Partysänger Ikke Hüftgold schießt heftig gegen Musiker

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Wenn Ikke Hüftgold ausholt, wird es am Ballermann selten leise. Diesmal gerät ausgerechnet die Nähe zwischen Partyschlager und Deutschrap ins Visier des Entertainers.

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Ballermann-Zoff zum Saisonstart: Jetzt kracht es

 IMAGO / Daniel Scharinger
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Das große Opening im Megapark sorgt für heftige Diskussionen. Eigentlich sollte der Saisonstart vor allem Partylaune verbreiten – doch nun steht ein echter Streit im Mittelpunkt.

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Grund dafür sind gleich zwei prominente Rapper: Haftbefehl und Capital Bra standen auf der Bühne und heizten den Gästen ordentlich ein. Viele feierten die Auftritte, andere reagierten deutlich kritischer.

Besonders scharfe Worte kommen nun von Ikke Hüftgold. Für ihn passen solche Acts nicht an den Ballermann – und könnten dem Party-Hotspot langfristig sogar schaden.

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Damit ist zum Start der Saison plötzlich eine Grundsatzdebatte entfacht: Wie viel Veränderung verträgt Mallorca überhaupt?

Rap statt Partyhits – viele feiern den Wandel

 IMAGO / nicepix.world
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Schon im vergangenen Sommer hatte ein Rap-Auftritt an der Playa für Aufsehen gesorgt. Sido trat im Bierkönig auf und lockte damit zahlreiche Fans an.

Nicht jeder sieht diese Entwicklung negativ. Im Gegenteil: Mickie Krause spricht sich sogar für mehr musikalische Vielfalt aus.

„Denn man muss aufpassen, dass den Leuten die typische Ballermannmusik nicht irgendwann auf die Nerven geht“, sagte er gegenüber dpa. Dazu legte er nach: „Denn was Ballermannmusik angeht, da haben wir aktuell ein Überangebot an unterdurchschnittlichen Titeln!“

Für Krause ist frischer Wind also notwendig. Doch genau diese Meinung teilt Ikke Hüftgold überhaupt nicht. Seine Reaktion fällt deutlich härter aus.

Ikke Hüftgold schießt scharf gegen Rapper

 IMAGO / nicepix.world
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Als langjähriges Gesicht der Mallorca-Szene sieht Ikke Hüftgold die Entwicklung äußerst kritisch. Gegenüber dpa fand er klare Worte.

„Man kann sich schon fragen, warum wir unseren stabilen Markt selbst verwässern.“ Damit meint er offenbar, dass die Partymeile ihre klare Identität verliere.

Besonders die Stammgäste würden unter dem neuen Kurs leiden. „Gerade die Älteren vergrault man so zum Teil, weil es nicht mehr zugespitzt auf die eigentliche Zielgruppe ist.“

Für Hüftgold ist die Sache eindeutig: Wer seit Jahren wegen klassischer Partyhits nach Mallorca reist, könne sich durch neue Musikrichtungen zunehmend fremd fühlen. Doch seine schärfsten Aussagen folgten erst danach.

„Von der Bühne fernhalten“ – heftige Attacke

Image: IMAGO / BOBO
Image: IMAGO / BOBO

Besonders deutlich wurde Ikke Hüftgold bei seiner Einschätzung zu den beiden Rap-Stars des Openings. Seine Worte haben es in sich.

Haftbefehl und Capital Bra müsse man eigentlich „von der Bühne fernhalten“, erklärte er.

Zur Begründung sagte er: „Der eine kokst sich im wahrsten Sinne des Wortes die Nase weg und zeigt das in einer Doku. Der andere filmt sich bei einem Drogenabsturz selbst.“

Hintergrund: Nur wenige Tage vor seinem Mallorca-Auftritt hatte Capital Bra auf Instagram öffentlich von einem Drogenabsturz berichtet und sogar live aus dem Krankenwagen gesendet. Aussagen, die die Debatte weiter anheizen dürften.

Steigende Preise für Gäste?

Image: IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

Neben moralischer Kritik nennt Hüftgold noch einen weiteren Punkt: das Geld. Große Rap-Namen seien deutlich teurer als klassische Mallorca-Künstler.

„Diese Kaliber kosten das Drei- bis Fünffache von dem, was ein normaler Mallorca-Star kostet.“ Am Ende könnten laut ihm vor allem die Gäste dafür zahlen.

Tatsächlich steigen bei besonderen Star-Auftritten oft die Preise. Bei Shows mit Künstlern wie Sido oder Finch liegt der Mindestverzehr teilweise bei bis zu 50 Euro.

Für viele Urlauber stellt sich damit die Frage: Wird der Ballermann langsam zum Luxus-Erlebnis? Doch wer denkt, dass Hüftgold zum ersten Mal gegen den Megapark austeilt, liegt falsch.

Alter Streit flammt wieder auf

 IMAGO / nicepix.world
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Es ist nicht das erste Mal, dass Ikke Hüftgold öffentlich gegen den Megapark schießt. Bereits 2025 hatte er deutliche Kritik geäußert, nachdem Michael Wendler dort nach langer Pause wieder aufgetreten war.

Später legte er im Podcast Blitzlichtgewitter noch nach: „Also der Megapark ist ja unverbesserlich. Ich hab gehört, Michael Wendler kehrt zurück. Das passt einfach zum Laden. Der ist und bleibt charakterlos.“

Gleichzeitig betonte Hüftgold, dass er sich im Bierkönig deutlich wohler fühle. Die Entscheidungen des Rivalen interessieren ihn nach eigener Aussage kaum noch.

Fest steht: Der Kampf um die Zukunft des Ballermanns hat gerade erst begonnen – und dürfte diesen Sommer noch für reichlich Zündstoff sorgen.

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