Nur wenige Wochen nach den ersten Ausfällen erreicht die Fangemeinde der No Angels die nächste Hiobsbotschaft – doch warum zieht die Kult-Girlgroup erneut die Reißleine?
Bittere Nachricht für Fans

Noch Anfang des Sommers hatten sich viele Anhänger schon auf laue Open-Air-Nächte mit den No Angels gefreut. Jetzt aber flattern Stornos ins Haus: Gleich drei Termine – darunter die heiß ersehnten Shows in Zwickau und Eisenhüttenstadt – sind ersatzlos gestrichen.
Die Band bestätigt die Absagen in einem kurzen, aber deutlichen Posting. Kein aufwendig produziertes Video, keine pompösen Bilder – nur schwarzer Text auf weißem Grund. Die schlichte Form unterstreicht, wie ernst es den Sängerinnen dieses Mal ist.
Rätselhafte Gründe hinter dem Aus

Interessant: Anders als im Mai führen die No Angels diesmal keine gesundheitlichen Engpässe an. Die Erklärung lautet vielmehr, die Konzerte fielen „aus produktionstechnischen Gründen seitens des Veranstalters“ weg. Was genau das bedeutet, bleibt nebulös – und gerade das facht die Spekulationen erst an.
Fans fragen sich: Hakt es an Bühne, Technik oder Finanzierung? Die Musikerinnen selbst scheinen ratlos. In dem Statement heißt es knapp: „Das liegt nicht in unserer Hand.“ Damit schlagen sie den Ball zurück an die Organisatoren – ohne Namen zu nennen.
Emotionales Statement auf Instagram

Wirklich an die Nieren geht ein zweiter Satz des Quartetts: „Uns blutet das Herz.“ Die Zeile wirkt wie ein Stich ins Fan-Gemüt, denn sie zeigt, dass auch für die Künstlerinnen große Vorfreude zu Staub zerfällt.
Kurz darauf legen die Sängerinnen nach: „Wir hatten uns das ein bisschen anders vorgestellt … und ihr sicher auch.“ Zwischen den Punkten liegt hörbarer Frust – und doch klingt am Ende Trost durch, als wollten sie ihre Community nicht mit hängenden Schultern zurücklassen.
Die Gesundheitssorgen im Mai

Erst vor wenigen Wochen stand Sängerin Sandy Mölling aus gesundheitlichen Gründen im Zentrum der Schlagzeilen. Damals platzten drei Termine, um der 45-Jährigen dringend benötigte Ruhe zu gönnen. Viele rechneten damit, dass danach wieder Normalität einkehren würde.
Dass nun neue Absagen folgen, nährt deshalb das Gerücht, es stecke doch mehr dahinter. Offiziell ist davon keine Rede – doch die Nähe der beiden Krisen sorgt für Gesprächsstoff in Fankreisen und macht deutlich, wie fragil eine Tourneeplanung sein kann.
Was bedeutet das für bereits gekaufte Tickets?

Wer Eintrittskarten besitzt, kann laut Band „bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen“ sein Geld zurückverlangen. Damit geben die No Angels die Verantwortung elegant an die Händler ab und vermeiden weiteres Kuddelmuddel.
Gleichzeitig betonen sie, dass alle anderen Termine weiterlaufen sollen. Die Sängerinnen versprechen: „Wir hoffen sehr, dass wir euch trotzdem ganz bald irgendwo da draußen wiedersehen.“ Ein Satz, der den Blick schon auf die verbleibenden Shows lenkt.
Ein Funken Hoffnung: Diese Shows bleiben

Denn trotz allem beträgt die Absagequote nur einen Bruchteil der geplanten Tour. Acht Konzerte – unter anderem in Köln, Hannover und Hockenheim – stehen weiterhin fest im Kalender. Für viele Fans heißt das: Die Chance, ihre Jugendidole live zu erleben, besteht immer noch.
Am Ende bleibt also ein Restgefühl von Vorfreude. Wer den Stornowirbel übersteht, könnte mit exklusiven, vielleicht sogar noch emotionaleren Abenden belohnt werden. Denn nach all den Turbulenzen dürfte jede einzelne Bühne zum Ort werden, an dem sich Band und Publikum umso inniger in die Arme fallen.

