Stephen Dürr spricht nach seinem überraschenden Dschungelcamp-Ausstieg offen über seine Erlebnisse und über den wohl polarisierndsten Kandidaten aller Zeiten: Gil Ofarim.
Abschied aus dem Dschungel – und kein bisschen Frust

Als vierter Promi musste Stephen Dürr das Camp von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! verlassen. Doch Enttäuschung? Fehlanzeige. Auf der Pressekonferenz nach seinem Exit wirkt der Schauspieler gelöst, fast euphorisch.
„Mir geht es richtig gut. Es war eine absolut geile Zeit im Dschungelcamp und es hat alles sehr viel Spaß gemacht. Jetzt freue ich mich auf eine Woche Urlaub mit meiner Familie hier.“
Seine Worte zeigen: Für Stephen war das Abenteuer Australien kein Kampf, sondern eine bereichernde Erfahrung.
Stolz auf das Erreichte

Dass er den Sprung ins Finale verpasst hat, nimmt Dürr sportlich. Im Gegenteil: Er sieht seinen Weg im Camp als Erfolg.
„Ich bin absolut nicht enttäuscht, dass es für mich vorbei ist. Ich habe zwar etwas Wehmut, aber ich habe es bis ins Mittelfeld geschafft nach vier ‚Vielleichts‘. Für mich ist das ein großer Erfolg.“
Besonders prägend sei für ihn eine ganz simple Erkenntnis gewesen. „Meine schönste Erfahrung im Camp war, wie sehr man sich auf ein Essen freuen kann. Ich habe wieder gelernt, wie man sich auf Kleinigkeiten konzentrieren kann.“
Klare Worte zu Gil Ofarim

Auch zu Gil Ofarim findet Stephen Dürr versöhnliche und reflektierte Worte. Trotz der öffentlichen Vorgeschichte rund um den Musiker habe er sich bewusst ein eigenes Bild gemacht.
„Ich bin ja mit dem Wissen von Gil Ofarim über die Medien in das Dschungelcamp eingezogen. Ich durfte ihn jetzt kennenlernen und er ist ein sehr respektvoller, netter und aufmerksamer Mensch, welcher einen riesengroßen Fehler gemacht hat, aber noch keinen Weg gefunden hat, das aufzulösen.“
Dürr erklärt, warum er mehrfach das Gespräch mit Gil suchte – und glaubt, dass bei ihm etwas in Bewegung geraten ist.
Ein Treffen ist bereits geplant

Stephen Dürr zeigt sich hoffnungsvoll, dass Gil Ofarim seinen Weg finden wird.
„Deswegen habe ich mich ein paar Mal mit ihm hingesetzt, weil ich so viele Fragen an ihn hatte. Aber ich denke, es ist ein Prozess bei ihm in Gang gekommen.“
Der Kontakt soll nicht im Dschungel enden. „Ich hoffe, dass er das lösen wird. Das haben wir schon verabredet: Wir werden uns in Hamburg treffen.“
Den Sieg der Staffel würde Dürr am liebsten Samira Yavuz gönnen. „Das ist eine wirklich klasse Frau und wir hatten eine tolle Ebene.“
Ärger zu Hause wegen der Nacktdusche

Weniger entspannt fiel die Reaktion seiner Familie auf eine Szene im Camp aus. Stephen Dürrs Nacktdusche sorgte daheim für Gesprächsstoff – vor allem bei Ehefrau Katharina.
„Ich habe in keiner Sekunde nachgedacht, wie draußen etwas wirkt, was ich drinnen mache. Das wäre mir viel zu anstrengend gewesen. Die Kamera, die mich bei der Dusche gefilmt hat, habe ich gar nicht gesehen.“
Ganz folgenlos blieb die Aktion dennoch nicht. „Es war das Erste, was ich von meiner Familie gehört habe, und welche fragte, was das soll.“
Vier Kilo leichter – und große Essenspläne

Auch körperlich hat das Dschungelcamp Spuren hinterlassen. „Dr. Bob hat mich gewogen, als ich rausgekommen bin. Ich habe exakt vier Kilo abgenommen.“
Doch der Gewichtsverlust dürfte nicht von Dauer sein. Stephen weiß bereits, womit er startet: „Als Erstes gibt es einen großen Schokokuchen, den ich mit meiner Familie esse.“ Danach wolle er es langsam angehen lassen, damit sich der Körper wieder an normales Essen gewöhnt.
Ein Fazit bleibt: Stephen Dürr verlässt den Dschungel nicht als Verlierer – sondern als jemand, der viel mitgenommen hat.

