Eklat um „Die Giovanni Zarrella Show“: Zuschauer rechnen mit der Sendung ab – sogar das ZDF muss eingreifen

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Ein großer Samstagabend, ein prominentes Line-up und starke Quoten – eigentlich klang bei der neuen Ausgabe der „Giovanni Zarrella Show“ alles nach einem TV-Erfolg. Doch während auf dem Lerchenberg Stars und gute Stimmung dominierten, brodelte es an anderer Stelle bereits gewaltig. Gerade dort, wo Zuschauer heute besonders schnell reagieren, machte sich deutlicher Unmut breit.

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Viel Glanz auf der Bühne

Image: IMAGO / Future Image
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Seit 2021 präsentiert Giovanni Zarrella seine eigene große Schlagershow im ZDF. Am Samstagabend lief nun eine neue Ausgabe, die diesmal an einem besonderen Ort aufgezeichnet wurde.

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Als Kulisse diente der Mainzer Lerchenberg – jener Standort, der vielen Zuschauern vor allem durch den „ZDF-Fernsehgarten“ bekannt ist.

Für die neue Ausgabe hatte die Sendung zahlreiche bekannte Namen aus der Schlagerwelt eingeladen. Unter anderem standen Andrea Berg, Vanessa Mai und Semino Rossi auf der Bühne.

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Das Interesse des Fernsehpublikums war groß: Fast drei Millionen Menschen verfolgten die Show am Samstagabend.

Für das ZDF bedeutete die Ausgabe damit einen deutlichen Erfolg. Doch während die Einschaltquoten für gute Nachrichten sorgten, entwickelte sich die Stimmung an anderer Stelle in eine völlig andere Richtung.

Denn ausgerechnet während der laufenden Sendung machten sich in den sozialen Netzwerken zahlreiche kritische Stimmen bemerkbar.

Starke Quote für die „Giovanni Zarrella Show“

Image: IMAGO / Future Image
Image: IMAGO / Future Image

Wie „dwdl.de“ berichtet, erreichte die Sendung beim Gesamtpublikum einen Marktanteil von 16,8 Prozent.

Damit erzielte die „Giovanni Zarrella Show“ den höchsten Wert seit rund zweieinhalb Jahren.

Die Zahlen zeigen: Die Samstagabendshow konnte einen großen Teil des Fernsehpublikums erreichen und sich erfolgreich gegen die Konkurrenz behaupten.

Auch die prominente Gästeliste dürfte dazu beigetragen haben. Neben musikalischen Auftritten bot die Show den Zuschauern erneut eine Mischung aus Schlager, Unterhaltung und großen Bühnenmomenten.

Doch nicht jeder, der sich online zur Sendung äußerte, zeigte sich begeistert.

Besonders auf Facebook sammelten sich während der Ausstrahlung zahlreiche Kommentare, in denen Nutzer ihrem Unmut freien Lauf ließen.

Einige Kritiken richteten sich dabei direkt gegen Giovanni Zarrella selbst.

„Das muss ich unbedingt verpassen“

Image: IMAGO / Eibner
Image: IMAGO / Eibner

Unter einem Facebook-Beitrag zur „Giovanni Zarrella Show“ äußerten sich einige Nutzer besonders deutlich.

Ein Zuschauer schrieb: „Ich dachte immer, das ZDF-Programm sei nur was für alte Leute. Jetzt bin ich über 60 und es ist immer noch nichts für mich“.

Ein weiterer Kommentar fiel ebenfalls scharf aus: „Wieder ein Grund, den Sender zu wechseln. Den Typen schaut man sich nicht an. Der bringt nichts Eigenes. Immer nur die Titel der anderen. Sollte sich schämen“.

Auch ein anderer Nutzer machte deutlich, dass er kein Interesse an der Sendung hatte: „Das muss ich unbedingt verpassen“.

Die kritischen Beiträge blieben nicht unbemerkt.

Nach kurzer Zeit reagierte das Social-Media-Team des ZDF auf die Diskussion und wandte sich direkt an die Community.

Dabei machte der Sender deutlich, dass Kritik grundsätzlich erlaubt sei.

Für bestimmte Formen der Kommunikation gebe es jedoch klare Grenzen.

Das ZDF blieb nicht stumm

Das Social-Media-Team des Senders appellierte an die Nutzer, trotz unterschiedlicher Meinungen respektvoll miteinander umzugehen.

„Liebe Community, wir freuen uns über Kommentare und auch über konstruktive Kritik, aber bitte haltet euch an die Netiquette und vor allem: Werdet nicht beleidigend oder ungerecht. Beleidigungen oder Ähnliches müssen wir löschen. Lasst uns respektvoll und auf Augenhöhe miteinander austauschen.“

Damit stellte das ZDF klar, dass kritische Kommentare grundsätzlich nicht das Problem seien.

Entscheidend sei vielmehr die Art und Weise, wie diese Kritik geäußert werde.

Der Sender verwies in diesem Zusammenhang auf seine geltenden Regeln für Diskussionen auf den Social-Media-Kanälen.

Dort ist genau festgelegt, welche Inhalte und Äußerungen nicht geduldet werden.

Und die Liste geht weit über einfache Beleidigungen hinaus.

Diese Kommentare duldet das ZDF nicht

Die Netiquette des ZDF richtet sich unter anderem gegen Beleidigungen, Diskriminierungen, Drohungen und Verunglimpfungen aller Art.

Auch politische Werbung für Parteien und Wahlen ist in diesem Rahmen nicht erwünscht.

Darüber hinaus macht der Sender deutlich, dass radikale Inhalte – insbesondere rechtsradikales Gedankengut, Rassismus und Hasspropaganda – nicht toleriert werden.

Das ZDF behält sich deshalb vor, entsprechende Kommentare zu entfernen.

Auch Nutzer, die wiederholt gegen die Regeln verstoßen, können gesperrt werden.

Doch die Diskussion beschränkte sich offenbar nicht allein auf Facebook.

Auch auf einem weiteren wichtigen sozialen Netzwerk sah sich das Team der „Giovanni Zarrella Show“ dazu veranlasst, die Nutzer an die Regeln für einen respektvollen Austausch zu erinnern.

Auch auf Instagram musste das Team reagieren

Image: IMAGO / BREUEL-BILD
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Einen Tag nach der Ausstrahlung meldete sich das Team der „Giovanni Zarrella Show“ auch auf Instagram zu Wort.

Dort hieß es unter einem Beitrag:

„Wir wünschen uns hier einen sachlichen und respektvollen Austausch. Bitte haltet euch beim Kommentieren an unsere Netiquette. Beleidigungen, themenfremde Kommentare, Spamming oder Links zu kommerziellen Anbietern werden gelöscht. Vielen Dank!“

Damit reagierte das Social-Media-Team offenbar auf die aufgeheizte Stimmung unter den Beiträgen zur Sendung.

Während die neue Ausgabe der „Giovanni Zarrella Show“ im Fernsehen mit fast drei Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 16,8 Prozent einen starken Erfolg feiern konnte, zeigte sich online ein deutlich gemischteres Bild.

Die zahlreichen kritischen Kommentare führten schließlich dazu, dass das ZDF auf mehreren Plattformen einschreiten musste.

Klar ist jedoch: Über Giovanni Zarrellas Samstagabendshow wurde nicht nur vor dem Fernseher diskutiert – auch nach der Ausstrahlung sorgte sie in den sozialen Netzwerken weiter für Gesprächsstoff.

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