Sonya Kraus spricht offen über ihren Brustkrebs – eine Aussage irritiert

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Sonya Kraus überrascht in der „NDR Talk Show“ mit einer zutiefst persönlichen Offenbarung: Ihre Brustkrebs-Geschichte erzählt sie ohne Pathos, aber mit einer Portion Optimismus, die ansteckend wirkt.

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Ein Leben voller Schicksalsschläge

Image:  IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

Das Leben von Sonya Kraus war alles andere als leicht. Mit nur sechs Jahren verlor sie ihren kleinen Bruder, fünf Jahre später nahm sich ihr Vater das Leben.

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Doch statt daran zu zerbrechen, entwickelte sie eine bemerkenswerte Haltung: „Menschen werden nicht durch ihre Höhenflüge geschmiedet, sondern durch die Täler, die sie durchwandern“, sagt sie in der NDR Talk Show. Schon als Kind habe sie beschlossen, „die tiefen Brunnen der Traurigkeit zu umschiffen“.

Brustkrebs und radikale Entscheidungen

Image: IMAGO / BREUEL-BILD
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Vor vier Jahren dann der nächste Schock: Brustkrebs. Beide Brüste mussten entfernt werden, dazu kam eine Chemotherapie.

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„Ich habe gedacht: Schnippschnapp, die Brüste sind jetzt ab“, sagt sie pragmatisch. Ihre Haltung: lieber handeln als verzweifeln. Heute blickt sie mit Dankbarkeit zurück. „Was kann mich jetzt noch kaputtmachen?“, fragt sie kämpferisch – fast wie „King Kong“, wie sie selbst sagt.

Keine Angst vor dem Rückfall

Wenn alles gut läuft, gilt sie im kommenden Jahr offiziell als krebsfrei. Einen möglichen Rückfall verdrängt sie bewusst nicht – sie gibt ihm schlicht keinen Raum.

„Sollte so was kommen, werde ich ihn wieder bekämpfen.“ Diese Entschlossenheit zieht sich durch ihr gesamtes Leben. Angst? Ja. Aber Stillstand? Niemals.

Vom TV-Star zur Tanzschülerin

Beruflich hat Kraus längst bewiesen, was in ihr steckt: vom „Glücksrad“ über „Talk Talk Talk“ bis zu großen Shows mit Steve Gätjen. Nun wagt sie Neues – bei Let’s Dance.

„Ich liebe zu tanzen, aber ich habe keine Ahnung von Standard oder Latein.“ Für die Show hat sie ihren gesamten Kalender freigeräumt. Drei Monate nur Tango, Cha-Cha-Cha und Training – „wie ein kleines Kind vorm Christbaum“.

Zwischen Teenager-Peinlichkeit und Kindheitstraum

Zu Hause finden ihre Teenager sie manchmal „peinlich“, sagt sie lachend. Also nutzt sie die Zeit für sich. Schon mit vier Jahren begann sie mit Ballett, wollte Tänzerin werden – doch sie wurde zu groß. „Ich war Godzilla im Tal der Elfen“, scherzt sie.

Jetzt kehrt sie zu dieser frühen Leidenschaft zurück. Ihr Wunsch: ein Tanzpartner, der mindestens einen Zentimeter größer ist als sie. Sonst? „Dann mache ich eben die Hebefiguren.“

Und danach? Noch lange nicht Schluss

Stillstand kennt Sonya Kraus nicht. Nach „Let’s Dance“ plant sie einen Kite-Surfkurs, eine Reise durch Asien – und träumt sogar von einem Flug zur ISS.

Was sie antreibt, ist ihre Haltung: Das Leben mag hart sein, aber sie bleibt härter. Statt sich von Schicksalsschlägen definieren zu lassen, nutzt sie sie als Antrieb. Und genau deshalb wirkt sie heute stärker denn je.

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