Nach Ehe-Aus: Laura Wontorra spricht über neue Liebe

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Laura Wontorra bricht ihr Schweigen – und liefert eine emotionale Reise von Schmerz zu Selbstbestimmung.

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Das Ehe-Aus ist vorbei, der Schmerz nicht vergessen

Image: IMAGO / Nordphoto
Image: IMAGO / Nordphoto

Sechs Jahre hielt die Ehe mit Ex-Fußballprofi Simon Zoller – dann war Schluss. Laura Wontorra spricht heute erstaunlich ruhig über das Ende dieser Beziehung, ohne Bitterkeit, ohne Nachtreten. Im Interview mit der „Gala“ schildert die 37-Jährige, dass die Trennung zwar ein tiefer Einschnitt war, sie aber nicht in Verbitterung zurücklässt. Es klingt eher nach einem Kapitel, das abgeschlossen ist, auch wenn es Spuren hinterlassen hat.

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Denn natürlich war da Schmerz. Und sie macht keinen Hehl daraus. „Natürlich war das ein Scheitern – und es hat wehgetan“, sagt Wontorra. Gleichzeitig schiebt sie direkt eine andere Perspektive hinterher – eine, die zeigt, wie sehr sie diesen Bruch für sich eingeordnet hat. „Das hat mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin.“ Und genau diese Haltung macht neugierig: Was ist damals wirklich passiert – und warum klingt sie heute so klar?

Kein Groll, keine Niederlage: Ihr Blick auf das, was war

 IMAGO / Sven Simon
IMAGO / Sven Simon

Wontorra bezeichnet das Ehe-Aus offen als Scheitern – aber sie weigert sich, es als „verloren“ abzuspeichern. Stattdessen wirkt es, als habe sie in den vergangenen Jahren gelernt, Dinge in Entwicklungsschritten zu sehen: Manche Wege enden eben, aber sie prägen trotzdem.

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Diese Art, damit umzugehen, wirkt fast ungewohnt in einer Zeit, in der Promi-Trennungen oft in Schuldzuweisungen zerlegt werden. Bei ihr klingt es eher nach: Ja, es war hart – aber es war auch Teil ihres Wachstums. Und genau darin liegt die Spannung: Wenn es nicht am klassischen „wir lieben uns nicht mehr“ lag, was war dann der Knackpunkt? Wontorra liefert eine Erklärung, die viele Paare kennen – nur sprechen sie selten so offen darüber.

Der wahre Grund: Zwei Karrieren, die keine Pause kannten

 IMAGO / Eibner
IMAGO / Eibner

Als Auslöser nennt Wontorra den Ehrgeiz auf beiden Seiten. Nicht ein Skandal, nicht eine plötzliche Entfremdung – sondern zwei Menschen, die ihre beruflichen Ziele kompromisslos verfolgt haben. Und irgendwann, so klingt es, wurde der gemeinsame Raum immer kleiner. „Da sind manche Dinge auf der Strecke geblieben.“

Dieser Satz ist leise, aber er trifft genau ins Zentrum. Er klingt nach verpassten Abenden, nach Terminen, nach einem Alltag, der mehr aus Planung als aus Nähe besteht. Gerade weil sie es so nüchtern formuliert, wirkt es umso echter. Und es zeigt: Man kann sich mögen, man kann sich sogar lieben – und trotzdem klappt es nicht, wenn das Leben in zwei Richtungen zieht. Was bei vielen nach einer Trennung folgt, ist Funkstille. Doch auch da geht Wontorra einen anderen Weg.

Wiedersehen in Bochum: Umarmung statt Eiszeit

Image: IMAGO / Nico Herbertz
Image: IMAGO / Nico Herbertz

Heute verstehen sich Laura Wontorra und Simon Zoller offenbar gut. Sie erzählt, dass sie ihn bei einem Spiel in Bochum getroffen habe – und dass dieses Wiedersehen nicht unangenehm oder distanziert war, sondern warm. Sie hätten sich umarmt und den Moment genossen. Das klingt nach einer seltenen Art von Abschluss: nicht „wir müssen uns aus dem Weg gehen“, sondern „wir können uns begegnen“.

Ihre Geschichte begann 2014, am Rande eines Spiels des 1. FC Kaiserslautern. Wontorra war damals als Reporterin für Sport1 im Einsatz, Zoller stand für die Pfälzer auf dem Platz. Zwei Jahre später heirateten sie. Im November 2022 machten beide die Trennung öffentlich. Inzwischen hat Zoller ein neues Leben: Er ist mit einer Rechtsanwältin verheiratet und hat mit ihr einen zweijährigen Sohn. Und Wontorra? Bei ihr bleibt eine Frage offen, die sie selbst nicht wegdrückt.

Kinderwunsch und Partnersuche: Keine Apps, nur Schicksal

Image: IMAGO / Bildagentur Monn
Image: IMAGO / Bildagentur Monn

Wontorras Kinderwunsch hat sich bislang nicht erfüllt – und sie spricht auch darüber offen, ohne Drama, aber mit spürbarer Ehrlichkeit. „Dieser Wunsch hat sich für mich nicht so früh erfüllt wie für andere Frauen in meinem Alter“, sagt sie. Es ist ein Satz, der zeigt: Das Thema ist präsent, auch wenn sie sich nicht davon bestimmen lassen will.

Bei der Partnersuche setzt sie jedenfalls nicht auf Dating-Apps. „Da bin ich altmodisch.“ Stattdessen vertraut sie auf etwas, das man in Interviews oft belächelt – sie meint es aber ernst: Sie glaube ans Schicksal und daran, dass das Universum sie führen werde. „Es hat mich da hingebracht, wo ich jetzt bin. Und dann wird es mich auch zu meiner Liebe bringen.“ Diese Mischung aus Kontrolle im Job und Vertrauen im Privaten wirkt fast wie ein bewusstes Gegengewicht. Und dann wird sie plötzlich sehr konkret.

Ihr Wunschmann: Er muss beide „Laura-Versionen“ aushalten

 IMAGO / Maximilian Koch
IMAGO / Maximilian Koch

Was ihr zukünftiger Partner mitbringen soll, weiß Laura Wontorra ziemlich genau: Lust aufs Leben – und die Fähigkeit, ihre Gegensätze nicht nur zu tolerieren, sondern auszuhalten. Sie beschreibt sich wie zwei Seiten einer Medaille: die Laura, die morgens Selleriesaft presst und mit dem Hund am Strand spazieren geht. Und genauso die Laura, die im Urlaub spontan eine Flasche Rosé öffnet und bis zwei Uhr nachts feiert.

Es ist diese Ehrlichkeit, die den Ton setzt: Sie will keine halbherzige Anpassung mehr, sondern jemanden, der das ganze Paket will. Mit einem Augenzwinkern deutet sie an, dass 2027 vielleicht „das Jahr der Liebe“ werden könnte. Für 2026 hat sie schon ein anderes Motto – deutlich nüchterner und gleichzeitig wie ein Versprechen an sich selbst: „Leadership“.

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