Kerstin Ott teilt erschütternde Details über ihr Eheleben

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Kerstin Ott gewährt einen selten offenen Einblick in eine Phase, die ihr Leben komplett aus der Bahn geworfen hat. Was nach einem persönlichen Neuanfang klingt, begann für die Sängerin offenbar mit einem tiefen Absturz – und selbst ihre Ehe blieb davon nicht unberührt.

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Ein Geständnis, das unter die Haut geht

Image: IMAGO / Future Image
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Kerstin Ott (44) veränderte ihr Leben vor rund drei Jahren von Grund auf. Die Sängerin verabschiedete sich gleich von mehreren langjährigen Gewohnheiten und wollte einen neuen Weg einschlagen.

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Doch der radikale Wandel entwickelte sich offenbar anders als erwartet.

Im Gespräch mit Bild spricht Kerstin Ott heute offen darüber, dass die Veränderungen sie körperlich und psychisch stark belasteten. Auch ihre Ehe mit Karolina wurde in dieser Zeit auf eine harte Probe gestellt.

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Die Sängerin verzichtete praktisch von einem Tag auf den anderen auf Alkohol und Zigaretten. Gleichzeitig stellte sie ihre bereits vegetarische Ernährung vollständig auf vegan um.

Doch statt eines unmittelbaren positiven Gefühls folgte eine schwierige Zeit.

Kerstin Ott bekam körperliche Beschwerden und bemerkte auch, dass sich ihr psychischer Zustand zunehmend verschlechterte.

Die Folgen blieben offenbar auch in ihrer Beziehung nicht unbemerkt.

Auf die Frage, ob es damals zwischen ihr und ihrer Frau ebenfalls schwierig geworden sei, reagiert die Sängerin deutlich.

„Bei uns war es eine Zeit lang richtig kacke.“

Die Veränderungen wurden zur großen Belastung

Image: IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

Gleich mehrere Gewohnheiten gleichzeitig aufzugeben, setzte Kerstin Ott offenbar erheblich zu.

Rückblickend schildert die Musikerin die körperlichen Veränderungen ohne Umschweife.

„Ich bin immer fetter geworden und mein Gesicht sah aus wie eine pickelige Mondlandschaft. Es war alles ganz, ganz schlimm“, erzählt sie der Zeitung.

Doch nicht nur äußerlich bemerkte sie die Folgen ihres neuen Lebensstils.

Auch innerlich ging es der Sängerin zunehmend schlechter.

Die Zeit, in der sie auf Alkohol und Zigaretten verzichtete, fiel offenbar mit einer psychisch besonders belastenden Phase zusammen.

Kerstin Ott beschreibt, dass sie immer stärker in eine Depression geriet.

Dabei glaubt sie heute, dass die Erkrankung möglicherweise bereits vorher vorhanden gewesen sein könnte.

Durch den plötzlichen Wegfall mehrerer Gewohnheiten seien die Probleme jedoch offenbar noch deutlicher an die Oberfläche gekommen.

„Ich bin ziemlich in eine Depression abgerutscht“

Image: IMAGO / Future Image
Image: IMAGO / Future Image

Besonders offen spricht Kerstin Ott über ihre psychische Verfassung während dieser Zeit.

„Ich bin ziemlich in eine Depression abgerutscht, obwohl ich vorher, glaube ich, auch schon eine hatte. Aber dann hat sich das alles noch viel mehr bemerkbar gemacht, weil ich diese ganzen Möchtegernstützen in meinem Leben plötzlich nicht mehr hatte“, berichtet die Sängerin.

Die Veränderungen, die eigentlich zu einem bewussteren Lebensstil führen sollten, wurden für sie damit offenbar zu einer zusätzlichen Belastung.

Schließlich entschied sich Kerstin Ott dazu, professionelle Unterstützung zu suchen.

Sie wandte sich an eine Psychiaterin und begann, sich intensiver mit ihrer Erkrankung auseinanderzusetzen.

Dabei lernte sie nach eigenen Angaben etwas Wichtiges: Eine Depression habe nichts mit mangelnder Willenskraft oder fehlender Disziplin zu tun.

Inzwischen wird die Sängerin auch medikamentös behandelt.

Und mit diesem Schritt scheint sich ihre Situation deutlich verbessert zu haben.

