Trump unter Feuer: Sandy Mölling schießt scharf gegen die USA

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Zehn Jahre Sonnenschein in Los Angeles – doch hinter der glänzenden Fassade ihres kalifornischen Lebens braut sich für No-Angels-Star Sandy Mölling ein Gewitter zusammen. Die Sängerin spricht erstmals offen darüber, wie stark die politischen Umbrüche in den USA ihr Familienglück erschüttern.

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Kalifornische Idylle mit Schatten

Image: IMAGO / Christian Schroedter
Image: IMAGO / Christian Schroedter

Seit 2014 genießt Sandy Mölling das milde Klima von Los Angeles, pendelt zwischen Studio, Kindergeburtstagen und Drehterminen. Palmen, Pazifik und ein weit verzweigter Freundeskreis lassen ihr Exil beinahe wie ein ewiges Urlaubspostkartenmotiv wirken. Die 44-Jährige schwärmt noch heute von der kreativen Energie, die sie dort anfangs aufgesogen hat.

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Immer öfter jedoch mischte sich ein dumpfes Gefühl der Unsicherheit in den Alltag. Sirenen heulen nächtelang, Demonstrationen legen Highways lahm, während ihre beiden Söhne auf dem Rücksitz fragen, warum plötzlich so viele Zelte an den Straßenrändern stehen. Welche Ereignisse ließen die Sängerin aufhorchen? Lassen Sie uns weiterblättern.

Wachsende Unruhe unter Palmen

Image: IMAGO / Christian Schroedter
Image: IMAGO / Christian Schroedter

Kalifornien gilt traditionell als liberal, doch auch hier dringen die Folgen der polarisierenden US-Politik durch jede Wohnzimmertür. Mölling beschreibt, wie Schulfreunde ihrer Kinder plötzlich in Angst vor Abschiebungen leben oder wie Supermarkt-Regale trotz Hollywood-Glanz immer leerer wirken.

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Während der Wahlkämpfe wird das Thema Sicherheit omnipräsent; Nachbarn installieren Kameras, Lehrer bitten Eltern um Spenden für Grundbedürfnisse. Welcher persönliche Aha-Moment brachte Sandy schließlich zum Nachdenken über ihre Zukunft in Amerika? Gleich folgt die Antwort.

Der Entschluss zur Rückkehr

Image: IMAGO / Stefan M Prager
Image: IMAGO / Stefan M Prager

Der Wendepunkt kam in diesem Jahr, als sie realisierte, dass selbst Green-Card-Inhaber nicht vor Kontrollen sicher sind. Checkpoints der ICE-Behörde durchkämmen Südkalifornien; Autos werden rausgewunken, Pässe akribisch geprüft. „Wenn du die Trump-Administration kritisierst, wird genau hingeschaut“, sagt sie. In der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ verkündet Mölling deshalb ihren Plan: Die Familie packt die Koffer und zieht zurück nach Deutschland.

Ihr Hauptvorwurf an Donald Trump: Er betreibe eine Politik, die Reiche bevorzuge und die Mittelschicht erdrücke, während Obdachlosigkeit und Kinderarmut explodieren. Doch wie deutlich wählte die Sängerin ihre Worte im Morgenfernsehen wirklich? Das klären wir sofort.

Scharfe Worte in „Volle Kanne“

Image: IMAGO / Berlinfoto
Image: IMAGO / Berlinfoto

Live vor Millionenpublikum hielt Sandy Mölling nicht hinterm Berg: „Es geht nur um Geld – und das auch nur für die, die schon genug haben.“ Sie nennt die Zahl der hungernden Kinder im Land „beschämend“ und beschreibt, wie das soziale Netz zerreißt. Ihr Körper spannte sich sichtbar an, als sie über Verbannung von Büchern und die Angst von Minderheiten sprach.

Selbst in Los Angeles, weit entfernt von Washington, spürt sie die Härte: „Die Kluft wird größer, die Mittelschicht verschwindet.“ Ihre nächste Sorge jedoch betrifft nicht nur Amerika, sondern gleich mehrere Krisenregionen – und eine besondere Single auf ihrem neuen Album. Weiter geht’s.

Zwischen Gaza, Musik und Mutterrolle

Image: IMAGO / BREUEL-BILD
Image: IMAGO / BREUEL-BILD

Möllings Ehemann ist Palästinenser, weshalb die jüngste Eskalation im Gazastreifen ihr Herz doppelt trifft. Auf Instagram verarbeitet sie die Bilder von zerstörten Schulen mit klarer Botschaft: „Kein Kind darf Hunger oder Angst haben – egal wo.“ Ihrem zehnjährigen Sohn erklärt sie behutsam, warum Raketenlicht längst nicht überall wie Hollywood-Feuerwerk aussieht.

Passend dazu erscheint am 21. November das Weihnachtsalbum der No Angels mit der Single „I Still Believe“. Die Ballade widmet sie leidenden Kindern in Gaza, der Ukraine und im Sudan – ein musikalischer Appell an Empathie, der ihren politischen Kurs untermauert. Ob die Rückkehr nach Deutschland ihr neues Kapitel erleichtert, bleibt abzuwarten – doch eines ist sicher: Sandy Mölling hat ihre Stimme gefunden und wird sie nicht mehr leise stellen.

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