Neuerung: Wildecker Herzbuben gehen getrennte Wege – jetzt holt sich einer der Herzbuben einen prominenten neuen Partner

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Nach 36 Jahren gemeinsamer Schlagergeschichte steht das vertraute „Herzilein“ plötzlich allein da – doch die Musik verstummt nicht. Hinter den Kulissen brodelt es, ein überraschender Neuanfang nimmt Form an.

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„Herzilein“ war Kult – doch jetzt ist alles anders

Image: IMAGO / APress
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Fast 40 Jahre lang war es ein Duo, das viele Schlagerfans blind mitsingen konnten: Wolfgang Schwalm und Wilfried Gliem standen als Wildecker Herzbuben gemeinsam auf der Bühne und machten „Herzilein, du musst nicht traurig sein“ zur Hymne einer ganzen Generation. Doch seit März 2025 ist offiziell Schluss – zumindest mit dieser Besetzung und in dieser Form.

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Denn wie Wolfgang Schwalm es öffentlich machte, wurde der Vertrag zwischen den beiden Musikern aufgelöst. Für Fans klingt das wie das Ende einer Ära. Für Schwalm selbst klingt es eher wie ein schwieriger, aber notwendiger Schritt – und einer, der vor allem mit der Gesundheit seines langjährigen Partners zu tun haben soll.

Gesundheit als Wendepunkt: Wilfried Gliem konnte kaum noch auftreten

Image: IMAGO / Eibner
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Der Grund für das Aus soll vor allem die gesundheitliche Verfassung von Wilfried Gliem gewesen sein. Laut den Berichten konnte er zuletzt nur noch im Rollstuhl oder mit Rollator auf die Bühne – ein Zustand, der das gemeinsame Programm offenbar immer schwieriger machte.

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Beim „HeidiFest“ im Herbst traten die beiden demnach ein letztes Mal zusammen auf. Für viele Fans war das ein Abschiedsmoment, auch wenn er nicht groß als „Finale“ inszeniert wurde. Danach war klar: Als Duo geht es nicht einfach weiter wie bisher.

Doch Wolfgang Schwalm will nicht aufhören. Im Gegenteil: Er will weiter auftreten – nur eben anders. Und genau da kommt der Name ins Spiel, den viele nie auf dem Zettel gehabt hätten.

Überraschung: Mirko Reeh soll künftig mitsingen

Image: IMAGO / STAR-MEDIA
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Künftig will Wolfgang Schwalm (71) mit Mirko Reeh (49) auftreten – vielen bekannt als Fernsehkoch. Schwalm bestätigte dazu: „Das haben wir so vereinbart und das werden wir auch so machen.“

Reeh selbst klingt begeistert. Er erzählte, er habe Schwalm schon länger angeboten einzuspringen, falls einmal Bedarf sei – die Idee habe also „schon länger“ in der Luft gelegen. Und er macht klar: Bühne ist nicht neu für ihn, und Singen traut er sich ebenfalls zu.

Was die Geschichte zusätzlich pikant macht: Mirko Reeh ist verwandt mit Wilfried Gliem – und zwar als Großneffe. Damit bleibt der „Herzbuben“-Gedanke zumindest familiär irgendwie im Kreis.

Der Name bleibt tabu: Die Rechte liegen bei Wilfried Gliem

Image: IMAGO / K.Piles
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So groß die Überraschung über den neuen Partner ist – ein entscheidender Punkt setzt klare Grenzen: Schwalm und Reeh dürfen nicht als „Wildecker Herzbuben“ auftreten. Der Grund: Die Namensrechte liegen bei Wilfried Gliem.

Darum geht Schwalm einen anderen Weg und macht als „Der Herzbube Wolfgang“ weiter – mit Mirko Reeh an seiner Seite als Unterstützung.

Damit wird aus dem Kult-Duo offiziell ein neues Projekt: weniger „zwei Herzbuben“, mehr „Wolfgang plus Partner“. Und genau hier stellt sich die nächste Frage: Wird das nur ein gelegentliches Zusammenspiel – oder ein richtiger Neustart mit Tour und Plan?

Nur „hier und da“ – oder doch eine Tournee?

Image: IMAGO / Eibner
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Wie eng das neue Gespann tatsächlich zusammenarbeiten wird, ist laut Schwalm noch offen. Er sagte, zunächst gebe es nur „Auftritte hier und da“ – gleichzeitig habe man aber auch schon über eine Tournee gesprochen.

Das klingt nach vorsichtigem Start: erst testen, wie es auf der Bühne funktioniert, wie das Publikum reagiert, wie die Chemie passt. Gerade bei einem Kult-Namen im Hintergrund ist jede Veränderung heikel – Fans vergleichen automatisch, und Nostalgie ist ein strenger Maßstab.

Und dann ist da noch ein Detail, das die Sache zusätzlich spannend macht: Mirko Reeh hat sich den „Segen“ des Onkels bisher noch gar nicht geholt – zumindest nicht bewusst.

Kein Segen, aber viel Hoffnung: „Bleibt so jedenfalls in der Familie“

Mirko Reeh sagte, er habe Wilfried Gliem bisher nicht erreichen können – angeblich, weil dieser im Krankenhaus gewesen sei. Dennoch klingt Reeh zuversichtlich und formuliert den Satz, der bei Fans hängen bleibt: „Die Fortsetzung der Herzbuben bleibt so jedenfalls in der Familie.“

Unterm Strich ist es ein Umbruch mit vielen Emotionen: Ein Kult-Duo endet, der Name bleibt beim einen, der andere geht als „Der Herzbube Wolfgang“ weiter – und ausgerechnet ein TV-Koch wird zum neuen Bühnenpartner. Ob das Publikum diesen Neustart annimmt, dürfte sich schon bei den ersten Auftritten zeigen.

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