Der bewaffnete Überfall im Juni 2025 hat das Leben von Carmen und Robert Geiss nachhaltig verändert. Seitdem dominiert das Thema Sicherheit ihren Alltag – bis hin zu einem Gegenstand, der ihr in jeder Sekunde ein Stück Ruhe zurückgeben soll.
Ein Leben nach dem Schock

Seit dem brutalen Überfall im Juni 2025 ist für Carmen Geiss nichts mehr wie zuvor. In der Villa Geissini bei Saint-Tropez hat sich der Alltag der Familie grundlegend verändert. Wo früher Luxus und Leichtigkeit dominierten, stehen heute Vorsicht und Sicherheit im Mittelpunkt. Statt einer funkelnden Designeruhr trägt Carmen nun einen unauffälligen Panikknopf am Handgelenk – ein stilles Symbol dafür, wie tief die Ereignisse nachwirken. Die Villa, einst ein Ort der Sorglosigkeit, wurde zu einem Platz, an dem Vertrauen erst langsam wieder wachsen muss.
Einblicke in einer besonderen TV-Dokumentation
In der Spezialsendung Die Geissens Spezial: Der Überfall, die am 5. Januar um 20.15 Uhr bei RTLZWEI ausgestrahlt wird, spricht die Familie offen über die Zeit nach der Tat. Gemeinsam mit Ehemann Robert Geiss sowie den Töchtern Davina Geiss und Shania Geiss versucht Carmen, Schritt für Schritt in einen normalen Alltag zurückzufinden. Die Kameras begleiten sie dabei an Orte, die lange tabu waren.
Zurück an den Ort des Geschehens
Besonders bewegend sind die Szenen, in denen die Familie durch jene Räume geht, in denen der Überfall stattfand. Im Wohnzimmer, wo maskierte und bewaffnete Täter Carmen und Robert überraschten und verletzten, wird die Erinnerung wieder greifbar. Schmuck und Wertgegenstände im sechsstelligen Bereich verschwanden damals – zurück blieb ein Gefühl von Ohnmacht. Heute ist genau dieser Raum Teil eines Prozesses der Verarbeitung. Die Familie will die Villa nicht aufgeben, sondern sie wieder zu einem Ort machen, an dem man sich sicher fühlen kann.
Die Villa wird zur Sicherheitszone

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde massiv aufgerüstet. Robert Geiss beschreibt in der Sendung detailliert, welche Maßnahmen umgesetzt wurden: „Wir haben fleißig aufgerüstet! Mehrere Leibwächter, mehr Panikknöpfe an allen Ecken, Aufrüstung der Alarmanlage – und die neuesten Kameras, statt 16 jetzt 32!“ Zusätzlich sichern ein zweiter Zaun mit Stacheldraht, spitze Speere auf dem Mauerwerk und ein engmaschiges Netz aus Bewegungsmeldern das Grundstück. Monitore im Haus zeigen jede Bewegung – Kontrolle ersetzt ein Stück weit das verlorene Sicherheitsgefühl.
Carmens neuer ständiger Begleiter

Im Mittelpunkt steht dabei ein kleines Gerät, das Carmen nun täglich trägt. In der Spezialfolge beschreibt sie den Panikknopf mit eindringlichen Worten: „Ich trage eine ‚Plastik-Rolex‘ der sicheren Art, die rettet mein Leben.“ Ein Druck genügt – innerhalb weniger Minuten ist Hilfe vor Ort. Für Carmen ist dieser Knopf mehr als Technik. Er steht für Selbstschutz, aber auch für den Versuch, die Angst nicht mehr die Oberhand gewinnen zu lassen.
Nach vorne schauen – gemeinsam

In Interviews hat Carmen offen geschildert, wie nah sie sich in jener Nacht dem Tod gefühlt hat. Heute betont sie, dass sie das Erlebte nicht vergessen, aber auch nicht dauerhaft darin verharren möchte. Mit Robert sowie Davina und Shania an ihrer Seite arbeitet sie daran, das Zuhause in Saint-Tropez wieder als Rückzugsort zu empfinden. Der Panikbutton am Handgelenk bleibt – als Erinnerung, aber auch als Zeichen dafür, dass die Familie die Kontrolle über ihr Leben Stück für Stück zurückgewinnt.

