Politik-Frust bei Sarah Connor: Sängerin rechnet schonungslos mit der deutschen Regierung ab – dieser Grund macht sprachlos

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Popstar Sarah Connor wird zur lautstarken Krisenreporterin und teilt zusammen mit anderen deutschen Promis gegen die deutsche Politik aus. Das hat einen speziellen Grund.

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Totalausfall in der Hauptstadt – Berlin im Dunkeln

Image: IMAGO / KreativMedia Press
Image: IMAGO / KreativMedia Press

Kein Licht, keine Heizung, kein Netz: Seit Samstagmorgen herrscht in Teilen Berlins Ausnahmezustand. Rund 45.000 Haushalte und etwa 2.200 Unternehmen sind von einem massiven Stromausfall betroffen. Selbst Mobilfunk und Internet fielen stellenweise aus – das öffentliche Leben kam abrupt zum Stillstand.

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Der Blackout trifft nicht nur normale Bürger, sondern auch Prominente. Unter ihnen Sängerin Sarah Connor sowie Journalistin Franca Lehfeldt und ihr Ehemann Christian Lindner. Was zunächst wie ein kurzfristiges Problem wirkte, entwickelte sich rasch zu einer handfesten Krise.

Sarah Connor friert im Dunkeln – und stellt Fragen

Image: IMAGO / STAR-MEDIA
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Sarah Connor meldete sich am Samstag direkt aus ihrem verdunkelten Zuhause bei Instagram. Zunächst nahm sie die Situation noch mit Galgenhumor:

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Jetzt lache ich noch, wahrscheinlich ist das übermorgen schon gar nicht mehr so lustig“, sagte sie in einem Video.

Doch die Stimmung kippte schnell. Kurz darauf meldete sie sich erneut – diesmal mit Licht:

Wir haben uns jetzt dazu entschieden, ins Hotel zu gehen, weil es einfach zu kalt ist.“

Dann wurde sie ernster:

Es ist eigentlich gar nicht so lustig. \[…\] Wenn ich darüber nachdenke, finde ich das schon ganz schön krass und frage mich, ob wir in so einer großen Stadt, nicht besser darauf vorbereitet sein können.

„Wie machen das andere Leute?“ – Kritik an Politik

Image: IMAGO / Future Image
Image: IMAGO / Future Image

Für sich und ihre Familie sei die Hotel-Lösung machbar gewesen, betonte Connor. Doch sie stellte eine entscheidende Frage:

Aber wie machen das andere Leute? Und was macht ihr dagegen, liebe Politiker? Wie helft ihr denn da jetzt?

Weiter fragte sie offen:

Gibt es nicht, was man machen kann, \[…\] was die Haushalte versorgen kann im Notfall? Sind wir echt ein ganz schön verwundbares Plätzchen hier in Berlin?

Ihre Worte treffen einen Nerv. Viele Berliner sitzen ohne Alternativen in kalten Wohnungen – während die Reparaturen nur schleppend vorankommen.

Brandanschlag als Ursache – Lehfeldt sieht Staatsversagen

Image: IMAGO / HMB-Media
Image: IMAGO / HMB-Media

Auch Franca Lehfeldt äußerte sich öffentlich. Sie lebt ebenfalls in einem betroffenen Bezirk und schrieb:

Der erste Schreck legt sich und man stellt sich die Frage: Wie kann es in der Hauptstadt der Bundesrepublik sein, dass kritische Infrastruktur so leicht zugänglich ist, dass sie für Tage sabotiert werden kann?

Hintergrund: Der Stromausfall wurde durch einen Brandanschlag an einer Kabelbrücke am Teltowkanal ausgelöst. Eine linksextremistische Gruppierung bekannte sich zu der Tat. Lehfeldt fragt weiter:

Wie wollen wir uns eigentlich gegen die Angriffe staatlicher Akteure auf diese Infrastruktur schützen, wenn wir die linksextremistischen Wiederholungstäter in der Hauptstadt nicht in den Griff bekommen?

Harte Abrechnung mit der Landesregierung

Image: IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

Lehfeldt wird noch deutlicher und spricht vom „Versagen der Berliner Landesregierung“. Ihre Kritik:

Für alles Mögliche wird öffentliches Geld eingesetzt, bei wesentlichen Fragen wie Sicherheit oder Bildung überzeugt der Staat den Steuerzahler nicht mehr.

Besonders empört zeigt sie sich über geplante Ausgaben:

Mit den Infrastruktur-Milliarden des Bundes will das Land Berlin unter anderem allen Ernstes eine Million Bäume pflanzen, die Kosten werden auf 3,2 Milliarden Euro beziffert. Das sollte man erst angehen, wenn die Stromversorgung in Berlin gegen Extremisten gesichert ist.

Zugleich lobt sie Einsatzkräfte und Nachbarschaftshilfe – darin zeige sich, „was in Deutschland eigentlich steckt“.

Tausende weiter ohne Strom – Reparaturen dauern an

Image: AI
Image: AI

Ein Tag nach dem Ausfall meldete Stromnetz Berlin erste Fortschritte: Rund 10.000 Haushalte und 300 Gewerbekunden wurden wieder ans Netz angeschlossen.

Doch die Lage bleibt angespannt. In den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf und Wannsee sind weiterhin etwa 35.000 Haushalte und 1.900 Betriebe ohne Strom. Nach aktuellem Stand könnte die Versorgung vieler Anschlüsse erst am Donnerstag wieder vollständig hergestellt sein.

Der Blackout wirft eine zentrale Frage auf: Wie sicher ist Berlins kritische Infrastruktur wirklich – und was passiert beim nächsten Angriff?

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