAGO / Stephan Wallocha

Im Podcast Frühstück bei Barbara hat Barbara Schöneberger (51) deutliche Worte gefunden. Gemeinsam mit Jeannine Michaelsen (44) sprach sie über den Trend zur permanenten Selbstoptimierung – und zeigte sich zunehmend genervt.

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Mit einem Augenzwinkern bemerkte Schöneberger über ihr Umfeld: „Jetzt fangen die alle an, ins Schweigekloster zu fahren.“

Was zunächst humorvoll klingt, entwickelte sich schnell zu einer grundsätzlichen Kritik an Achtsamkeitskursen, Detox-Routinen und dem Drang, sich selbst ständig zu verbessern.

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„Aus Protest wieder angefangen zu rauchen“

Image: IMAGO / Horst Galuschka
Image: IMAGO / Horst Galuschka

Jeannine Michaelsen setzte noch einen drauf. Provokant erklärte sie: „Ich habe aus Protest wieder angefangen zu rauchen“, weil sie „so gegen Selbstoptimierung“ sei.

Ihre überspitzte Aussage zielte auf den gesellschaftlichen Druck ab, immer gesünder, effizienter und bewusster zu leben.

Für die Moderatorinnen scheint klar: Der Wunsch nach Perfektion kann schnell in eine übertriebene Ich-Fokussierung umschlagen – und dabei die Lockerheit verlieren.

Intuitive Eating oder einfach Hunger?

Besonders kritisch äußerte sich Michaelsen zum Ernährungstrend „Intuitive Eating“. „Was heute Intuitive Eating heißt – ich kenne das als Hunger“, sagte sie trocken.

Sie stellte infrage, ob hinter manchen Trends wirklich neue Erkenntnisse stecken – oder lediglich alte Bedürfnisse neu verpackt werden.

Zugleich formulierte sie eine grundsätzliche Frage: „Wann geht denn diese Achtsamkeit wieder weg von dir alleine und auch mal darauf, dass du dich als Teil einer Gesellschaft bewegst?“

Mehr Verantwortung fürs „große Ganze“

Image: IMAGO / BREUEL-BILD
Image: IMAGO / BREUEL-BILD

Schöneberger stimmte ihrer Gesprächspartnerin zu. Sie forderte: „Kümmere dich doch mal wieder um jemand anderen. Übernimm mal Verantwortung für das große Ganze.“

Für Empörung sorgte eine Anekdote aus Michaelsens Freundeskreis. Eine Bekannte sei kurzfristig von einem Date versetzt worden – mit der Begründung: „Ich merke gerade, mein Körper braucht heute etwas anderes, ich muss da jetzt mal auf mich hören.“

Für Michaelsen sei das „eine Unverschämtheit“. Ihre Reaktion: „Kann man sich nicht mal ein bisschen am Zippel reißen?“

Zu viel Selbstbeobachtung?

Auch Schöneberger zeigte sich skeptisch gegenüber dem ständigen In-sich-Hineinhorchen. „Wer die ganze Zeit tief in sich reinhört, der hört natürlich auch irgendwann was.“

Sie selbst nehme körperliche Befindlichkeiten eher pragmatisch: „Wenn ich eine Glutenallergie hätte, würde ich es gar nicht merken. Ich esse einfach!“

Die Entertainerin, die demnächst mit Stefan Raab eine neue Samstagabend-Show moderieren wird, plädiert für mehr Gelassenheit statt Daueranalyse.

„Dann hörst du auch alle anderen nicht mehr“

Zum Abschluss brachte Michaelsen ihre Haltung auf den Punkt: „Wenn du die ganze Zeit in dich reinhörst, dann hörst du auch alle anderen nicht mehr.“

Menschen, die sich selbst zum Mittelpunkt ihres Universums machen, betrachtet sie kritisch. „Ich finde, da wird es problematisch.“

Ob überspitzt oder ernst gemeint – die Diskussion zeigt, wie polarisiert das Thema Selbstoptimierung inzwischen ist. Zwischen Achtsamkeit und Egozentrik verläuft offenbar ein schmaler Grat.

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