Sarah Engels hört auf

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Ein Abschied liegt in der Luft – und für Sarah Engels endet damit ein Kapitel, das ihr besonders ans Herz gewachsen ist.

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Ein Herzensprojekt geht zu Ende

Image: IMAGO / imago/Sven Simon
Image: IMAGO / imago/Sven Simon

Für Sarah Engels ist die Zeit bei „Moulin Rouge! Das Musical“ offenbar viel mehr gewesen als ein beruflicher Ausflug. Die Sängerin verabschiedet sich von ihrer Rolle als Satine – und damit von einem Projekt, das ihr nach eigener Aussage besonders viel bedeutet hat. Nach insgesamt 39 Vorstellungen endet nun ihre Reise auf der Bühne des Musical Dome in Köln.

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Schon diese Zahl zeigt, dass es nicht bei einem kurzen Gastspiel geblieben ist. Vielmehr entwickelte sich aus dem Musical-Engagement ein Abschnitt, der Sarah Engels sichtbar geprägt hat. Gerade weil sie sich so intensiv in diese Welt hineingearbeitet hat, bekommt ihr Abschied nun eine besondere emotionale Wucht. Doch wie eng sie wirklich mit dieser Rolle verbunden war, wird auf der nächsten Seite noch deutlicher.

Vom Debüt zur großen Rückkehr

Image: IMAGO / photonews.at
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Begonnen hatte alles im November 2025, als Sarah Engels ihr Musical-Debüt als Satine feierte. Ursprünglich war ihr Einsatz nur für eine begrenzte Anzahl an Shows vorgesehen. Zunächst standen 15 Vorstellungen bis Ende Januar im Plan – doch dabei blieb es nicht.

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Weil die Resonanz offenbar so groß war, kehrte sie nach ihrer ESC-Teilnahme im Mai 2026 noch einmal auf die Bühne zurück und absolvierte weitere 24 Auftritte. Aus einem zeitlich begrenzten Engagement wurde so ein deutlich größeres Bühnenkapitel. Dass diese Rückkehr für sie eine besondere Bedeutung hatte, lässt schon erahnen, wie schwer ihr der letzte Abschied jetzt fällt. Gleich wird klar, wann Sarah selbst gemerkt hat, dass diese Rolle sie wirklich gepackt hat.

Der Moment, in dem alles kippte

Bereits kurz nach ihrer Premiere hatte Sarah Engels beschrieben, wie sehr sie in der Rolle aufging. Besonders bezeichnend ist ihr Rückblick auf die ersten Aufführungen: „Irgendwann, so nach der dritten Szene, habe ich gemerkt, ich kann wirklich loslassen und genießen”. Genau dieser Satz verrät, wie aus Anspannung plötzlich Leidenschaft wurde.

Zuvor war die Nervosität offenbar enorm. Sarah hatte Sorge, auf der Bühne Text oder Choreografie zu vergessen. Doch genau diese Unsicherheit wich offenbar dem Gefühl, angekommen zu sein. Dass sie sich am Ende so frei in der Rolle bewegen konnte, macht ihren heutigen Abschied noch nachvollziehbarer. Und doch wird es im letzten Schritt noch persönlicher – denn kurz vor dem finalen Auftritt wurde Sarahs Wehmut unübersehbar.

Vor dem letzten Auftritt wird es emotional

Image: IMAGO / STEINSIEK.CH
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Unmittelbar vor ihrem letzten großen Auftritt meldete sich Sarah Engels aus den Räumlichkeiten des Kölner Musical Dome – und machte keinen Hehl aus ihren Gefühlen. „Ich muss sagen, ich bin sehr traurig. Es hat mir einfach zu viel Spaß gemacht”, erklärte sie. Allein diese Worte zeigen, wie schwer ihr dieser Abschied fällt.

Dazu kommt, dass sie den letzten Abend ganz bewusst erleben wollte. Jeder einzelne Augenblick schien für sie plötzlich eine besondere Bedeutung zu bekommen. Der Abschied war damit nicht einfach nur ein letzter Termin im Kalender, sondern ein hoch emotionaler Schlusspunkt. Noch bewegender wird es allerdings, wenn sie beschreibt, von welchen Ritualen sie sich jetzt ebenfalls verabschieden muss.

Ein letztes Mal Satine, ein letztes Mal Bühne

Image: IMAGO / STAR-MEDIA
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Besonders eindringlich wurde Sarah Engels, als sie die vielen kleinen Abschiedsmomente aufzählte, die hinter den Kulissen dazugehören. „Ein letztes Mal Musical Dome. Ein letztes Mal Satine“, sagte sie. Auch die vertrauten Abläufe vor dem Auftritt rücken damit plötzlich in ein neues Licht.

Denn für sie heißt das eben auch: „Das letzte Mal das Satine-Make-up, das letzte Mal jedes einzelne Kostüm.“ Genau diese Details machen deutlich, wie sehr sich die Rolle in ihren Alltag eingebrannt hat. Nicht nur die Bühne verschwindet aus ihrem Leben, sondern auch all die Rituale, die damit verbunden waren. Trotzdem scheint die Tür zu diesem Herzensprojekt nicht ganz geschlossen zu sein – und genau darin liegt die letzte Wendung.

Ganz vorbei ist es offenbar doch nicht

Image: IMAGO / photonews.at
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So endgültig der Abschied in Köln auch wirkt, komplett loslassen möchte Sarah Engels offenbar nicht. Denn ab November zieht „Moulin Rouge! Das Musical“ nach Hamburg weiter. Und obwohl ihre Zeit als Satine nun endet, stellt Sarah bereits in Aussicht, dem Stück verbunden zu bleiben.

Mit den Worten „Ich werde euch in Hamburg besuchen kommen.” macht sie klar, dass diese Geschichte für sie emotional weitergeht – nur eben in einer anderen Form. Während im Kölner Musical Dome ab Herbst „Das Phantom der Oper“ übernimmt, bleibt von Sarahs Satine-Zeit vor allem der Eindruck eines Projekts, das sie tief berührt hat. Und genau deshalb fühlt sich dieser Abschied zwar wie ein Ende an – aber eben nicht wie ein endgültiger Abschied von allem.

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