Ein vertrauter Ort aus Frank Zanders Alltag ist plötzlich zum Schauplatz eines beunruhigenden Vorfalls geworden.
Ein Ort mit besonderer Bedeutung

Ein Ort, mit dem Frank Zander seit Jahren eng verbunden ist, wurde am Samstagabend zum Schauplatz eines Überfalls. Der „Imbiss zum Würfel“ in Berlin-Reinickendorf geriet ins Visier von mehreren Tätern.
Bislang konnte die Polizei die Verdächtigen nicht ausfindig machen. Gegenüber der „B.Z.“ bestätigten die Behörden den Vorfall und erklärten, dass bereits erste Ermittlungsmaßnahmen laufen.
„Wir haben Spuren gesichert und werten das Material der Überwachungskamera aus“, teilte die Polizei mit.
Für den Betreiber und seine Mitarbeiterin war der Abend ein Schock.
Besonders belastend: Während des Überfalls befand sich eine Angestellte allein im Verkaufsraum.
Frank Zander, der mit dem Imbiss seit Jahren verbunden ist, reagierte ebenfalls betroffen auf die Nachricht.
Für ihn handelt es sich schließlich nicht um irgendeinen Imbiss in Berlin.
Mit dem Geschäft verbindet den Sänger eine ganz persönliche Geschichte.
Und genau deshalb will er nach dem Vorfall selbst wieder dort vorbeischauen.
Frank Zander ist „wirklich geschockt“

Frank Zander zeigte sich angesichts des Überfalls deutlich erschüttert.
Der 84-Jährige fand gegenüber der „B.Z.“ klare Worte für den Vorfall und hofft darauf, dass die Täter schnell gefasst werden.
„Ich bin wirklich geschockt von so viel Dreistigkeit und hoffe, die Polizei findet schnell die Täter“, sagte der Sänger.
Dass ihn der Überfall besonders beschäftigt, dürfte auch an seiner langjährigen Verbindung zu dem Geschäft liegen.
Zander ist mit dem „Imbiss zum Würfel“ nicht nur als regelmäßiger Besucher verbunden.
Er entwickelte für den Betrieb sogar eine eigene Currysoße.
Im April 2025 sorgte er zudem für einen besonderen Moment und stellte dort seinen eigenen „Zanderburger“ vor.
Die Verbindung zum Imbiss reicht damit deutlich über eine gewöhnliche Bekanntschaft hinaus.
Nach dem Überfall kündigte Zander deshalb bereits seinen nächsten Besuch an.
Dabei möchte er vor allem einer Person seine Unterstützung zeigen.
Mitarbeiterin nach Überfall unter Schock
Während die Täter in den Imbiss eindrangen, war eine Mitarbeiterin allein im Verkaufsraum.
Körperlich wurde sie glücklicherweise nicht verletzt. Der psychische Schock sitzt jedoch offenbar tief.
Betreiber Olaf Schenk schilderte gegenüber der Zeitung, wie es ihr nach dem Vorfall geht.
„Meine Angestellte ist natürlich fix und fertig“, sagte Schenk. Gleichzeitig betonte er erleichtert: „Zum Glück wurde sie körperlich nicht verletzt.“
Nach seinen Angaben gingen die Täter gezielt vor.
Zwei Männer sollen in die Filiale am Nordgraben gestürmt sein. Ein dritter Mann soll währenddessen außerhalb des Geschäfts Wache gehalten haben.
Einer der Täter soll die Angestellte zunächst zu Boden beordert haben.
Anschließend wurde sie zur Seite gestoßen.
Dann griff der Mann offenbar direkt in die Kasse.
Die Polizei versucht nun, den Ablauf anhand von Spuren und Videoaufnahmen möglichst genau zu rekonstruieren.
Überwachungskamera zeigt offenbar Verdächtige
Der Überfall könnte durch die vorhandene Überwachungstechnik zumindest teilweise dokumentiert worden sein.
Aufnahmen, die der „B.Z.“ vorliegen sollen, zeigen demnach zwei Verdächtige beim Betreten des Imbisses.
Die Polizei hat entsprechendes Material gesichert und wertet die Aufnahmen nun aus.
Der genaue Ablauf des Überfalls soll dadurch möglicherweise weiter aufgeklärt werden.
Der betroffene „Imbiss zum Würfel“ ist zudem kein Einzelbetrieb. In Berlin gibt es mehrere Filialen.
Einige davon sollen in der Vergangenheit bereits mehrfach Ziel von Überfällen geworden sein.
Für den Betreiber ist die aktuelle Tat deshalb besonders bitter.
Auch Frank Zander kennt die Situation bereits aus eigener Erfahrung.
Denn der Sänger musste sich schon einmal mit einem Überfall auf den Reinickendorfer Imbiss beschäftigen.
Damals waren die Folgen sogar noch schwerwiegender.
Frank Zander kennt solche Vorfälle bereits

Der aktuelle Überfall erinnert Frank Zander an einen ähnlichen Vorfall aus dem Jahr 2019.
Damals wurde der Imbiss in Reinickendorf ebenfalls ausgeraubt. Die Tat ereignete sich in der Nacht gegen 1.45 Uhr.
Ein Mitarbeiter wurde dabei sogar körperlich verletzt.
Nach einem Schlag ins Gesicht musste der Angestellte damals medizinisch behandelt und in ein Krankenhaus gebracht werden.
Auch damals reagierte Frank Zander mit deutlichen Worten.
Gegenüber der „Bild“ sagte er: „Ich bin echt bestürzt über diesen gemeinen Raubüberfall. Ich hoffe, es geht dem Angestellten bald wieder besser“.
Nach dem damaligen Vorfall war bereits angekündigt worden, die Sicherheitsmaßnahmen des Geschäfts zu verbessern.
Nun ist der Imbiss erneut zum Ziel von Kriminellen geworden.
Für Zander dürfte der aktuelle Vorfall deshalb besonders ernüchternd sein.
Trotzdem möchte er den Ort nicht meiden.
Zander will sich persönlich bedanken

Trotz des Schocks möchte Frank Zander dem Imbiss offenbar weiterhin die Treue halten.
Nach dem aktuellen Überfall kündigte der Sänger an, bald wieder vorbeizuschauen.
Dabei geht es ihm nicht nur um eine Currywurst oder seine bekannte Zander-Soße.
Vor allem möchte er der Mitarbeiterin zeigen, dass sie mit den Folgen des Vorfalls nicht allein ist.
Zander sagte: „Werde demnächst mal wieder auf ’ne Curry mit Zander-Sauce vorbeischauen und mich bei der tapferen Frau im Imbiss bedanken.“
Damit setzt der Sänger trotz des Vorfalls ein bewusst positives Zeichen.
Während die Polizei weiterhin versucht, die Täter mithilfe der gesicherten Spuren und Überwachungsaufnahmen zu identifizieren, muss die Mitarbeiterin den Schock zunächst verarbeiten.
Für Frank Zander bleibt der „Imbiss zum Würfel“ trotz des erneuten Überfalls ein besonderer Ort.
Und sein angekündigter Besuch zeigt: Von den Vorfällen will er sich seine langjährige Verbindung zu dem Berliner Imbiss offenbar nicht nehmen lassen.

