„Let’s Dance“-Star spricht über schweren Schicksalsschlag

- Advertisement -

Willi Banner zeigt sich so offen wie selten – und spricht über ein Familienkapitel, das ihn bis heute prägt.

- Advertisement -

Ein Satz, der sofort aufhorchen lässt

Image: IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

Die Nachricht vom Tod seines Vaters löste bei Willi Banner nicht das aus, was viele vielleicht erwartet hätten. Der Influencer, der in diesem Jahr auch bei „Let’s Dance“ zu sehen war, sprach in der ARD-Sendung „deep und deutlich“ offen über seine schwierige Vergangenheit. Dabei ging es um Gewalt, familiäre Konflikte und eine Beziehung zu seinem Vater, die bis heute nachwirkt.

- Advertisement -

Der 31-Jährige erzählte, dass sein Vater in seiner Kindheit eine große Rolle spielte – vor allem im Sport. Er habe ihn früh zum Radsport gebracht und damit einen wichtigen Teil seines Lebens geprägt. Anfangs lief es für Banner sportlich erfolgreich, doch privat wurde die Situation immer belastender.

Nach der Trennung seiner Eltern verschlechterte sich das Verhältnis zu seinem Vater zunehmend. Was danach geschah, begleitet Willi Banner noch heute.

Der Vater soll ihn gegen die Mutter beeinflusst haben

- Advertisement -

Nach der Trennung seiner Eltern soll sein Vater immer wieder schlecht über seine Mutter gesprochen haben. Für den jungen Willi Banner wurde das offenbar zu einer schweren Belastung. Er habe erlebt, wie sein Vater versucht habe, ihn gegen seine Mutter aufzubringen.

Besonders eine Erinnerung hat sich bei ihm eingebrannt. Nach einem Radrennen sei die Situation auf der Heimfahrt eskaliert. Sein Vater habe erneut über seine Mutter geschimpft. Als Banner sie verteidigen wollte, kam es laut seiner Schilderung zu Gewalt.

In der Sendung erinnerte er sich an den Moment mit deutlichen Worten: „Ich habe es nicht mal ausgesprochen, schon habe ich eine Rückhand ins Gesicht bekommen“. Der Schlag sei so heftig gewesen, dass er an der Lippe blutete. Für Banner war das offenbar ein Punkt, an dem etwas unwiderruflich zerbrach.

Der Bruch mit dem Vater wurde immer größer

Nach diesem Vorfall war das Verhältnis zu seinem Vater nach Banners Worten endgültig beschädigt. Die familiäre Situation wurde für ihn so belastend, dass er später einen Weg suchte, um Abstand zu gewinnen. Dieser führte ihn auf ein Sportinternat nach Cottbus.

Dort trainierte er unter anderen Trainern weiter und setzte seine Laufbahn als Radsportler fort. Für Banner bedeutete der Wechsel nicht nur eine sportliche Veränderung, sondern auch eine Möglichkeit, aus einem schwierigen Umfeld herauszukommen.

Doch ganz lösen konnte er sich von der Vergangenheit offenbar nie. Der Kontakt zum Vater blieb ein Thema – besonders, als dieser Jahre später schwer krank wurde. Die Familiengeschichte, die lange von Konflikten geprägt war, nahm dadurch eine neue, komplizierte Wendung.

Als der Vater krank wurde, meldete er sich immer wieder

Banners Vater erkrankte später schwer an Diabetes. Die Krankheit hatte gravierende Folgen: Nach und nach musste ihm ein Bein amputiert werden. In dieser Phase habe der Vater immer wieder versucht, Kontakt zu seinem Sohn aufzunehmen.

Willi Banner berichtete, dass sein Vater ihn sehr häufig angerufen habe. „Fünf, sechs Mal am Tag hat er mich immer angerufen“, erzählte er in der Sendung. Anfangs sei er noch ans Telefon gegangen, später jedoch immer seltener.

Der Grund dafür war die belastete Vergangenheit. Banner sagte offen: „Ich wollte dann auch mit ihm nicht mehr sprechen, obwohl es ihm eigentlich schlecht ging.“ Diese Aussage zeigt, wie widersprüchlich die Situation für ihn gewesen sein muss: Da war ein kranker Vater – aber auch eine Kindheit voller Verletzungen.

Bei der Todesnachricht blieb der Schock zunächst aus

Als sein Vater starb, befand sich Willi Banner gerade in einem Trainingslager in Kroatien. Das genaue Jahr nannte er nicht. Die Nachricht erhielt er von seiner Mutter. Doch seine Reaktion fiel anders aus, als viele vielleicht vermuten würden.

Banner sagte: „Das war kein Schock für mich und ich habe auch keine Träne vergossen – bis zu dem Tag seiner Beerdigung.“ Erst bei der Beisetzung brach offenbar etwas in ihm auf. Der Verlust war also nicht einfach gleichgültig, sondern auf eine Weise verzögert und schwer einzuordnen.

Bis heute habe er den Tod seines Vaters nicht vollständig verarbeitet. Wenn er darüber spreche, merke er, dass die Geschichte noch immer etwas in ihm auslöst. Trotz allem sagte Banner: „Ist halt einfach trotzdem mein Vater, auch wenn meine Kindheit schlecht war“.

Wie ein Hund Willi Banner neuen Halt gab

Nach dem Ende seiner Karriere als Profiradsportler fiel Willi Banner nach eigenen Worten in eine schwierige Phase. Er fühlte sich orientierungslos und einsam. Nach Jahren voller Training, Leistungsdruck und einer klaren sportlichen Struktur musste er offenbar erst herausfinden, wie sein Leben weitergehen sollte.

Ausgerechnet sein Rottweiler Chopper gab ihm neuen Halt. Mit dem Hund begann Banner, Inhalte für soziale Netzwerke zu produzieren. Was zunächst wohl eher klein anfing, entwickelte sich nach und nach zu einer erfolgreichen Online-Karriere.

Heute erreicht Willi Banner mit seinen Beiträgen Millionen Menschen. Doch hinter dem öffentlichen Erfolg steht eine Geschichte, die von Schmerz, Distanz und schwieriger Verarbeitung geprägt ist. Sein Auftritt bei „deep und deutlich“ zeigt: Auch wer nach außen stark wirkt, kann innerlich lange mit alten Wunden kämpfen.

- Advertisement -

Neuste Artikel