Ein emotionaler Moment im Dschungelcamp rührt die Zuschauer zu Tränen – Hubert Fella bricht zusammen und enthüllt ein traumatisches Erlebnis aus seinem Privatleben.
Ein Geständnis, das alles verändert

Mit einem auffälligen Verband sorgt Hubert Fella im Dschungelcamp nicht nur optisch für Aufmerksamkeit. Doch es ist vor allem eine persönliche Offenbarung, die seine Mitstreiter innehalten lässt. Im Gespräch am Lagerfeuer berichtet der 58-Jährige von einem Erlebnis, das ihm noch immer nachgeht – und das seinen Ehemann Matthias Mangiapane beinahe das Leben gekostet hätte.
Was als Geburtstagsreise geplant war, entwickelte sich innerhalb weniger Stunden zu einem Albtraum. Statt Sonne, Strand und Malediven standen plötzlich Angst, Hilflosigkeit und der Gedanke an den Tod im Raum. Für Hubert ist klar: Ohne sein schnelles Handeln hätte alles anders ausgehen können. Während er im Camp spricht, wird deutlich, wie nah Glück und Tragödie manchmal beieinanderliegen – und wie sehr dieses Erlebnis ihn bis heute prägt.
„Der wäre mir beinahe gestorben“

Eigentlich sollte alles perfekt werden. Hubert Fella und Matthias Mangiapane hatten eine Reise auf die Malediven geplant – als besonderes Geschenk zum 40. Geburtstag. Doch noch bevor es losging, kippte die Stimmung dramatisch. „Der war so krank. Der wäre mir beinahe an seinem 40. Geburtstag gestorben, wenn ich nicht neben ihm gesessen hätte“, schildert Hubert die Situation im Dschungelcamp.
Matthias spuckte plötzlich Blut, krümmte sich vor Schmerzen und hatte massive Krampfanfälle. An Urlaub war nicht mehr zu denken. Stattdessen ging es um Minuten, vielleicht sogar Sekunden. Für Hubert begann ein Wettlauf gegen die Zeit, geprägt von Panik und der Angst, seinen Mann zu verlieren. Schon beim Erzählen wird klar: Diese Bilder lassen ihn nicht los. Und sie erklären, warum selbst kleine Verletzungen im Camp für ihn eine andere Bedeutung haben als für viele andere.
Panik, Blut und ein Moment der Entscheidung

Mitcamperin Samira Yavuz wollte genauer wissen, was damals passiert ist. Hubert berichtete, dass Matthias auf der Couch lag und sich immer wieder heftig übergeben musste. Instinktiv reagierte er, drehte seinen Mann auf die Seite, um ihn zu stabilisieren und Schlimmeres zu verhindern.
Später folgte die erschreckende Diagnose: Blut im Magen. Ein Befund, der die Angst nur noch verstärkte. Im Dschungeltelefon beschreibt Hubert diesen Moment offen: „Wir hatten total viel Angst, ob er es schafft, das war echt richtig schlimm.“ Die Hilflosigkeit, nichts tun zu können außer da zu sein, habe ihn an seine Grenzen gebracht.
Es war ein Augenblick, der alles veränderte. Aus einem Geburtstag wurde ein Kampf ums Überleben – und aus einer Reiseplanung ein traumatisches Erlebnis, das Hubert bis heute begleitet.
Matthias spricht selbst über den Gesundheits-Schock

Schon vor zwei Jahren hatte Matthias Mangiapane öffentlich über diesen dramatischen Vorfall gesprochen. In einem RTL-Interview schilderte er detailliert, wie schleichend sich sein Zustand verschlechterte. „Ich hatte erst Schwindel, war müde und kaputt. Ich musste mich häufig übergeben.“
Sein Körper war völlig entkräftet. „Ich war völlig dehydriert, vollkommen ausgetrocknet und konnte keine Flüssigkeit bei mir behalten. Ich hatte Magenbluten – aufgrund einer Entzündung.“ Worte, die zeigen, wie ernst die Lage tatsächlich war.
Rückblickend wird deutlich: Ohne die schnelle Reaktion seines Mannes hätte die Geschichte möglicherweise ein anderes Ende genommen. Diese Erkenntnis schweißt zusammen – und erklärt, warum Hubert im Dschungelcamp so emotional reagiert, wenn es um Gesundheit, Angst und Verlust geht. Für beide bleibt dieses Erlebnis ein tiefer Einschnitt.
Warum Matthias nicht in Australien ist

Dass Matthias Mangiapane seinen Ehemann nicht nach Australien begleiten konnte, hat jedoch nichts mit gesundheitlichen Gründen zu tun. Der Realitystar ist beruflich eingespannt und reist zeitgleich nach Thailand. Dort nimmt er an Kampf der Realitystars teil und kämpft um den Titel „Reality Allstar“.
Er bringt dafür reichlich Erfahrung mit: Im Dschungelcamp hatte Matthias einst den fünften Platz belegt. Seine Tipps an Hubert seien entsprechend wertvoll gewesen – auch wenn er diesmal nur aus der Ferne unterstützen kann.
Die räumliche Trennung fällt Hubert sichtbar schwer. Gerade nach dem Erlebten ist das Gefühl, den Partner nicht an seiner Seite zu haben, eine zusätzliche Belastung. Umso wichtiger wird für ihn jede emotionale Stütze im Camp – selbst wenn sie von unerwarteter Seite kommt.
Ein ungewöhnlicher Begleiter und viele offene Fragen

Statt Matthias reiste Patrick Mast als Begleitperson von Hubert Fella nach Australien. Der auffällige Patrick bringt nicht nur Präsenz, sondern auch eine eigene, besondere Geschichte mit – und sorgt bereits jetzt für Gesprächsstoff.
Für Hubert ist klar: Diese Dschungelreise ist mehr als nur eine TV-Show. Sie ist ein emotionaler Drahtseilakt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Angst und Neuanfang. Das beinahe tödliche Erlebnis seines Mannes schwingt in jedem Gespräch mit, auch wenn es nicht immer ausgesprochen wird.
Wie sehr ihn diese Erfahrung im Camp noch einholen wird, bleibt offen. Doch eines ist sicher: Hinter dem Verband und den ruhigen Worten verbirgt sich eine Geschichte, die zeigt, wie zerbrechlich das Leben sein kann – und warum manche Momente für immer nachhallen.

