Stefanie Hertel lässt die Schlagerwelt erzittern – und sorgt für Gänsehaut und bewegt Fans.
Stefanie Hertel schlägt Alarm: „Hundemord in Rumänien“

Seit vielen Jahren setzt sich Stefanie Hertel mit großem Nachdruck für Tiere in Not ein. Jetzt hat sich die Sängerin mit einer besonders eindringlichen Botschaft an ihre Community gewandt – und dabei sehr klare Worte gewählt. In einem Video auf Instagram macht sie ihrem Ärger und ihrer Fassungslosigkeit Luft.
Ihr Appell ist unmissverständlich: „Ich will nicht, dass mein Steuergeld für die Tötung von Hunden genutzt wird. Der massenhafte Hundemord in Rumänien muss ein Ende haben.“ Mit dieser Aussage lenkt Hertel die Aufmerksamkeit auf ein Thema, das sie offenbar schon länger tief bewegt. Es geht um den Umgang mit Straßenhunden in Rumänien – und um den schweren Verdacht, dass Geld aus Europa womöglich in ein System fließt, das Tierleid nicht verhindert, sondern mitfinanziert.
Der Vorwurf: Werden EU-Gelder für Tötungsstationen missbraucht?

Hinter Stefanie Hertels Protest steht ein konkreter Verdacht, auf den der Deutsche Tierschutzbund aufmerksam gemacht hat. Nach Angaben des Verbands besteht die Sorge, dass in Rumänien EU-Fördermittel, die eigentlich für Bereiche wie Wirtschaft, Tourismus oder Tollwutprävention vorgesehen sind, missbräuchlich zweckentfremdet werden könnten.
Im Raum steht der Vorwurf, dass diese Gelder stattdessen für Fangdienste oder sogar Tötungsstationen eingesetzt werden. Genau das macht das Thema so brisant. Denn sollte sich dieser Verdacht bestätigen, ginge es nicht nur um ein Tierschutzproblem, sondern auch um die Frage, wie öffentliche Gelder verwendet werden. Für Hertel ist das offenbar nicht hinnehmbar – und deshalb macht sie den Fall jetzt so öffentlich wie möglich.
Ihre Forderung: Nicht töten, sondern endlich anders handeln

Für Stefanie Hertel und den Deutschen Tierschutzbund ist klar: Das Problem der vielen Straßenhunde darf nicht mit Tötungen „gelöst“ werden. Stattdessen sprechen sie sich für eine andere, langfristige Strategie aus. Die zentrale Forderung lautet: organisierte Kastrationen finanzieren, um die Überpopulation nachhaltig einzudämmen.
Auch in einem Interview mit Schlager.de findet Hertel dazu sehr deutliche Worte. „Als Tierschützerin bin ich gegen jegliche Art von Tierleid. Es macht mich einfach unfassbar traurig! Unfassbar, wie viele wundervolle Hunde einfach getötet werden!“ Für sie ist die aktuelle Entwicklung nicht nur schmerzhaft, sondern auch Ausdruck eines Umgangs, der seit Jahren falsch laufe. Sie macht klar, dass man das Problem aus ihrer Sicht nicht ernsthaft löse, sondern nur brutal verdränge.
„Seit vielen Jahren so leicht gemacht“: Hertels scharfe Kritik

Besonders empört ist Stefanie Hertel offenbar darüber, dass aus ihrer Sicht seit langer Zeit immer wieder zum gleichen Mittel gegriffen wird. Sie findet es unerträglich, dass das Thema Straßenhunde nicht mit durchdachten Schutzmaßnahmen, sondern mit Tötungen beantwortet werde.
So sagt sie ganz offen, es könne nicht sein, „dass man es sich seit vielen Jahren so leicht macht und das Problem der Überpopulation von Hunden in Rumänien durch Tötungen löst.“ Gerade dieser Satz zeigt, wie groß ihr Frust ist. Für sie geht es nicht nur um einzelne Fälle, sondern um ein ganzes System, das sie ablehnt. Und dieser Einsatz kommt nicht plötzlich – denn Hertel engagiert sich schon seit Jahrzehnten für Tiere, weit über einzelne Kampagnen hinaus.
Seit über 20 Jahren im Einsatz: Ihr Engagement geht weit über Worte hinaus
Stefanie Hertel ist nicht nur Unterstützerin des Deutschen Tierschutzbundes, sondern selbst seit vielen Jahren aktiv. Bereits seit mehr als 20 Jahren setzt sie sich als Botschafterin für den Tierschutz ein. Zudem gründete sie 2016 ihren eigenen Verein „Stefanie Hertel hilft e. V.“.
Unter dem Motto „Ein Stück mehr Lebensqualität für Mensch und Tier in Not!“ engagiert sich der Verein nicht nur in Deutschland, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus. Dass ihr Einsatz ernst gemeint und dauerhaft ist, zeigt auch eine besondere Auszeichnung: Im Jahr 2025 wurde Stefanie Hertel für ihr soziales Engagement mit der bayerischen Staatsmedaille geehrt. Besonders für Straßenhunde in Griechenland soll sie bereits viel bewegt haben. Doch eine Begegnung aus dem Jahr 2018 zeigt wohl am deutlichsten, warum ihr dieses Thema so nahegeht.
Eine Hündin veränderte alles: Warum das Thema für Hertel so persönlich ist
Während eines Urlaubs in Griechenland im Jahr 2018 begegnete Stefanie Hertel einer völlig ausgehungerten Straßenhündin. Gemeinsam mit ihrem Mann Lanny und ihrer Tochter Johanna griff sie ein, rettete das Tier und ließ es tierärztlich versorgen. Später bekam die Hündin nicht nur Hilfe, sondern auch ein neues Zuhause bei der Familie.
Sie tauften sie Keri – und heute ist die Hündin aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Genau diese Geschichte zeigt, dass Hertels Tierschutz nicht nur aus Statements und Appellen besteht, sondern aus persönlichem Handeln. Vielleicht ist auch genau das der Grund, warum ihre aktuellen Worte so eindringlich wirken: Für sie sind diese Hunde keine abstrakte Zahl, sondern fühlende Lebewesen. Und deshalb will sie jetzt offenbar umso lauter dafür kämpfen, dass ihr Leid endlich nicht mehr übersehen wird.

