Auf dem Parkett wirkt sie stets strahlend, kraftvoll und unbeschwert. Doch hinter der Glitzerfassade verbarg „Let’s Dance“-Profi Christina Hänni jahrelang ein dunkles Kapitel. Jetzt spricht die 36-Jährige erstmals offen über eine Not-Operation, die ihr Leben verändert hat – und über einen Satz, den sie nie vergessen wird.
Christina Hänni bricht ihr Schweigen

Christina Hänni, bekannt als Profitänzerin aus der RTL-Show „Let’s Dance“, hat in einem Reel auf Instagram über eine schwere Verletzung aus ihrer Zeit als Turniertänzerin gesprochen. Was damals passierte, hätte ihre Karriere beinahe beendet.
Lange hat die Tänzerin über diese Zeit geschwiegen. Wie unter anderem Promiflash und 20 Minuten berichten, hatte sie das Gefühl, dass es sie schwach wirken lassen würde, darüber zu sprechen. Nun möchte sie auch die schweren Seiten ihrer Geschichte teilen – denn, so Hänni laut Promiflash: „Aber es ist MEINE Geschichte, die mir gehört.“
Die Schmerzen wurden immer schlimmer

Die Geschichte liegt rund 15 Jahre zurück. Christina Hänni war damals 21 Jahre alt und stand im Tanzsport ganz oben: Sie war Vize-Weltmeisterin und Vize-Europameisterin. Ihre erste Weltmeisterschaft hatte sie laut 20 Minuten bereits mit 15 Jahren getanzt.
Doch ihr Körper machte nicht mehr mit. Die Schmerzen im Fuß wurden immer stärker – bis ein Arzt ihr eine niederschmetternde Diagnose stellte. Seine Worte hat sie bis heute im Ohr: „Dein Fuß ist hinüber.“ Es folgte eine Notoperation.
Gelenk zertrümmert: „Wir gucken zuerst, dass du wieder laufen lernst“

Erst nach dem Eingriff wurde das ganze Ausmaß klar. Das Sprunggelenk war zertrümmert, Knochenteile hatten sich im Fuß verteilt. Laut Blick sagte der Chirurg, es sei eigentlich nicht möglich gewesen, dass sie mit dieser Verletzung überhaupt noch laufen konnte.
Ob sie jemals wieder tanzen würde, war völlig offen. Die Ärzte setzten sich zunächst ein ganz anderes Ziel: „Wir gucken zuerst, dass du wieder laufen lernst.“
Was die Zeit danach besonders schwer machte:
– die Ungewissheit, ob sie je auf die Tanzfläche zurückkehren kann
– die große mentale Belastung auf dem Weg zurück
– das Gefühl, dass kaum jemand an ein Comeback glaubte
„Mein Wille war stärker als jede negative Prognose“

Rückblickend nennt Christina Hänni diese Zeit eine der prägendsten ihres Lebens. Besonders bitter: Nur wenige Menschen in ihrem Umfeld hätten noch an sie geglaubt. „Kaum jemand hat an mich geglaubt“, sagt sie in dem Video.
An die Weltspitze kehrte sie nach der Operation zwar nicht mehr zurück. Doch sie stand wieder auf dem Parkett – und tanzte noch viele Jahre. Für Hänni ist das eine ihrer größten Errungenschaften.
> „Mein Wille war stärker als jede negative Prognose.“ – Christina Hänni auf Instagram
Dankbar ist sie laut Blick den Menschen, die damals an ihrer Seite blieben, und dem Chirurgen, der die schwierige Operation gewagt hat.
Was aus Christina Hänni heute geworden ist

Einem großen Publikum wurde Christina Hänni als Profitänzerin bei „Let’s Dance“ bekannt. Dort lernte sie 2020 Sänger Luca Hänni kennen, drei Jahre später gaben sich die beiden das Jawort. Im Juni 2024 wurden sie Eltern einer Tochter. Bei der „Let’s Dance“-Staffel 2026 war sie nicht dabei – mehr dazu lesen Sie hier.
| Christina Hänni im Überblick | |
|---|---|
| Alter | 36 Jahre |
| Beruf | Profitänzerin |
| Größte Erfolge im Tanzsport | Vize-Weltmeisterin, Vize-Europameisterin |
| Not-OP am Fuß | mit 21 Jahren, vor rund 15 Jahren |
| Bekannt aus | „Let’s Dance“ (RTL) |
| Ehemann | Luca Hänni (kennengelernt 2020, Hochzeit 2023) |
| Kinder | eine Tochter (geboren im Juni 2024) |
Laut 20 Minuten deutet Hänni in ihrem Video an, dass sie sich aktuell in einer Lebensphase befinde, die Parallelen zu damals habe. Näher ausgeführt hat sie das nicht. Zuletzt hatten sie und Luca Hänni das Ende ihres gemeinsamen Podcasts verkündet, außerdem teilte die Tänzerin nachdenkliche Worte mit ihren Fans.

