Beatrice Egli kennt die Schattenseiten des Rampenlichts nur zu gut – und gerade deshalb setzt sie jetzt ein starkes Zeichen. Trotz immer wiederkehrender Kommentare über ihr Aussehen zeigt sich die Schlagersängerin überraschend offen, reflektiert und vor allem eines: Dankbarkeit.
Beatrice Egli spricht offen über jahrelangen Hass

Seit ihrem Sieg bei Deutschland sucht den Superstar im Jahr 2013 steht Beatrice Egli im Rampenlicht.
Doch mit dem Erfolg kamen nicht nur Fans – sondern auch Hasskommentare und Bodyshaming.
Jetzt spricht die Sängerin offen darüber, wie sehr sie diese Angriffe beschäftigt haben.
Und wie sie gelernt hat, damit umzugehen.
„Es bleibt ein Prozess“

Im ZDF-Frühstücksmagazin Volle Kanne erklärte Beatrice Egli, dass sie ihren Weg erst finden musste.
Sie sagte: „Ich denke immer: Man kann die Menschen nicht ändern, aber du kannst dich ändern.“
Für sie sei das kein schneller Schalter gewesen, sondern ein fortlaufender Prozess.
Ein ehrlicher Einblick in ihre Gedankenwelt.
Warum treffen Worte so sehr?

Dabei gehe es nicht darum, sich nach anderen zu richten.
Vielmehr frage sie sich selbst: „Warum trifft es mich und was kann ich ändern, dass es mich nicht mehr trifft?“
Ein Perspektivwechsel, der ihr offenbar geholfen hat.
Denn statt gegen jeden Kommentar zu kämpfen, arbeitete sie an ihrer inneren Stärke.
Familie gab ihr Halt

Besonders wichtig war für Beatrice Egli ihr persönliches Umfeld.
Sie sagte offen: „Ich hatte wirklich ein sehr gutes Umfeld, das sehr gut zu mir geschaut hat und mich auch bestärkt hat.“
Gerade in schwierigen Phasen sei diese Unterstützung entscheidend gewesen.
Ein Rückhalt, den nicht jeder Mensch hat.
Klare Haltung zu Diäten und Spritzen

Auch zu Schönheitsdruck und Abnehmwahn fand Egli deutliche Worte.
„Ich lebe in einem gesunden Körper. Ich bin dankbar für diesen gesunden Körper.“
Diäten oder die Abnehmspritze seien für sie persönlich kein Thema.
Sie wolle ihren Körper wertschätzen – mit allem, was dazugehört.
Die wichtigste Botschaft

Perfektion sei für sie nicht entscheidend.
Sie erklärte, dass auch Tage dazugehören, an denen man schlecht esse, ohne sich dafür zu bestrafen.
Trotzdem verurteilt sie niemanden, der andere Wege geht.
Denn ihre wichtigste Botschaft lautet: „Das Wichtigste ist, dass du dich selber wohlfühlst.“

