Video-Verbot sorgt für Wirbel: Loona packt über „Mamboleo“ aus – deshalb durfte der Clip nicht laufen

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Loona entblößt nach 27 Jahren ein wohlgehütetes Geheimnis: Warum das erste „Mamboleo“-Video nie das Licht der Öffentlichkeit erblickte – und welcher deutsche Superstar dahinter-steckte.

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Ein Hit – und ein Verbot

Image:  IMAGO / Bildagentur Monn
Image: IMAGO / Bildagentur Monn

Loona sorgt auf TikTok für Aufsehen: Die Sängerin verrät ein pikantes Detail zu ihrem 1999er-Hit „Mamboleo“.

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Eigentlich sollte der Song an den Erfolg von „Bailando“ anknüpfen – inklusive sonnigem Party-Video auf einem Schiff, leicht bekleidete Tänzer, Sommer-Feeling pur. Das Video war bereits abgedreht, Loona begeistert.

Doch dann kam das Aus: Eine Person habe das Video verboten – und diese Person war Herbert Grönemeyer.

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Warum Grönemeyer mitreden durfte

Image:  IMAGO / Andreas Gora
Image: IMAGO / Andreas Gora

Wie konnte Grönemeyer überhaupt eingreifen? Der Grund liegt im Song selbst.

„Mamboleo“ basiert direkt auf seinem Klassiker „Mambo“ von 1984. Melodie, Harmonik und Struktur wurden übernommen, nur der Text wurde ins Spanische übertragen – statt Parkplatzsuche nun Partynacht.

Damit war Grönemeyer Urheber des musikalischen Originals – und hatte Mitspracherecht.

Autorisiert – aber nicht komplett

Image:  IMAGO / teutopress
Image: IMAGO / teutopress

Die Bearbeitung des Songs war zwar offiziell genehmigt. Doch offenbar fehlte für das erste Musikvideo die ausdrückliche Freigabe des Original-Komponisten.

Grönemeyer soll das Video nicht gefallen haben – und zog die Reißleine.

Für Loona bedeutete das: Alles auf Anfang. Ein neues Konzept musste her.

Der Schwarz-Weiß-Neustart

Image: IMAGO / Berlinfoto
Image: IMAGO / Berlinfoto

Statt Party auf hoher See entstand schließlich das heute bekannte Schwarz-Weiß-Video.

Darin tanzt Loona im Stau einer belebten Innenstadt – eine klare Anspielung auf das Original „Mambo“, in dem es um Parkplatzsuche geht.

Die visuelle Verbindung zu Grönemeyers Song war nun unübersehbar.

Zwei Karrieren, zwei Wege

Während Loona zuletzt häufiger im Reality-TV zu sehen war, bleibt Herbert Grönemeyer eine der prägendsten Figuren der deutschen Musikgeschichte.

Mit dem Album „4630 Bochum“ gelang ihm 1984 der große Durchbruch. Später folgte mit „Mensch“ (2002) eines der meistverkauften deutschsprachigen Alben überhaupt.

Er füllte Stadien – und bewahrte sich stets künstlerische Kontrolle.

Eine kuriose Fußnote der Popgeschichte

Die Geschichte zeigt, wie eng Popmusik, Rechtefragen und kreative Entscheidungen miteinander verknüpft sind.

Ein Sommerhit, ein verbotenes Video und ein Musikgigant mit Vetorecht – daraus entstand letztlich ein völlig anderes visuelles Konzept.

Für Loona bleibt es eine kuriose Anekdote. Für Fans ein spannender Blick hinter die Kulissen eines 90er-Jahre-Klassikers.

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