Heute hilft ihr professionelle Unterstützung

Image: IMAGO / IMAGO / Future Image
Image: IMAGO / IMAGO / Future Image

Kerstin Ott berichtet, dass sie mit ihrer aktuellen Behandlung zufrieden sei.

Über die Medikamente, die ihr verschrieben wurden, sagt sie:

„Die nehme ich jetzt, und das funktioniert ganz hervorragend.“

Die professionelle Unterstützung habe ihr offenbar dabei geholfen, besser mit ihrer Erkrankung umzugehen.

Mittlerweile hat sich ihre persönliche Situation nach der schwierigen Phase deutlich stabilisiert.

Doch die Geschichte ihres radikalen Neuanfangs ist eng mit einer weiteren Person verbunden.

Denn den ersten Anstoß für die Veränderungen bekam Kerstin Ott ausgerechnet durch ihre Frau Karolina.

Karolina hatte zunächst selbst beschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Zusätzlich stellte sie ihre Ernährung auf vegan um.

Kerstin Ott entschied sich schließlich, diesen Weg ebenfalls einzuschlagen.

Vor allem beim Abschied von den Zigaretten spielte dabei offenbar auch die Rücksicht auf ihre Partnerin eine wichtige Rolle.

Karolina gab den Anstoß zur Veränderung

Image: IMAGO / Photopress Müller
Image: IMAGO / Photopress Müller

Kerstin Ott wollte offenbar nicht, dass ihre Frau sich durch ihre Rauchgewohnheiten gestört fühlt.

Deshalb fiel ihr der Verzicht auf Zigaretten nach eigenen Angaben auch aus einem ganz persönlichen Grund leichter.

„Ich hab‘ gedacht: Die findet das bestimmt stinkig und voll eklig. Es ist mir einfach leichter gefallen, dann auch aufzuhören, weil ich nicht wollte, dass sie sich vor mir ekelt“, erklärt sie gegenüber Bild.

Die gemeinsame Umstellung hatte für das Paar allerdings zwei Seiten.

Einerseits kann es hilfreich sein, Veränderungen gemeinsam anzugehen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Andererseits können schwierige Phasen offenbar auch beide Partner gleichzeitig belasten.

Kerstin Ott bringt diese Erfahrung mit klaren Worten auf den Punkt:

„Wenn man das zu zweit macht, ist es meistens eine große Stütze füreinander. Aber wenn es kacke wird, dann wird es auch richtig kacke.“

Die Belastung blieb damit nicht ohne Auswirkungen auf den gemeinsamen Alltag.

Trotzdem stand eine Trennung für die beiden offenbar nie ernsthaft zur Debatte.

Die Ehe bestand die schwierige Zeit

Image: IMAGO / Michel Kaers
Image: IMAGO / Michel Kaers

Die vergangenen Jahre wurden für Kerstin Ott und Karolina offenbar zu einer echten Belastungsprobe.

Der gleichzeitige Verzicht auf Alkohol und Zigaretten, die Ernährungsumstellung und Kerstin Otts psychische Probleme sorgten zeitweise für eine schwierige Situation.

Dass die Sängerin heute so offen darüber spricht, zeigt, wie belastend diese Phase für sie gewesen sein muss.

Trotz der Probleme entschieden sich die beiden jedoch dafür, zusammenzuhalten.

Über eine Trennung dachten Kerstin Ott und Karolina nach Angaben der Sängerin nicht nach.

Stattdessen versuchten sie, die schwierige Zeit gemeinsam zu bewältigen.

Heute scheint die Lage deutlich besser zu sein.

Durch die Unterstützung einer Psychiaterin und die medikamentöse Behandlung hat Kerstin Ott offenbar einen Weg gefunden, besser mit ihrer Erkrankung umzugehen.

Ihre Geschichte zeigt aber auch, dass selbst Veränderungen, die zunächst positiv und gesund erscheinen, unerwartete Herausforderungen mit sich bringen können.

„Bei uns war es eine Zeit lang richtig kacke“, sagt Kerstin Ott rückblickend über diese schwere Phase.

Doch am Ende meisterten sie die Belastungsprobe gemeinsam – und ihre Ehe hat die schwierige Zeit offenbar überstanden.

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