ZDF-Star plaudert heftigen „Traumschiff“-Fehler aus

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Ein unscheinbarer Satz in einer TV-Talkshow genügte, um den Fans eines deutschen Kultformats den Atem stocken zu lassen: Damit macht eine Darstellerin einen kuriosen Dreh­patzer öffentlich.

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Ein Detail, das plötzlich alles verändert

ZDF / Dirk Bartling
ZDF / Dirk Bartling

Seit Jahren gehört Collien Fernandes fest zur Besetzung des ZDF-„Traumschiffs“. Nachdem 2020 Dr. Wolf Sander, gespielt von Nick Wilder, von Bord gegangen war, bekam der TV-Dampfer mit ihr wenig später eine neue Schiffsärztin. Seither ist sie gemeinsam mit Kapitän Max Parger, den Florian Silbereisen verkörpert, auf den Bildschirmen in den verschiedensten Regionen der Welt unterwegs.

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Doch nun hat die Schauspielerin einen Blick hinter die Fassade der Erfolgsreihe gewährt – und dabei auf einen kuriosen Fehler aufmerksam gemacht, der vielen Zuschauern offenbar komplett entgangen ist. Ausgerechnet in einer Folge, die eigentlich südliches Fernweh auslösen sollte, war im Hintergrund etwas zu sehen, das dort nun wirklich niemand erwartet hätte.

Was Fernandes dazu erzählte, sorgt für Erstaunen. Denn der Patzer war nicht nur seltsam, sondern im Nachhinein fast schon unfreiwillig komisch. Und genau das macht die Enthüllung so brisant.

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In einer Talkshow packte Collien Fernandes aus

Image: IMAGO / Klaus W. Schmidt
Image: IMAGO / Klaus W. Schmidt

In der WDR-Sendung „Kölner Treff“ sprach Collien Fernandes überraschend offen über Dreharbeiten, Kulissen und kleine Ungereimtheiten beim „Traumschiff“. Im Gespräch mit Moderator Micky Beisenherz verriet sie, dass ihr bei einer bestimmten Episode ein Bildfehler aufgefallen sei, der sie bis heute fassungslos zurücklässt.

Wörtlich sagte sie: „Ich muss jetzt mal etwas spoilern, was absurderweise niemandem aufgefallen ist: Ich schaue ‚Traumschiff: Afrika‘. Es wird thematisiert, dass wir morgen ankommen – und da sehe ich Eisberge im Hintergrund.“ Allein dieser Satz reicht aus, um das Fernsehbild plötzlich mit ganz anderen Augen zu betrachten.

Denn Afrika und Eisberge – das passt nun wirklich kaum zusammen. Umso erstaunlicher ist, dass diese Szene offensichtlich weder während der Produktion noch später bei vielen Zuschauern größere Aufmerksamkeit ausgelöst hat. Fernandes selbst konnte das kaum begreifen und machte aus ihrem Erstaunen keinen Hehl.

Warum fiel dieser Fehler offenbar niemandem auf?

Gerade das scheint Collien Fernandes besonders irritiert zu haben. Denn üblicherweise bleibt dem Publikum beim „Traumschiff“ nur wenig verborgen. Die Reihe wird seit Jahren aufmerksam verfolgt, und kleinere Ungereimtheiten landen schnell in Diskussionen oder Beschwerden beim Sender.

Deshalb fragte sie ganz offen: „Warum hat das niemand gemerkt?“ Gleich danach schob sie noch hinterher: „Beim ZDF kommen ja immer sehr viele Beschwerdebriefe.“ Umso kurioser wirkt es, dass ausgerechnet dieser offensichtliche Widerspruch offenbar unter dem Radar blieb. Selbst Moderator Micky Beisenherz gestand, dass ihm dieser Hintergrundfehler beim Ansehen der Episode nicht aufgefallen sei.

