Bei „Immer wieder sonntags“ hat Mitch Keller mit einer überraschend offenen Beichte für Aufsehen gesorgt. Was zunächst wie eine harmlose Erinnerung klang, entwickelte sich schnell zu einer Geschichte, die viel über seinen früheren Freiheitsdrang verrät.
Eine lockere Plauderei mit überraschender Wendung

Bei „Immer wieder sonntags“ sorgte Mitch Keller mit einer Erinnerung aus seiner Jugend für Staunen. Der Sänger erzählte eine Geschichte aus seiner Schulzeit, die so ungewöhnlich klingt, dass Moderator Stefan Mross sie zunächst kaum glauben konnte.
Während Mitch Keller sein Fachabitur machte, kam es offenbar zu einem spontanen Abenteuer, das mit normalem Schulalltag wenig zu tun hatte. Statt brav im Unterricht zu sitzen, entschied er sich gemeinsam mit einem Mitschüler für einen Ausflug der ganz anderen Art.
Der Mitschüler hatte damals große Pläne: Er wollte Pilot werden und hatte sich bei der Lufthansa beworben. Genau daraus entwickelte sich eine Idee, die Mitch Keller bis heute nicht vergessen hat. Denn plötzlich ging es nicht mehr um Unterricht, sondern um eine echte Propellermaschine.
Nach dem Sportunterricht kam die verrückte Idee

Mitch Keller erinnerte sich in der Sendung daran, wie alles begann. Nach dem Sportunterricht sprach ihn sein Mitschüler an und machte einen Vorschlag, der für die beiden Schüler alles veränderte.
Der Sänger erzählte: „Da fragte er mich eines Tages nach dem Sportunterricht, ob wir nicht schwänzen und lieber fliegen wollen“. In jugendlicher Abenteuerlust sagte Mitch Keller offenbar sofort zu.
Statt also zurück in den Unterricht zu gehen, machten sich die beiden auf den Weg zum Bremer Flughafen. Was vermutlich als spontane Idee begann, wurde tatsächlich ernst. Für Mitch Keller wurde es zu einem Erlebnis, das er Jahre später noch immer mit sichtbarer Faszination schildert.
Mit der Propellermaschine nach Langeoog

Am Flughafen angekommen, blieb es nicht nur bei großen Worten. Mitch Keller und sein Mitschüler setzten ihren Plan tatsächlich um. Sie bewegten eine kleine Maschine aus dem Hangar und machten sich startklar.
Keller erzählte: „Wir schoben eine kleine Propellermaschine aus dem Hanger und flogen tatsächlich auf die ostfriesische Insel Langeoog.“ Aus einem geschwänzten Schultag wurde damit ein Flugabenteuer über Norddeutschland.
Dass diese Geschichte bei Stefan Mross für ungläubiges Staunen sorgte, ist wenig überraschend. Denn wer kann schon von sich behaupten, während des Fachabiturs einfach den Unterricht ausgelassen zu haben, um mit einem Mitschüler auf eine Insel zu fliegen?
Seine Mutter reagierte alles andere als begeistert

Auf Langeoog angekommen, meldete sich Mitch Keller bei seiner Mutter. Doch statt Bewunderung oder Begeisterung gab es offenbar erst einmal eine klare Reaktion. Der Sänger erzählte, dass er von der Insel aus zu Hause anrief.
Seine Mutter habe seine spontane Aktion sofort entsprechend eingeordnet. Keller sagte: „die hat mich direkt für verrückt erklärt.“ Diese Reaktion dürfte viele Eltern kaum überraschen. Schließlich war der Ausflug alles andere als gewöhnlich.
Für Mitch Keller blieb die Geschichte dennoch ein besonderer Moment aus seiner Jugend. Sie zeigt eine Seite des Sängers, die viele Zuschauer vielleicht noch nicht kannten: spontan, risikofreudig und offen für ein Abenteuer, das man nicht so schnell vergisst.
Stefan Mross steht selbst vor einem großen Abschied

Während Mitch Keller mit seiner Schulgeschichte für Unterhaltung sorgte, richtet sich bei „Immer wieder sonntags“ der Blick auch auf Moderator Stefan Mross. Denn für ihn endet bald ein großes Kapitel.
Am 6. September wird Stefan Mross die Sendung zum letzten Mal moderieren. Nach vielen Jahren als Gesicht des Formats steht damit ein emotionaler Abschied bevor. Für den Entertainer dürfte dieser Schritt nicht leicht sein.
Trotzdem blickt Mross nach vorn. Im Interview mit „Neue Post“ sprach er über seine Zukunftspläne. Zwar sei er traurig über das Aus der Sendung, doch er scheint fest entschlossen, sich davon nicht unterkriegen zu lassen.
Für Stefan Mross geht es weiter – nur anders

Ein tiefer Fall drohe ihm nach dem Abschied von „Immer wieder sonntags“ nicht. Dafür sei er inzwischen „stark genug“, wird Stefan Mross von der Zeitschrift zitiert. Heute wisse er, dass es für ihn weitergehe.
Stillstand kommt für den Entertainer ohnehin nicht infrage. Bereits für das kommende Jahr hat er große Pläne. Seine neue „Immer wieder Stefan“\-Tour soll insgesamt 60 Termine umfassen.
Damit wartet auf Stefan Mross ein echtes Mammutprogramm. Auch wenn er sich von einer prägenden TV-Sendung verabschieden muss, bleibt er seinem Publikum erhalten. Mitch Kellers verrückte Fluggeschichte und Mross’ Blick nach vorn zeigen an diesem Sonntag also zwei Dinge: Manche Erinnerungen bleiben für immer – und manche Abschiede sind der Anfang von etwas Neuem.

