So offen hat man Marc Terenzi selten erlebt: In der Reality-Show „The Power“ spricht der Sänger über die dunkelste Phase seines Lebens – und kann dabei kaum die Tränen zurückhalten. Was er über diese Zeit erzählt, geht unter die Haut.
Ein Gespräch, das alle berührt

Eigentlich sollte es nur ein Rückblick auf das vergangene Jahr werden. Doch in einem ruhigen Moment bei „The Power“ öffnet sich Marc Terenzi wie selten zuvor – und erzählt von einer Zeit, in der er ganz unten war.
Auslöser war laut Promiflash ein Gespräch mit Mitstreiter Serkan Yavuz, der auf sein Jahr 2025 zurückblickte. Terenzi hörte zu – und begann dann selbst zu erzählen. Die zweite Staffel von „The Power“ läuft seit dem 20. Oktober 2026 auf Joyn und dienstags und mittwochs um 22:30 Uhr auf ProSieben. Mit dabei sind unter anderem auch Joey Heindle, Narumol und Lucas Cordalis. Zuletzt hatte Terenzi gemeinsam mit Joey Heindle bereits mit einer dramatischen Löschaktion in Thailand für Schlagzeilen gesorgt.
Tagelang allein im Hotelzimmer

Terenzi beschreibt, wie er sich in einem Berliner Hotelzimmer tagelang einschloss. Er habe dort Alkohol getrunken und Drogen genommen, berichtet Promiflash. Er sei damals so verzweifelt gewesen, dass er nicht mehr daran glaubte, dass es für ihn weitergeht.
Auf die Frage, was diese Zeit mit ihm gemacht habe, findet der Sänger deutliche Worte:
„Ja, das hat mich voll zerstört. Ich wäre fast gestorben.“
Marc Terenzi bei „The Power“, zitiert nach Promiflash
Einsam trotz großer Bühne

Von außen wirkte sein Leben lange glamourös: Konzerte, TV-Auftritte, Applaus. Doch hinter den Kulissen sah es anders aus. Laut Promiflash erzählt Terenzi, dass er sich selbst nach großen Auftritten einsam gefühlt habe – es habe niemanden gegeben, mit dem er seine Erlebnisse teilen konnte.
Gerade diese Leere nach dem Applaus beschreiben viele Künstler als besonders schwierig. Bei Terenzi kam hinzu, dass er seine Probleme lange mit sich allein ausmachte.
Wendepunkt: Gruppentherapie

Die Zeit in Berlin wurde schließlich zum Wendepunkt. Terenzi suchte sich Hilfe – und fand sie unter anderem in der Gruppentherapie. „Die Gruppentherapiesitzungen bei mir haben mir so viel gebracht“, sagt er bei „The Power“.
Besonders eine Erkenntnis habe ihm geholfen: Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten kämpfen mit ähnlichen Problemen. „Die Mutter um die Ecke oder der CEO, wir sind alle ähnlich“, so Terenzi.
Bereits im Sommer 2024 hatte sich der Sänger in eine Entzugsklinik begeben und danach offen über seine Suchtvergangenheit gesprochen, unter anderem auf Instagram. Aus der Klinik meldete er sich damals laut „Bild“ mit den Worten, er sehe „das Licht am Ende des Tunnels“.
Heute will er anderen Mut machen. Seine Botschaft an alle, die gerade selbst in einer schweren Lage stecken: „Egal, wie schlecht dein Leben ist, egal, wie am Ende du bist“ – man könne sein Leben ändern, Schritt für Schritt.
Auch Serkan Yavuz spricht über Therapie

Terenzis Offenheit bringt auch Serkan Yavuz zum Nachdenken. Laut Promiflash erzählt er, dass ihn seine Ex-Frau Samira Yavuz schon während ihrer Beziehung zu einer Therapie gedrängt habe. Damals habe er das nicht ernst genommen.
Inzwischen sieht er das anders:
– Früher hielt er Therapie für unnötig.
– Heute ist er überzeugt: „Jetzt würde ich sagen, jeder braucht Therapie.“
– Das Gespräch mit Terenzi zeigt, wie offen die beiden in der Show über psychische Gesundheit sprechen.
Marc Terenzi: Karriere mit Höhen und Tiefen

Marc Terenzi wurde mit der Boyband Natural bekannt und landete 2004 mit Sarah Connor den Nummer-eins-Hit „Just One Last Dance“. Die beiden waren verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder. 2017 wurde Terenzi Dschungelkönig. In den vergangenen Jahren machte er immer wieder auch mit Krisen Schlagzeilen.
| Steckbrief Marc Terenzi | |
|---|---|
| Herkunft | Natick, Massachusetts (USA) |
| Bekannt durch | Boyband Natural, „Just One Last Dance“ mit Sarah Connor (2004) |
| TV | Dschungelkönig 2017, „Promi Big Brother“ 2025, „The Power“ 2026 |
| Kinder | Tyler und Summer (mit Sarah Connor) |
| Entzug | Sommer 2024 |
Hilfe in Krisen: Wer selbst in einer schwierigen Lage ist oder Suizidgedanken hat, findet rund um die Uhr anonym und kostenlos Hilfe bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie online unter telefonseelsorge.de. Bei Suchtproblemen helfen örtliche Suchtberatungsstellen.