Genau darin liegt der Reiz dieser Geschichte: Ein Detail, das nach einem klaren Patzer klingt, war für die meisten dennoch unsichtbar. Erst durch Fernandes’ Erzählung wird daraus nun ein echter Aha-Moment – und plötzlich dürfte so mancher Fan die Folge mit ganz neuem Blick sehen.

Die Wahrheit über die Drehorte ist noch erstaunlicher

Im weiteren Gespräch machte die Schauspielerin deutlich, dass beim „Traumschiff“ ohnehin vieles anders ist, als es auf dem Bildschirm wirkt. Die exotischen Ziele, die nach Ferne, Sonne und Abenteuer aussehen, entstehen oft gar nicht dort, wo die Handlung offiziell spielt.

So erklärte Fernandes: „Wir drehen ja meistens gar nicht da, wo wir vorgeben zu sein.“ Damit war klar: Der Eisberg-Patzer ist womöglich nur die Spitze des Eisbergs. Denn auch bei anderen Produktionen wurde kräftig mit Kulissen, Perspektiven und Erzähltricks gearbeitet.

Besonders überraschend wurde es, als sie über die „Namibia“-Folgen sprach. Denn wer dachte, dass Cast und Crew dafür tatsächlich durch die afrikanische Landschaft gereist seien, liegt daneben. Fernandes machte deutlich, wie groß die Diskrepanz zwischen Fernsehzauber und Drehrealität tatsächlich sein kann – und genau das dürfte viele Fans verblüffen.

„Traumschiff: Namibia“ entstand ganz woanders

Collien Fernandes legte noch eine weitere bemerkenswerte Enthüllung nach. Sie sagte: „Ich habe jetzt zweimal ‚Traumschiff: Namibia‘ gedreht. War ich in Namibia? Noch nie.“ Ein Satz, der ziemlich deutlich zeigt, wie sehr Fernsehen von Illusion lebt. Die Zuschauer sehen ein Reiseziel – gedreht wird aber oft an einem völlig anderen Ort.

Im Fall dieser Episode fiel die Wahl demnach nicht auf das südwestafrikanische Land, sondern auf einen deutschen Hafenstandort. Fernandes erklärte, dass die Folge stattdessen in Bremerhaven entstanden sei. Dort liegt die MS Amadea, die seit Jahren als schwimmende Hauptkulisse des ZDF-Dauerbrenners dient.

Gerade deshalb wirkt ihre Erzählung so spannend: Die Serie verkauft große weite Welt, arbeitet aber hinter den Kulissen oft mit pragmatischen Lösungen. Für viele Fans dürfte das zwar entzaubernd klingen – gleichzeitig macht genau dieser Einblick die Produktion umso faszinierender.

Nicht nur Kulissen sorgten zuletzt für Verwirrung

Allerdings blieb es beim ZDF zuletzt nicht nur bei fragwürdigen Hintergrundbildern oder überraschenden Drehorten. Auch an anderer Stelle leistete sich der Sender einen Fehler, der mit Collien Fernandes persönlich zu tun hatte. Nachdem sie sich im vergangenen Jahr von ihrem Ehemann Christian Ulmen getrennt hatte, legte sie dessen Nachnamen ab – doch dieser Umstand wurde in Mainz offenbar zunächst nicht korrekt berücksichtigt.

Trotz solcher Pannen geht die Reise für das „Traumschiff“ natürlich weiter. Schon im April wartet die nächste Ausgabe auf das Publikum. Rund um Ostern nimmt die bekannte TV-Crew Kurs auf Island. Mit dabei sind diesmal unter anderem Barnaby Metschurat, Michaela May, Saskia Vester und auch Dschungelkönigin Evelyn Burdecki.

Damit ist klar: Stoff für neue Geschichten ist längst vorhanden. Nach dieser Enthüllung dürften allerdings viele Zuschauer künftig deutlich genauer hinsehen – vor allem dann, wenn im Hintergrund plötzlich Dinge auftauchen, die dort eigentlich gar nicht hingehören.

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