Oliver Welke legt im Carpendale-Streit nach – jetzt fliegen erneut die Fetzen

- Advertisement -

Ein neuer Seitenhieb im Dauer-Zoff sorgt gerade für Gesprächsstoff – und diesmal legt Oliver Welke noch einmal nach. Der Ton ist spitz, die Pointe sitzt, und genau das macht die neue Runde in diesem Promi-Schlagabtausch so brisant.

- Advertisement -

Eine Bemerkung mit doppeltem Boden

 IMAGO / Klaus W. Schmidt
IMAGO / Klaus W. Schmidt

Der Wirbel um Oliver Welke und Howard Carpendale sorgte wochenlang für Gesprächsstoff. Nun hat sich der „heute-show“-Moderator im Podcast „Apokalypse & Filterkaffee“ mit Micky Beisenherz erneut dazu geäußert – und dabei klargemacht, dass die Lage zwischen ihm und dem Schlagerstar inzwischen offenbar wieder entspannt ist.

- Advertisement -

Gleich zu Beginn wollte Beisenherz wissen: „Wie steht es zwischen dir und Howard Carpendale? Seid Ihr fein miteinander?” Welke antwortete ohne Zögern: „Wir sind sowas von fein”.

Der Eklat liege schließlich „schon Wochen her”, erklärte der 60-Jährige. Doch ganz ohne Spott kam Welke natürlich nicht aus. Er machte deutlich, wie überrascht er vom Ausmaß der Reaktionen gewesen sei – denn mit dieser Wucht hatte er offenbar nicht gerechnet.

- Advertisement -

Welke scherzt über das gewaltige Echo

 IMAGO / Klaus W. Schmidt
IMAGO / Klaus W. Schmidt

Im Podcast nahm Oliver Welke die Debatte gewohnt ironisch auseinander. Er sagte: „In der Zeit hätte ich mit drei bis fünf anderen Schlager-Granden Beef anfangen können. Aber ich habe dann doch meine Lektion gelernt. Ich habe gemerkt, du kannst dich mit deutschen Salafisten, mit Rechtsextremen anlegen, mit der FDP. Nichts, nichts, kriegt annähernd das Echo wie ein unbedachter Uralt-Witz über Howard Carpendale.”

Damit spielte Welke auf die enorme Empörung an, die sein Gag ausgelöst hatte. Für ihn war es offenbar überraschend, dass aus einem kurzen Witz in einer Satire-Sendung eine so große Diskussion wurde.

Doch nicht nur Howard Carpendale selbst reagierte damals deutlich. Auch dessen Sohn Wayne Carpendale mischte sich öffentlich ein – und richtete klare Worte an den ZDF-Moderator.

Wayne Carpendale stellte sich vor seinen Vater

 IMAGO / Bildagentur Monn
IMAGO / Bildagentur Monn

Micky Beisenherz sprach Welke im Podcast auch auf Wayne Carpendales Reaktion an. Der Schauspieler und Moderator hatte sich nach dem TV-Witz in einem Instagram-Video vor seinen Vater gestellt und seinen Ärger deutlich gemacht.

Wayne Carpendale sagte damals unter anderem: „Deswegen liebe ich meinen Dad. Für das, was er ist, nicht für das, was er sein will. Schäm dich, Oliver!”

Beisenherz imitierte im Gespräch den pathetischen Tonfall dieser Aussage. Welke nahm die Vorlage auf und reagierte gespielt betroffen. Er sagte: „Das war der Moment, wo in mir was zerbrochen ist. Ich dachte, wenn der dritte ‚Landarzt‘ schon sagt, ich bin zu weit gegangen, muss es stimmen.”

Damit zeigte sich erneut: Welke betrachtet die Debatte mittlerweile mit viel Ironie – auch wenn sie für die Carpendales zunächst alles andere als lustig war.

Dieser Witz löste den ganzen Streit aus

 IMAGO / Christian Schroedter
IMAGO / Christian Schroedter

Ausgangspunkt der Auseinandersetzung war eine Ende April ausgestrahlte Ausgabe der ZDF-Satiresendung „heute-show“. Dort ging es um Künstliche Intelligenz und Pflegeroboter. Welke scherzte darüber, welche Art von Humor ein solcher Roboter für ältere Menschen parat haben könnte.

Er sagte: „So ein Pflegeroboter, der muss doch altersgerechte Witze erzählen!” Dann legte er nach und brachte das Beispiel, das später für Empörung sorgte: „Was hat 100 Beine und riecht nach Urin? Die erste Reihe im Howard-Carpendale-Konzert.”

Der Gag war offensichtlich bewusst derb und überspitzt gemeint. Doch bei Howard Carpendale kam er überhaupt nicht gut an. Der Sänger fühlte sich und sein Publikum offenbar herabgewürdigt – und reagierte prompt öffentlich.

Howard Carpendale reagierte empört

Nach der Ausstrahlung wandte sich Howard Carpendale in einem Social-Media-Video direkt an Oliver Welke. Darin machte er seinem Ärger Luft und stellte den Moderator offen zur Rede.

Carpendale sagte: „Sag mal, spinnst du?” Anschließend warf er Welke vor: „Ich hätte nie gedacht, dass du diese Tendenzen hast, Menschen anzumachen, die sich gar nicht wehren können.”

Damit war aus einem satirischen TV-Moment ein öffentlicher Schlagabtausch geworden. Die Kritik zielte nicht nur auf den Witz selbst, sondern auch auf die Frage, ob damit ältere Konzertbesucher und Fans des Schlagers lächerlich gemacht wurden. Genau diese Lesart wollte Welke später jedoch nicht stehen lassen.

Welke erklärt den eigentlichen Gedanken hinter dem Gag

Image: IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

Gegenüber „Bild“ erklärte Oliver Welke nach dem Streit, wie der Witz ursprünglich gemeint gewesen sei. Er sagte: „Unser Thema in der Sendung war KI, und in einem Ausschnitt erzählt ein Pflegeroboter einen schlechten Witz. Danach habe ich, versucht, einen noch schlechteren draufzusetzen – hat ja auch geklappt.”

Für den Gag habe sein Team den Namen eines Schlagersängers gebraucht, „den jeder kennt”, erklärte Welke weiter. Howard Carpendale sei also offenbar nicht wegen einer persönlichen Abneigung ausgewählt worden, sondern weil sein Name beim Publikum sofort funktioniert.

Zum Schluss versuchte Welke, die Wogen zusätzlich zu glätten. Er erklärte, noch nie ein Konzert von Carpendale besucht zu haben, sei aber überzeugt, „dass da wohlriechende Menschen jeden Alters sitzen”.

Im Podcast klingt nun durch: Der große Krach scheint vorbei zu sein. Doch der Fall zeigt, wie schnell ein kurzer Satire-Gag eine Eigendynamik entwickeln kann – besonders dann, wenn ein prominenter Name, treue Fans und verletzter Stolz zusammenkommen.

- Advertisement -

Neuste Artikel