Nach Trennung: Michelle zieht harte Konsequenzen!

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Nach dem Paukenschlag ihres musikalischen Abschieds und der überraschenden Trennung von Eric hält Schlager-Ikone Michelle ihre Fans mit einer neuen Offenbarung in Atem – sie will künftig als spirituelle Heilerin unter dem Namen „Wakan“ wirken. Doch was steckt wirklich hinter diesem radikalen Schritt?

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Ein neuer Lebensweg

Image: IMAGO / Karina Hessland
Image: IMAGO / Karina Hessland

Es war ein Moment, der die Szene erschütterte: Auf der einen Seite der konsequente Rückzug aus der Schlagerwelt, auf der anderen die plötzliche Liebes-Auszeit von Partner Eric. Viele Anhänger konnten kaum glauben, wie schnell sich alles drehte. Michelle selbst beschreibt diese Wende als „notwendige Häutung“, die sie zu ihrer wahren Berufung führen sollte.

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Die Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Tanja Hewer heißt, betont, sie habe das Kapitel Bühne „voller Dankbarkeit“ abgeschlossen. Doch zwischen Dank und Abschied mischt sich spürbare Aufregung – schließlich wagt sie einen Neustart in einem Terrain, das für viele schwer greifbar ist: alternative Heilkunst.

Heilkraft statt Hitparade

Image: IMAGO / Jan Huebner
Image: IMAGO / Jan Huebner

Während andere Kolleginnen Tourpläne schmieden, zieht Michelle sich zurück, um nach innen zu lauschen. In langen Meditationen habe sie, wie sie sagt, „Signale des Körpers“ empfangen, die ihr den Weg wiesen. „Ich habe gespürt, dass meine Stimme nicht nur singen, sondern auch heilen darf.“

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In Gesprächen mit Vertrauten beschreibt sie ihre neue Aufgabe als „Dienst am Menschen“. Das Schlagwort „Wakan“ – ein Begriff aus der Sprache nordamerikanischer Ureinwohner, der sinngemäß „heilig“ bedeutet – soll ihr künftiges Wirken bündeln. Damit verlässt sie das Rampenlicht zugunsten eines stillen, aber für sie offenbar wichtigeren Leuchtfeuers.

Zweifel und Gegenwind

Image: IMAGO / STAR-MEDIA
Image: IMAGO / STAR-MEDIA

Kaum hatte Michelle ihre Pläne öffentlich gemacht, hagelte es Kritik. In sozialen Netzwerken wurde ihr vorgeworfen, sich unkritisch in die Esoterik-Szene zu stürzen. Nicht wenige Fans sorgen sich, dass die Künstlerin „auf Scharlatane hereinfallen“ könnte.

Die 54-Jährige jedoch bleibt gelassen. „Ich lasse mich nicht von Angst leiten, sondern von Vertrauen“, kontert sie. Sie wolle Verantwortung übernehmen und verspreche, stark auf Seriosität zu achten. Ein Versprechen, das sie auch mit einem klaren Ausbildungspfad untermauern will.

Lehrjahre der Spiritualität

Image: IMAGO / mix1
Image: IMAGO / mix1

Um keinen Verdacht des „Hauruck-Heilens“ aufkommen zu lassen, söhnt sich Michelle derzeit mit langjährigen Mentorinnen aus verschiedenen Heiltraditionen aus. Wochenend-Retreats in den Alpen, einjähriger Kräuterkurs im Allgäu, schamanische Praxis in Spanien – ihr Kalender wirkt dichter gefüllt als mancher Tourfahrplan früherer Tage.

„Ich lerne jetzt, wo andere applaudiert haben“, erzählt sie lächelnd. Dieses für sie neue Publikum bestünde nicht aus jubelnden Fans, sondern aus Lehrmeistern, die sie „immer wieder an ihre Grenzen“ führten. Erst wenn alle Module abgeschlossen seien, wolle sie ihre Türen für Hilfesuchende öffnen.

Pläne unter dem Namen Wakan

Image: IMAGO / Jan Huebner
Image: IMAGO / Jan Huebner

Der künftige Arbeitsort war lange ein Rätsel. Nun verrät sie, dass in der Nähe von Köln ein kleines Seminarhaus entstehen soll: rustikale Holzoptik, Meditationswiese, Platz für maximal zwölf Teilnehmer. Dort werde sie Zeremonien, Klangbäder und Einzelsitzungen anbieten.

Ein bewusster Bruch mit dem bombastischen Show-Setting also. „Ich brauche keine Pyrotechnik mehr, ich brauche Präsenz“, sagt Michelle. Pilot-Workshops unter dem Titel „Wakan Healing Sessions“ seien bereits ausgebucht, obwohl noch kein offizielles Eröffnungsdatum feststeht.

Der Blick nach vorn

Image: IMAGO / mix1
Image: IMAGO / mix1

Was bleibt, ist Spannung: Wird Michelle als „Wakan“ nachhaltige Heil-Erfolge vorweisen können oder verpufft die Euphorie als kurzer Trend? Selbst darauf antwortet sie mit ruhiger Gewissheit. „Meine größte Bühne ist jetzt das Herz der Menschen.“

Damit löst sie das Rätsel, das über ihrer Zukunft lag: Statt Chart-Platzierungen will sie nun Seelen berühren. Ob Skepsis oder Support – am Ende entscheidet jede und jeder selbst, ob man den ersten Schritt in ihr Seminarhaus wagt … und vielleicht dort eine ganz andere Michelle entdeckt.

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