Model, Unternehmerin und Podcast-Host Stefanie Giesinger hat in ihrer neuesten „G-Spot“-Folge eine beispiellose Offenheit gewagt – und damit das Netz elektrisiert. Selten zuvor sprach die 29-Jährige so schonungslos über ihr Privatleben wie diesmal.
Ein intimer Podcast-Moment

Stefanie Giesinger startet jede Episode mit ihren „Morning Pages“ – doch am 10. Dezember klang ihre Stimme besonders entschlossen. Sie kündigte an, ein Tabuthema anzugehen, das sie selbst seit Langem beschäftigt.
Trotz poppiger Jingles und gewohnt lockerer Begrüßung lag plötzlich spürbare Spannung in der Luft. Die „GNTM“-Siegerin von 2014 machte deutlich: Diesmal gehe es an den harten Kern ihrer eigenen Beziehungen.
Lass uns gleich tiefer eintauchen – gleich verrät sie, worum es wirklich geht.
Das Tabu hat einen Namen: **sexuelle Unlust**

Dann fiel das Wort, mit dem sich viele nur heimlich plagen: Wunschlosigkeit im Bett. Giesinger gab zu, dass sie an den meisten Tagen keinerlei sexuelles Verlangen verspürt. Selbst in ihrer glücklichen Partnerschaft fühle sie sich oft „neutral“.
Sie wolle damit das Stigma brechen, sagte sie, denn fehlende Lust bedeute weder Beziehungs- noch Persönlichkeitsdefekt: „Es macht mich weder weniger begehrenswert noch unsicher in meiner Liebe.“
Doch wann kehrt die Lust bei ihr überhaupt zurück? Das verrät Slide 3.
Wann Stefanie wirklich Lust verspürt

Ganz offen erzählt sie, dass ihr Verlangen nur „ein paar Tage“ rund um den Eisprung aufflammt – hormonell bedingte Spitzen, die sie selbst überraschen. „Dann könnte ich den ganzen Tag kuscheln … und mehr“, scherzt sie.
An den übrigen Tagen entstehe mitunter „Verlegenheitssex“: Sie stimme zu, um Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Diese Ehrlichkeit trifft einen Nerv bei vielen Hörerinnen.
Wie reagierte ihr Studio-Gast Maria Popov auf diese Geständnisse? Weiter geht’s.
So reagieren Podcast-Gast **Maria Popov** und die Community

Autorin Maria Popov nennt Giesingers Erfahrungen „die komplizierte Realität unzähliger Frauen“. Beide diskutieren eine Zürcher Studie, laut der 45 Prozent aller Frauen Phasen geringer Libido erleben – dennoch schweige man darüber aus Scham.
Statt Kalendereinträge für „Pflichtsex“ empfiehlt Giesinger, Intimität anders zu nähren: gemeinsam kochen, lange Umarmungen, offenes Gespräch. Das Feedback flutet ihre Social-Media-Kanäle mit Dankesnachrichten.
Aber wie passt das zu ihrer rosaroten Liebesgeschichte? Das klärt der nächste Abschnitt.
Verliebt, verlobt – und trotzdem kein Dauerfeuer im Bett

Seit einem Jahr ist die Influencerin mit Fotograf Armando Mayr zusammen, mittlerweile sogar verlobt. Trotz frischer Liebe gesteht sie, dass Häufigkeit kein Gradmesser für Leidenschaft sei.
Sie betont, dass Ehrlichkeit über Bedürfnisse ihre Beziehung sogar stärkt: „Er weiß, dass ein ‚Heute nicht‘ nichts an meinen Gefühlen ändert – und das entspannt uns beide.“
Zum Schluss zeigt Stefanie, welche Botschaft ihr wirklich am Herzen liegt.
Warum ihre Offenheit vielen Frauen Mut macht

Mit ihrem Bekenntnis stellt Giesinger klar: Scham hat im Schlafzimmer nichts verloren. Wer seine Grenzen kommuniziert, bewahrt eigene Lust und Partnerschaft zugleich.
Sie ruft Hörerinnen auf, Druck abzubauen und über Wünsche zu sprechen – egal ob viel, wenig oder gar kein Verlangen. Damit wird ihre Podcast-Beichte zum Empowerment-Moment für alle, die dachten, sie seien allein.
Ende der Slideshow – doch die Diskussion beginnt jetzt erst.

